Schlagwort-Archive: Sowjetunion

Ort der Engel. Die Tragödie von Beslan und ihre Folgen von Erika Fatland

„Er [Vladimir Putin] hätte mit den Terroristen verhandeln können. […] Die Forderungen der Terroristen waren ganz einfach und verständlich. Zieht eure Truppen aus Tschetschenien ab. Warum konnte er das nicht tun? Es ist sinnlos, im eigenen Land Krieg zu führen. Welche normale Regierung tut so etwas?“

Ich kenne bereits Sowjetistan von Erika Fatland und war restlos begeistert von ihren Beschreibungen Turkmenistans, Kasachstans, Tadschikistans, Kirgisistans und Usbekistans. Nun habe ich Ort der Engel gelesen, in dem Fatland die Geiselnahme in der Schule Nr. 1 im ossetischen Beslan thematisiert.

Für ihre Recherche hat Fatland Beslan zwei Mal für längere Zeit besucht – im Herbst 2007 und im Frühjahr 2010 – sowie Interviews in Moskau und St. Petersburg geführt. Niedergeschrieben hat sie ihr Buch fast sieben Jahre nach dem Geiseldrama im September 2004, bei dem 333 Menschen, darunter 186 Kinder, ums Leben gekommen sind und mehr als 800 Menschen verletzt wurden. Ort der Engel. Die Tragödie von Beslan und ihre Folgen von Erika Fatland weiterlesen

Geschenkideen für den Nachbarn, der endlich verstehen will, was Liebe ist

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Geschenkideen für die liebe Freundin, für die das Beste gerade gut genug ist

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Geschenkideen für den besten Freund, den es an die aufregendsten Orte zieht

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Geschenkideen für den Postmann, der sich gerne in andere Zeiten versetzt

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Belletristik, Sachbücher, Reiseberichte aus und über Russland

In diesem Post liste ich Belletristik, Sachbücher und Reisebücher aus und über Russland auf. Ich würde mich sehr über Ergänzungen und Empfehlungen in den Kommentaren freuen. Gegliedert ist meine Bücherliste diesmal nach Epochen, da ich dies für dieses Thema als passend empfunden habe. Die ehemaligen Sowjetrepubliken, die heute nicht mehr zur Russischen Förderation gehören, habe ich hier bewusst ausgelassen. Dazu wird es sicherlich irgendwann ein eigenes Monatsthema geben.

In Klammern habe ich diejenigen Bücher gesetzt, die mir nicht so gut gefallen haben, die ich persönlich also nicht empfehlen kann. Mit einem Sternchen versehen habe ich Bücher, die ich selbst noch nicht gelesen, zu denen ich mir somit noch keine eigene Meinung gebildet habe. Belletristik, Sachbücher, Reiseberichte aus und über Russland weiterlesen

Der wahrhaftige Volkskontrolleur von Andrej Kurkow

Der in seinem Dorf eher unbeliebte Pawel Aleksandrowitsch Dobrynin wurde zum Volkskontrolleur des gesamten Landes gewählt. Der neue Posten erfordert es, das ihm bekannte Dorf für einige Zeit zu verlassen, seine Familie zurück zu lassen und sich auf eine Reise durch die Sowjetunion zu begeben.

Neben der Geschichte um Pawel erfährt der Leser von einem Engel, der den Himmel verlassen hat, um zu untersuchen, ob es in Russland tatsächlich keine rechtschaffenen Menschen mehr gibt, von dem Schuldirektor Wasilij Wasiljewitsch Banow, der abends mit großer Begeisterung auf dem Schuldach sitzt und in die Ferne schaut, sowie von dem Künstler Mark Iwanow und seinem Gedichte rezitierenden Papagei Kusma. Der wahrhaftige Volkskontrolleur von Andrej Kurkow weiterlesen

Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch von Alexander Issajewitsch Solschenizyn

„Im Ganzen aber gehört ‚Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch‘ zu jenen literarischen Werken, denen wir nach der Lektüre von ganzem Herzen wünschen, dass unser Gefühl der Anerkennung auch von anderen Lesern geteilt wird.“
(Alexander Trifonowitsch Twardowski, Chefredakteur der Moskauer Literaturzeitschrift Nowy Mir)

Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch ist das Debüt des Literaturnobelpreisträgers Alexander Issajewitsch Solschenizyn und erschien erstmals 1962 in der Zeitschrift Nowy Mir.

Der Roman erzählt von einem Tag in einem sowjetischen Gulag und beruht auf Solschenizyns eigenen Erfahrungen als Häftling. Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch von Alexander Issajewitsch Solschenizyn weiterlesen

Ein Jahr in Moskau von Carmen Eller

„Moskwa – eto ne Rossija.“

Carmen Eller geht für ein Jahr nach Moskau, um als Redakteurin bei der Moskauer Deutschen Zeitung zu arbeiten. In Ein Jahr in Moskau erzählt sie von prächtigen Metrostationen und stinkenden Treppenhäusern, Basiliuskathedrale und Kaufhaus GUM, Honig und Borschtsch, Armut und Nowij Russkij, Birkenzweigen und Banja, Schlittschuhlaufen und Stalinschnee, Taschendieben und Korruption, Eisfischen und Eistauchen, Weißen Nächten in St. Petersburg und einer Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn. Ein Jahr in Moskau von Carmen Eller weiterlesen

100 Gramm Wodka. Auf Spurensuche in Russland von Fredy Gareis

„Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen. An Russland muss man einfach glauben.“ (Fjodor Tjuttschew)

Im Alter von zwei Jahren kam Fredy Gareis zusammen mit seiner Mutter nach Deutschland. Gespräche über die alte Heimat Russland waren ein Tabuthema in der Familie, und so erfuhr Gareis kaum etwas über die russische Vergangenheit seiner Mutter und seine eigene Herkunft. Nur seine Großmutter begann irgendwann, von Russlanddeutschen und vom Straflager in Sibirien zu erzählen.

Jahre nach dem Tod seiner Großmutter macht sich Gareis auf den Weg: von Sankt Petersburg über Moskau, Tschuwaschien, den Ural, Kasachstan und den Baikalsee bis nach Magadan am Pazifik. Unterwegs versucht er, die russische Seele zu verstehen, mehr über seine Familie und seine Herkunft zu lernen. 100 Gramm Wodka. Auf Spurensuche in Russland von Fredy Gareis weiterlesen