Archiv der Kategorie: Griechenland

Eine Reise durch die griechische Mythologie von Marchella Ward und Sander Berg

„Vor langer, langer Zeit, bevor die Erde, die Meere und das Land entstanden, war die Welt nur ein einziger, gewaltiger Nebel aus winzigen durcheinanderwirbelnden Teilchen. Dieses Durcheinander hatte keinen Namen. Es gab keine passenden Wörter, um es zu beschreiben. Es war gleichzeitig warm und kalt, hell und dunkel, göttlich und menschlich, nass und trocken. Erst viel später tauften die Griechen diese unendliche Unordnung ‚Chaos‘.“ (Seite 17)

Marchella Ward erzählt in Eine Reise durch die griechische Mythologie unter anderem von der Entstehung der Welt, der Geburt des Zeus, der Bestrafung des Prometheus, der Büchse der Pandora, Jason und den Argonauten, Orpheus und Eurydike, Ödipus, dem Trojanischen Pferd, Odysseus, König Midas, Medusa, den Aufgaben des Herakles, Minotaurus, Dädalos und Ikaros.

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Belletristik, Sachbücher und Reiseberichte aus und über Griechenland

In diesem Post liste ich Belletristik, Sachbücher und Reiseberichte aus und über Griechenland auf.

Meine Liste ist selbstverständlich nicht vollständig. Ich würde mich sehr über Ergänzungen und Empfehlungen in den Kommentaren freuen.

Mit einem Sternchen versehen habe ich Bücher, die ich selbst noch nicht gelesen, zu denen ich mir somit noch keine eigene Meinung gebildet habe.

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Helden. Die klassischen Sagen der Antike neu erzählt. Die Mythos-Trilogie, Band 2 von Stephen Fry

„In dem Zeitalter, in das wir nun eintreten, sind die Götter immer noch sehr anwesend, wohlwollend und missbilligend, lenkend und störend, aber das Geschenk des Prometheus, das Feuer, hat den Menschen die Fähigkeit verliehen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, eigenständige Stadtstaaten zu errichten, Königreiche und Dynastien. […]

Das Goldene Zeitalter ist zum Zeitalter der Helden geworden – Männer und Frauen, die ihr Schicksal in die Hand nehmen und ihre menschlichen Fähigkeiten einsetzen, Mut, Ehrgeiz, Gerissenheit, Schnelligkeit und Kraft, um erstaunliche Taten zu vollbringen, schreckliche Monster zu besiegen und große Kulturen und Dynastien zu erschaffen, die die Welt verändern.“ (Seite 17f)

Nach seinem gelungenen ersten Band der Mythos-Trilogie (Mythos) erzählt Stephen Fry im zweiten Band von den Heldengeschichten der griechischen Mythologie: von Perseus, von Herakles, von Orpheus, von Jason, von Ödipus und weiteren Helden.

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Die Geschichte von Kat und Easy von Susann Pásztor (Hörbuch)

„Sie muss lernen, damit klarzukommen, also geht sie ganz nah ran, so nah, wie sie es aushält.“ (Track 55)

Im Jahre 1973 sind Kat und Easy 16 Jahre alt. Sie sind neugierig aufs Leben und wollen viele Dinge ausprobieren: Alkohol, Zigaretten, Drogen, Konzerte, Sex.

Als sie sich in den selben jungen Mann verlieben, wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt, und als dieser bei einem tragischen Unfall stirbt, zerbricht die Freundschaft zwischen den beiden Mädchen.

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Mythos. Was uns die Götter heute sagen. Die Mythos-Trilogie, Band 1 von Stephen Fry

„Also ist das Chaos, mit dem alles begann, auch das Chaos, das alles beenden wird.“ (Seite 18)

Stephen Fry erzählt in Mythos von der Entstehung von Erebos und Nyx (Dunkelheit und Nacht), von der Vereinigung von Uranos und Gaia (Himmelsgewölbe und Erde), von deren Kindern, von Titanen und Olympiern, von der Erschaffung des Menschen, von Königen und Dynastien, von Helden und Halbgöttern.

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Fettnäpfchenführer Griechenland. Fingerübungen in hellenischer Lebensart von Heidi Jovanovic

„Der typische Grieche gilt als lebensfroh, gefühlsbetont, humorvoll, herzlich, leidenschaftlich und überschwänglich. Er ist vital, begeisterungsfähig, debattierfreudig und gewitzt. Man bewundert seine Gelassenheit und seinen Optimismus.“ (Seite 9)

Heidi Jovanovic stellt in ihrem Buch die Fettnäpfchenführer vor, in die man als Reisender in Griechenland tappen kann. Sie erzählt anhand von drei Personen (Connie, Bernd, Anna) unter anderem von Umschrift und Aussprache, Sirtaki und Kirchweihfesten, Kaffee und dem Verhältnis zur Türkei, Bejahung und Verneinung, Hippokrates und Religion, Autofahrt und Sicherheit, Ehrgefühl und Höflichkeit, Vulkanen und Warnschildern, Namenstag und Ikonen, Servietten und Toiletten, Gastfreundschaft und Einladungen, Handwerkern und Zeitangaben, Gestik und Mimik, Arbeitslosigkeit und Korruption, Olivenöl und Ouzo, Charon und Klageweibern, Mittagsruhe und Geschäftspartnern, Kaffeesatzleserei und bösem Blick.

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Ich bin Circe von Madeline Miller (Hörbuch)

„Als ich den Palast meines Vaters verließ, hatte ich die Insel im Gegenteil als den Inbegriff einer unbändigen, Schwindel erregenden Freiheit empfunden.“ (CD 1, Track 112)

Circe ist die Tochter des griechischen Sonnengottes Helios und der Okeanide Perse. Sie ist anders als ihre Geschwister, wird wegen ihrer allzu menschlich anmutenden Stimme gehänselt und fühlt sich ausgeschlossen.

Circe ist fasziniert von den Sterblichen, verliebt sich eines Tages in den Fischer Glaukos und verwandelt ihn in einen Gott. Doch der Meeresgott Glaukos entscheidet sich nicht für Circe, sondern verliebt sich in die intrigante Nymphe Scylla.

Circe verzaubert Scylla daraufhin mit einem Kraut, das die wahre Natur eines jeden offenbart und das Scylla in ein Meeresungeheuer mit dem Oberkörper einer jungen Frau und einem Unterleib aus sechs Hunden verwandelt.

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Gebrauchsanweisung für die griechischen Inseln von Stella Bettermann

„Ich reise nicht erst seit gestern auf die Inseln. Ich fühle mich in ihnen verwurzelt.“ (Seite 13)

Stella Bettermann erzählt in ihrer Gebrauchsanweisung für die griechischen Inseln von Architektur und Landschaft, Fähre und Seefahrernation, Segeln und Meltemi, Streik und Autoreise, Sicherheitsgurt und Alkoholkonsum, Hochkulturen und Mythologie, Römischem Reich und Byzanz, Osmanischem Reich und Weltkriegen, Bürgerkrieg und Gastarbeitern, Sirtaki und Kalamatianos, Militärdiktatur und Zypern, Schuldenkrise und Arbeitslosigkeit, Moria und Massentourismus, Rhodos und Kos, Samos und Korfu, Lesbos und Ägina, Weihnachten und Fasching, Gyros und Bohnensuppe.

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Kretische Feindschaft: Ein Fall für Michalis Charisteas von Nikos Milonás

„Kreter trauen bloß Kretern, und das auch nur, wenn sie nicht für den Staat arbeiten.“

Michalis Charisteas lebt mit seiner Familie in Chania auf Kreta. Er selbst arbeitet bei der Kriminalpolizei, seine Familie betreibt das Restaurant Athena, das bereits seit über 100 Jahren in Familienbesitz ist.

Am Nachmittag trifft Michalis‘ Freundin Hannah aus Deutschland ein, und bevor er zum Flughafen fährt, möchte er sich schnell um eine Vermisstenanzeige kümmern: Der Bürgermeister von Kolymbari, einem Küstenort etwa 20 Kilometer westlich von Chania, wird von seiner Ehefrau vermisst gemeldet – nicht zum ersten Mal, so dass die ganze Sache vorerst nicht ganz ernst genommen wird.

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