Archiv der Kategorie: Psychische Störungen

Die Gedanken sind Blei. Wie meine Depression die Dinge sieht von Eva Jahnen

„Ich hab mich riesig geschämt dafür, dass ich einfach so schwer depressiv und nicht mehr in der Lage war, mein Leben in den Griff zu bekommen. Ich hatte ja nichts Offensichtliches geleistet, mir nichts fühlbar gebrochen oder irgendetwas in der Hand, womit ich meine Krankheit hätte erklären können.“

Eva Jahnen erzählt in ihrem Buch von ihren Erfahrungen mit mehreren depressiven Episoden, berichtet von Symptomen und Symptombewältigung, Scham und Selbstvertrauen, Konzentrationsstörung und Leere, Alkohol und Suizidgedanken, Grübeln und Warten, Stigma und Selbststigma, Dreiecksmodell und Achtsamkeit, Frühwarnzeichen und Bedürfnissen.

Am Ende des Buches finden sich zudem Informationen zu diagnostischen Kriterien nach ICD-10, zu Ursachen von depressiven Störungen und zu Hilfsmöglichkeiten.

Die Gedanken sind Blei. Wie meine Depression die Dinge sieht von Eva Jahnen weiterlesen

Therapie-Tools Sexuelle Funktionsstörungen von Julia Velten und Anna-Carlotta Zarski

„Sexuelle Funktionsstörungen gehen oft mit einem hohen Leidensdruck und einem negativen Selbstbild der Betroffenen einher.“ (Klappentext)

Julia Velten und Anna-Carlotta Zarski beschäftigen sich in ihren Therapie-Tools Sexuelle Funktionsstörungen initial mit der Diagnostik, der Zielklärung und Veränderungsmotivation, bevor sie detaillierte Informationen zu sexuellen Funktionsstörungen bieten, Störungsmodelle und die Arbeit mit dem Kreislaufmodell der sexuellen Reaktion vorstellen.

Weitere Kapitel befassen sich mit der Selbstexploration, der Behandlung spezifischer Störungsbilder, Paarinterventionen, kognitiven Interventionen und der Aufrechterhaltung der Therapieerfolge.

Therapie-Tools Sexuelle Funktionsstörungen von Julia Velten und Anna-Carlotta Zarski weiterlesen

Pathologisches Grübeln (Fortschritte der Psychotherapie) von Tobias Teismann und Thomas Ehring

„[…] zeigen, dass anhaltendes Grübeln nicht nur eine Begleiterscheinung negativer Stimmung ist, sondern vielmehr ein zentraler Vulnerabilitätsfaktor für die Entstehung, Intensivierung und Aufrechterhaltung depressiver Stimmungen und Störungen.“ (Seite 1)

Tobias Teismann und Thomas Ehring beschreiben in ihrem Buch aus der Reihe Fortschritte der Psychotherapie initial, was Grübeln überhaupt ist und wie häufig es auftritt. Zudem widmen sie sich dem Verlauf und der Prognose, der Differenzialdiagnose, dem Grübeln im Kontext verschiedener psychischer Störungen sowie der Diagnostik.

Im Anschluss stellen die beiden Autoren Störungstheorien und Störungsmodelle vor, setzen sich intensiver mit Diagnostik wie Verhaltensanalysen auseinander.

Im ausführlichsten Teil des Buches gehen Teismann und Ehring näher auf die Therapie pathologischen Grübelns ein (Ruminationsfokussierte Kognitive Verhaltenstherapie, Metakognitive Therapie depressiven Grübelns).

Schließlich bietet die Autoren einen kurzen Überblick zu Wirksamkeit und Evaluation sowie stellen ein ausführliches Fallbeispiel vor.

Pathologisches Grübeln (Fortschritte der Psychotherapie) von Tobias Teismann und Thomas Ehring weiterlesen

DBT-Sucht. Dialektisch-Behaviorale Therapie bei Borderline- und Substanzgebrauchsstörungen (DBT-S) von Petra Zimmermann, Julia Förster und Sophie Reiske (Herausgeber)

„Im vorliegenden Buch wird erstmalig im deutschsprachigen Raum eine Anpassung der DBT für die Behandlung von Betroffenen einer BPS und einer gleichzeitig bestehenden Substanzgebrauchsstörung praxisnah vorgestellt. Die Notwendigkeit, diese Komorbidität explizit zu berücksichtigen, ergibt sich aus der Beobachtung, dass ca. 78% der Menschen mit einer BPS zusätzlich im Laufe ihres Lebens eine Substanzgebrauchsstörung entwickeln […] und einer Behandlungsform bedürfen, die beiden Problemlagen gleichermaßen gerecht wird.“ (Seite 119

Nach dem theoretischen Hintergrund mit einer Beschreibung der Störungsbilder Borderline-Persönlichkeitsstörung und Substanzgebrauchsstörungen sowie der Komorbidität wird das Störungsmodell für die Doppeldiagnose vorgestellt.

Danach werden Informationen über die Entwicklung der WDBT-S geboten, bevor sich verschiedene Autoren mit der Therapie an sich (Grundlagen der DBT und der DBT-S, Behandlungsstrategien, DBT-S-Skills) auseinandersetzen.

Im Anschluss wird die praktische Umsetzung der DBT-S vorgestellt (stationäres und tagesklinisches Behandlungskonzept, Körpertherapie, ambulante Psychotherapie).

DBT-Sucht. Dialektisch-Behaviorale Therapie bei Borderline- und Substanzgebrauchsstörungen (DBT-S) von Petra Zimmermann, Julia Förster und Sophie Reiske (Herausgeber) weiterlesen

Therapie-Tools CBASP. Psychotherapie chronischer Depression von Jan Philip Klein, Matthias Backenstraß und Elisabeth Schramm

„CBASP ist ein in weiten Teilen stark strukturiertes psychotherapeutisches Verfahren zur Behandlung von Patientinnen mit chronischer Depression. Das macht CBASP auch zu einer sehr gut lernbaren Methode der Psychotherapie.“

Die Autoren bieten nach einer Einführung in CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy) Informationen über Diagnostik, bevor sie Materialien für Patienten und für Psychoedukation bereitstellen.

Daran anschließend findet der Leser Material für den Einsatz in der Einzeltherapie und in der Gruppentherapie, und das Buch endet mit CBASP-Selbsterfahrung und -supervision.

Therapie-Tools CBASP. Psychotherapie chronischer Depression von Jan Philip Klein, Matthias Backenstraß und Elisabeth Schramm weiterlesen

Angst. Emotionsarbeit in der Psychotherapie von Margarete Isermann und Christa Diegelmann

„In diesem Buch soll der therapeutische Umgang mit Angst aus einem explizit ressourcen- und resilienzorientierten Blickwinkel beschrieben werden.“ (Seite 9)

Nach Informationen über die Funktion von Angst, die Angst-/Stress-Reaktion und ihre Folgen, epigenetische und genetische Einflussfaktoren sowie traumatherapeutische Aspekte im Umgang mit Angst befassen sich Margarete Isermann und Christa Diegelmann mit dem Umgang mit Angst in der psychotherapeutischen Praxis, z.B. leitlinienorientierte Empfehlungen für die Behandlung von Angststörungen, transdiagnostische Ansätze, Resilienz, ressourcenorientierte Interventionen, traumatherapeutische Ansätze, Angst bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und resilienzorientierte Refelexion der psychotherapeutischen Tätigkeit.

Angst. Emotionsarbeit in der Psychotherapie von Margarete Isermann und Christa Diegelmann weiterlesen

Beziehungsgestaltung mit suizidgefährdeten Menschen von Michael Eink und Horst Haltenhof

„Doch, wir müssen über Suizidalität sprechen! Wir müssen im kollegialen Kreis unsere Ängste ausdrücken dürfen, denn nur so kommen wir zu einem wirklich professionellen Umgang mit suizidalen Menschen.“ (Seite 8)

Michael Eink und Horst Haltenhof erzählen in ihrem Buch ‚Beziehungsgestaltung mit suizidgefährdeten Menschen‘ von Allmachtsfalle und Ohnmachtsfalle, Begriffen und Epidemiologie, Erklärungskonzepten, Erkennen und Beurteilen von Suizidalität, Krisenintervention und Prävention, Werther-Effekt sowie Hilfen für Helfende.

Beziehungsgestaltung mit suizidgefährdeten Menschen von Michael Eink und Horst Haltenhof weiterlesen

Lichtjahre. Psychosen ohne Psychiatrie von Thomas Bock

„Nie wäre ich auf die Idee gekommen, daß an meinem Weltbild etwas falsch ist.“ (Seite 112)

Thomas Bock hat für Lichtjahre 34 Geschichten über Menschen gesammelt,
– die lange Zeit durchgehend oder wiederholt Psychosen erlebt haben, ohne psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen,
– die über lange Zeit Psychosen erlebt haben, die Psychiatrie aber nur für kurze Momente nutzen,
– die vor langer Zeit mit der Psychiatrie in Berührung gekommen sind und sie seither trotz andauernder oder wiederholter Psychoseerfahrung meiden,
– die über lange Jahre Psychosen erlebten und erst spät mit der Psychiatrie in Verbindung kamen sowie
– die mehrere psychotische Episoden mit und ohne psychiatrische Hilfe erlebten.

Lichtjahre. Psychosen ohne Psychiatrie von Thomas Bock weiterlesen

36 Bildkarten Beziehungen gestalten von Susanne Bourgeois und Anne Valler-Lichtenberg

„Beziehungen prägen das menschliche Leben ganz elementar. Beziehungen begegnen und begleiten uns in unserem privaten und in unserem beruflichen Leben. Beziehungen können uns stärken, beflügeln, fördern und auch fordern, begrenzen, hindern und belasten.“ (Seite 2)

Die Karten befassen sich mit den Themenfeldern „Rollen und Strukturen, Kulturen und Werte“ und „Ich/Wir und die anderen“. Im Booklet findet man u.a. Hinweise zu Einsatzmöglichkeiten der Karten.

36 Bildkarten Beziehungen gestalten von Susanne Bourgeois und Anne Valler-Lichtenberg weiterlesen

Kreative Techniken für die Psychotherapie. 75 Therapiekarten von Melanie Gräßer und Eike Hovermann jun.

„Viele Kolleg:innen, die in der therapeutischen Arbeit mit kreativen Ansätzen arbeiten, berichten häufig von erstaunlichen Ergebnissen und schnellen Zugängen und Einstiegen in bestimmte Themen.“ (Seite 4)

Die Therapiekarten sind in elf Kategorien eingeteilt:
Kreativ/Malen/Basteln
Materialien
Gefühle
Visualisieren
Familie/Beziehung
Medien
Ressourcen
Spiele
Therapieprozess
Geschichten
Störungsbilder/Symptome

Kreative Techniken für die Psychotherapie. 75 Therapiekarten von Melanie Gräßer und Eike Hovermann jun. weiterlesen