Schlagwort-Archive: Reisebericht

Ein Jahr im Tessin von Antje Bargmann

„Ich […] versuche nicht in Panik zu geraten darüber, dass ich mich im Januar in einem Bergdorf befinde, in dem die Straße endet – und in dem in diesem Monat geschätzt maximal zehn Menschen wohnen.“ (Seite 137)

Nach ihrem Studium in Deutschland geht Antje Bargmann als Aushilfe in eine Trattoria am Lago Maggiore, ins piemontesische Cannero. Neben dem Kellnern macht sie einen Deutschkurs in Locarno, also im Tessin, und schließlich findet sie eine Stelle als Journalistin bei der „Tessiner Zeitung“.

In Ein Jahr im Tessin erzählt Bargmann von pesce und pesca, Locarno und Cannero, Discos und Bars, Nordföhn und Inselhopping, Bergdörfern und Schornsteinfegermuseum, Behörden und Rechtschreibkorrektur, alpinem und mediterranem Leben, Bankkonto und Autofahren, Mamma und Mentalitätsunterschieden, Lugano und Sottoceneri, Skifahren und Rabadan. Ein Jahr im Tessin von Antje Bargmann weiterlesen

Belletristik, Sachbücher und Reiseberichte aus und über Ägypten

In diesem Post liste ich Belletristik, Sachbücher und Reiseberichte aus und über Ägypten auf.

Meine Liste ist selbstverständlich nicht vollständig. Ich würde mich sehr über Ergänzungen und Empfehlungen in den Kommentaren freuen.

Mit einem Sternchen versehen habe ich Bücher, die ich selbst noch nicht gelesen, zu denen ich mir somit noch keine eigene Meinung gebildet habe.

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Verfluchte Berge. Von einem, der eingeschneit wurde und dabei das Fürchten verlernte von Jörg Martin Dauscher

„[…] einmal auf die Spur gesetzt, gab es für mich kein Zurück mehr. Dennoch war mir klar, dass das Abenteuer, das jetzt unwiderruflich anbrach, eigentlich eine Nummer zu groß für mich war.“ (Seite 90)

Jörg Martin Dauscher zieht sich zum Schreiben in eine kosovarische Berghütte zurück. Zuerst leisten ihm zwei Männer Gesellschaft, arbeiten an der Hütte und weisen ihn in die wichtigsten Aspekte des Lebens in den Bergen ein, doch schließlich bleibt er allein zurück.

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Götter, Gurus und Gewürze. Zwei Jahre per Anhalter durch Indien von Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma

„Faszinierend und abschreckend, magisch und angsteinflößend, herzerwärmend und entsetzlich […]. Indien lässt keine lauwarmen Emotionen zu. Entweder man verliebt sich in das Land, oder man nimmt Reißaus – oder entwickelt eine Hassliebe, die ruhelos im Herzen köchelt, in alle Richtungen ausschlägt und in jeder Faser des Körpers brennt. So wird es uns ergehen.“ (Seite 8)

Morten Hübbe und Rochssare Neromand-Soma sind fast 2 Jahre lang durch Indien getrampt, mit 269 Mitfahrgelegenheiten haben sie 21206 Kilometer zurückgelegt, und in ihrem mittlerweile dritten Buch berichten sie von dieser abenteuerlichen Reise. Sie beschreiben ihre Reiseroute und die einzelnen Stationen, nehmen den Leser mit ins Land, erzählen von ihren Erlebnissen in Amritsar, Agra, Varanasi, Delhi, Rajasthan, Pushkar, Mumbai, Hampi, Kerala, Tamil Nadu, Kolkata, Thembang etc.

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Im Land der kaputten Uhren. Mein marokkanischer Roadtrip von Miriam Spies

„Vorne im Bus hing eine Digitaluhr, die mich schmunzeln ließ: 14:02 Uhr. Wozu gibt es in Marokko eigentlich Uhren, wenn die sowieso alle falsch gehen?“ (Seite 37)

Miriam Spies entflieht dem deutschen Winter und macht sich mit wenig Geld, kaum Gepäck und ohne viel Geplane auf den Weg nach und durch Marokko.

In Im Land der kaputten Uhren erzählt sie von Islam und König Mohammed VI, Alkohol und Drogen, Taschentuchimperium und Toiletten, Katzen und Schlafmangel, Medina und Feilschen, Rollenverteilung und Polygamie, Flüchtlingen und Enklaven, Chefchaouen und Königsstädten, Minaretten und Roquia, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft.

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Was Sie dachten, NIEMALS über INDIEN wissen zu wollen. 55 verblüffende Einblicke in ein wunderliches Land von Andrea Glaubacker

„Kaum glaubt man, Indien verstanden zu haben, zeigt sich an der nächsten Ecke bereits ein Widerspruch.“ (Klappentext)

Andrea Glaubacker erzählt in Was Sie dachten, NIEMALS über INDIEN wissen zu wollen von Glaube und Aberglaube, Bollywood und alternativen Filmen, Slums und Unterwelt, Bildung und Nationalismus, Ratten von Deshnok und Haaropfern, Varanasi und Reinkarnation, Dabbawallahs und Diabetes, Königstigern und Kühen, Palmblattbibliotheken und Kastenwesen, Gewalt gegen und Benachteiligung von Frauen, Drogen und Alkohol, Korruption und Kinderarbeit, Yoga und Gurus, Agrarwirtschaft und Suizid, Bettlern und Mafia, Hygiene und Krankheiten, Devadasi und Hausmädchen, Geiern und Diclofenac.

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Belletristik und Reiseberichte aus und über Mexiko

In diesem Post liste ich Belletristik und Reiseberichte aus und über Mexiko auf.

Meine Liste ist selbstverständlich nicht vollständig. Ich würde mich sehr über Ergänzungen und Empfehlungen in den Kommentaren freuen.

In Klammern habe ich diejenigen Bücher gesetzt, die mir nicht so gut gefallen haben, die ich persönlich also nicht empfehlen kann. Mit einem Sternchen versehen habe ich Bücher, die ich selbst noch nicht gelesen, zu denen ich mir somit noch keine eigene Meinung gebildet habe.

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Gebrauchsanweisung für Mexiko von Peter Burghardt

„Das simple Motto: Plata o plomo. Mit drei Wörtern ist alles gesagt. Silber oder Blei. Geld oder Kugel. Wir kaufen dich, oder wir töten dich.“ (Seite 167)

Peter Burghardt erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Mexiko von Höflichkeit und Sicherheit, Kolonialismus und Malinchismo, Maya und Azteken, Spanisch und Minderheitensprachen, Fluchen und Verkleinerungsformen, Carlos Fuentes und Octavio Paz, Weltkulturerbe und Weltnaturerbe, Erdbeben und Wirbelstürmen, Ciudad de México und Gentrifizierung, Mumien und la muerte, Frida Kahlo und Diego Rivera, Chili und Schokolade, Tequila und Mezcal, Ciudad Juárez und El Paso, El Chapo und Drogenkrieg, Katholizismus und Aberglaube, Drehorgel und Chavela Vargas, Telenovelas und Alejandro González Iñárritu. Gebrauchsanweisung für Mexiko von Peter Burghardt weiterlesen

Niemand liebt das Leben mehr als wir. Mexiko – Unterwegs in einem Land voller Hoffnung von Alexandra Endres

„Hier lebt man nicht – man überlebt.“ (Seite 167)

Alexandra Endres war bereits früher in Mexiko und hat sich schließlich vorgenommen, das gesamte Land zu erkunden. Sie startet hierfür auf der Halbinsel Yucatán und „will das Land einmal durchkreuzen, von Ost nach West, von Süd nach Nord“ (Seite 21).

In Niemand liebt das Leben mehr als wir erzählt sie von Gewalt, Drogenkrieg, Mord, Mafia, Korruption, Armut, Kolonialzeit, Flüchtlingshilfswerk, Maras, dem Zug „La Bestia“, Katholizismus, Traditionen, Menschenrechten, Mezcal, Erdbeben, Verschwundenen, Gastfreundschaft, der Schönheit des Landes, verschiedenen Ethnien, Musik und Tänzen.

Niemand liebt das Leben mehr als wir. Mexiko – Unterwegs in einem Land voller Hoffnung von Alexandra Endres weiterlesen