Schlagwort-Archive: Reisebericht

Abenteuer Südhalbkugel. Sechs Monate, sechs Länder, drei Kontinente von Torsten Weigel

„Jetzt bin ich hier. Das Abenteuer kann beginnen.“

Nach dem Abschluss seines Geografiestudiums und dem Scheitern einer langjährigen Beziehung entschließt sich Torsten Weigel zu einer Weltreise, von der er schon lange geträumt hat. Um dem nasskalten Berliner Winter zu entfliehen und dem Sommer hinterherzureisen, entscheidet er sich für eine Route über die Südhalbkugel.

Mit dem Auto, per Rad, zu Fuß und im Flugzeug erkundet Weigel – teilweise allein und teilweise in Begleitung von Freunden und seinen Eltern – innerhalb von sechs Monaten Namibia, Lesotho, Südafrika, Australien, Chile und Brasilien. Abenteuer Südhalbkugel. Sechs Monate, sechs Länder, drei Kontinente von Torsten Weigel weiterlesen

Per Anhalter durch Südamerika von Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma

„Denn wenn es nur eine Sache gibt, die nach dem Reisen bleibt, nur eine Veränderung in unseren Köpfen, dann ist es das fest zementierte Vertrauen in die Menschheit und die Menschlichkeit. Die Welt ist kein schlechter Ort. Sie hängt nur davon ab, was jeder Einzelne aus ihr macht.“

Eigentlich wollten Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma nur sechs Monate durch Südamerika reisen, aber dann wurden zwei Jahre daraus, in denen sie Südamerika erkundeten. Mittels Autostopp und Couchsurfing entdeckten sie Argentinien, Uruguay, Paraguay, Bolivien, Peru, Brasilien, Patagonien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Venezuela, Trinidad und Tobago sowie die Guyanas. Per Anhalter durch Südamerika von Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma weiterlesen

Belletristik, Sachbücher, Bildbände und Reiseberichte über Berge

In diesem Post liste ich Belletristik, Sachbücher, Bildbände und Reiseberichte über Berge auf.

Meine Liste ist selbstverständlich nicht vollständig. Ich würde mich sehr über Ergänzungen und Empfehlungen in den Kommentaren freuen.

In Klammern habe ich diejenigen Bücher gesetzt, die mir nicht so gut gefallen haben, die ich persönlich also nicht empfehlen kann. Mit einem Sternchen versehen habe ich Bücher, die ich selbst noch nicht gelesen, zu denen ich mir somit noch keine eigene Meinung gebildet habe. Belletristik, Sachbücher, Bildbände und Reiseberichte über Berge weiterlesen

Das verlorene Kopftuch von Nadine Pungs

„Ich war zu naiv, um die tiefe Zerrissenheit im Land zu erahnen. Nicht zerrissen in Schwarz oder Weiß. Das wäre ja kinderleicht. Nein, da sind nicht nur zwei – da sind Myriaden von Seiten. Und durch all die Risse kommt das Licht hinein.“ (Seite 9)

Dreißig Tage lang reist Nadine Pungs durch den Iran. Ihre Wege führen sie unter anderem nach Teheran, Qom, Kashan, Esfahan, Yazd, Qeshm, Shiraz, Kermanshah, Hamedan und Tabriz.

In Das verlorene Kopftuch erzählt Pungs von Gastfreundschaft und Ta‘arof, Nouruz und Religion, Zensur und Sittenpolizei, Schah Mohammad Reza Pahlevi und Ayatollah Khomeini, Mode und Tschador, Schreinen und Moscheen, Ash und Dugh, Wüste und Karawansereien, Teppichen und Backgammon, Azan und Picknick, Windtürmen und Zarathustra, Alkohol und Crystal Meth, Straßenverkehr und Todesstrafe. Das verlorene Kopftuch von Nadine Pungs weiterlesen

Die Stadt des Affengottes von Douglas Preston

„Tief in den Bergen liege eine Ruinenstadt, die von den Einheimischen ‚die versunkene Stadt des Affengottes‘ genannt wurde und in der eine riesige Affenstatue vergraben sein sollte.“ (Seite 33)

In Osten Honduras liegt La Mosquitia, eine Region, die zu den letzten weißen Flecken unseres Planeten gehört. Selbst zu Beginn des 21. Jahrhunderts sind große Teile von La Mosquitia nicht erforscht.

La Mosquitia ist eines der unzugänglichsten Gebiete der Erde, eine Bergregion mit Regenwäldern und Sümpfen, von den spanischen Eroberern „Tor zur Hölle“ genannt und auch heute noch eine Art wahr gewordener Albtraum mit Überflutungen, Erdrutschen, Giftschlangen, Mücken und Großkatzen.

Aufgrund der Abgeschiedenheit und der schieren Unerreichbarkeit von La Mosquitia ranken sich seit Jahrhunderten Mythen und Legenden um die Region. Dort soll es eine geheimnisvolle Stadt aus weißem Stein geben, die Ciudad Blanca oder auch „Stadt des Affengottes“ genannt wird. Die Stadt des Affengottes von Douglas Preston weiterlesen

Reise durch Georgien – Gastbeitrag von Kleo

Wanderung im Kaukasus (Foto von Kleo)

Georgien scheint gerade auf dem besten Weg, das neueste „hippe“ Reiseland zu werden und ist schon allein aufgrund der Frankfurter Buchmesse in diesem Monat in aller Munde. Doch tatsächlich hatte meine Entscheidung, ausgerechnet dieses Land zu besuchen, nichts mit der Messe zu tun, sondern wurde von einer Dokumentation, die ich 2017 im Kino sah, ausgelöst. „Weit – Die Geschichte von einem Weg um die Welt“ verspricht nicht zu viel von diesem wunderbaren Land. Reise durch Georgien – Gastbeitrag von Kleo weiterlesen

40 Tage Georgien von Constanze John

„Aber um ein Gefühl für unser Land zu bekommen, setzen Sie sich doch bitte auch einmal zu einem Georgier mit an den Tisch. Unterhalten Sie sich mit ihm! Natürlich können Sie in der selben Zeit auch viele Bücher lesen, Reiseführer beispielsweise, und Landkarten studieren. Sie können sich alle möglichen Apps herunterladen, und damit in ganz kurzer Zeit ganz viel sehen und besichtigen. Aber so werden Sie nie erfassen können, was uns Georgier ausmacht, wie unser Leben hier geht.“ (Seite 210)

Constanze John ist durch Georgien gereist und erzählt in 40 Tage Georgien von Singen und Rosenfest, Tbilissi und Schwefelbad, Geschichte und Legenden, Zoroastrismus und Christentum, Sunniten und Schiiten, Judentum und Toleranz, Chinkali und Chatschapuri, Filmemachern und Musikern, Sprache und Nachnamen, Verkehrschaos und Metrolinie, UdSSR und Unabhängigkeit, Bürgerkrieg und Militätputsch, Stalin und Stalinkult, Höhlenstädten und Kühen, Supra und Alkohol, Südossetien und Abchasien, Prometheus und Rustaweli, Taxi und Marschrutka, Frauenraub und Wehrtürmen, Nussfabrik und Weinanbau. 40 Tage Georgien von Constanze John weiterlesen

Allein durch die Wildnis. 1000 Tage zu Fuß von Sibirien nach Südaustralien von Sarah Marquis

„Ziehen Sie Ihre Schuhe an. Es geht los.“

Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit bricht Sarah Marquis zu einem großen Abenteuer auf: zu ihrer Expedition durch sechs Länder (Mongolei, China, Russland, Laos, Thailand, Australien), die sie „ExplorAsia“ nennt. Für die nächsten drei Jahre wird sie mit einem großen Rucksack und einem Handwagen unterwegs sein und die sechs Länder laufend erkunden. Allein durch die Wildnis. 1000 Tage zu Fuß von Sibirien nach Südaustralien von Sarah Marquis weiterlesen

Zwei um die Welt. In 80 Tagen ohne Geld von Hansen und Paul Hoepner

„zu zeigen, dass es überall auf der Welt, in jeder Kultur und jeder Nation, Leute gibt, die gut sind und die gerne helfen“

Die Zwillingsbrüder Hansen und Paul Hoepner wollen – wie schon Jules Vernes Phileas Fogg – in 80 Tagen die Welt umrunden. Die beiden wollen sich allerdings ohne Geld auf den Weg machen und sich ihre Reise finanzieren, indem sie unterwegs arbeiten und selbst gebastelten Schmuck verkaufen. Zwei um die Welt. In 80 Tagen ohne Geld von Hansen und Paul Hoepner weiterlesen

Das Morgenland ist weit von Oss Kröher

Im Jahre 1951 machen sich Gustav Pfirrmann und Oss Kröher mit einem vorsintflutlichen Motorrad auf die Reise nach Indien. Sie durchqueren dabei Italien, Griechenland, die Türkei, Syrien, den Irak, den Iran, Afghanistan und Pakistan, sind fast 1 ½ Jahre unterwegs und erleben dabei eine Welt, die sich in den letzten 60 Jahren extrem verändert hat. Das Morgenland ist weit von Oss Kröher weiterlesen