Kategoriearchiv: Klima

Wir Klimawandler. Wie der Mensch die Natur der Zukunft erschafft von Elizabeth Kolbert

„Die Erwärmung der Atmosphäre und der Ozeane, die Versauerung der Meere, der Anstieg des Meeresspiegels, das Verschwinden der Gletscher, die Wüstenbildung, die Nährstoffanreicherung – das sind nur einige der Begleiterscheinungen, die der Erfolg des Menschen mit sich bringt.“ (Seite 17)

Elizabeth Kolbert erzählt in ihrem Buch von der Umleitung der Fließrichtung des Chicago River und invasiven Arten, Überflutungen und Hurrikans, Devils Hole und Atomwaffentests, Korallenriffen und Weißbrandkrankheit, Gentechnik und Aga-Kröte, Kohlenstoffemissionen und Negativemissionen, dem Vulkanexplosivitätsindex und Solar-Geoengineering.

„Manchmal ist es besser, nichts zu tun, als etwas zu tun. Manchmal ist es umgekehrt.“ (Seite 156, Zitat von Paul Kingsnorth)

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Zwischen uns und morgen von Peter Zantingh

„Alles zieht Folgen nach sich.“ (Seite 22)

Robin und Tess sind vor einer Weile Eltern geworden, und nun befindet sich Tess auf Lesereise in Deutschland. Robin reist ihr nach, nachdem er das Paket mit Rezensionsexemplaren mit den von Tess illustrierten Büchern geöffnet hat.

Auf der Zugfahrt durch Deutschland erzählt Robin vom Kennenlernen der beiden, von ihrem Sohn Mats, vom Klimawandel und von den Überlegungen, wegen der düsteren Zukunftsaussichten kein Kind in die Welt zu setzen.

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Was wir wissen können von Ian McEwan

„Und inmitten all dieses Unheils schuf die Weltliteratur ihre schönsten Klagegesänge, hinreißend nostalgisch, voll beredter Wut – Meisterwerke, so unser Versprechen, die wir gemeinsam studieren würden.“ (Seite 73)

Mai 2119: Der Literaturwissenschaftler Thomas Metcalfe recherchiert zu den Jahren 1990 bis 2030, liest 12 Bände von Vivien Blundys Tagebüchern. Sie war die Ehefrau des großen Dichters Francis Blundy, der ihr 2014 zum Geburtstag ein Gedicht geschrieben hat – „Ein Sonettenkranz für Vivien“ -, das seither verschollen ist.

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Das Geschenk von Gaea Schoeters

„Elefanten sind besondere Tiere, die so gut wie möglich beschützt werden müssen.“ (Seite 32)

Bundeskanzler Hans Christian Winkler hat gerade ein Gesetz verabschiedet, das die Bedingungen für den Import von exotischen Jagdtrophäen beträchtlich verschärft.

Die politische Situation in Berlin und in Deutschland ist ohnehin schon aufgeladen, da tritt eine Situation ein, mit der niemand gerechnet hat und die das gesamte Land ordentlich in Aufruhr bringt: Über Nacht wimmelt es von Elefanten in Berlin. Wo die alle herkommen? – Ein Mysterium!

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Das pack ich nicht. Wie ich mit meiner Angst um die ganze Welt reiste und überraschenderweise überlebte von Jeremy Leon Hance

„ein realistisches Buch über die furchtbare Komik psychischer Erkrankungen und die wilde Pracht der Natur“ (Seite 14)

Jeremy Leon Hance bereist mehrere Länder und Regionen, z.B. Peru, Kenia, Suriname und Guyana, Borneo, Ecuador, Haiti und die Dominikanische Republik, und im Gepäck hat er immer seine Ängste und seine Depression.

In seinem Buch beschreibt Hance nicht nur berühmte Orte und erzählt persönliche Anekdoten, sondern er berichtet auch über seine psychischen Störungen, von Krankheitsangst und Katastrophisierung.

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Das große Buch der Ozeane. Entstehung, Erforschung, Lebensraum, Zukunft von Sylvia Earle

„Ich glaube an Magie; sie ist im Ozean.“ (Seite 56)

Sylvia A. Earle setzt sich in ihrem Bildband mit verschiedenen Aspekten der Ozeane auseinander, z.B. Entstehung der Erde, Plattentektonik, Vulkanismus, Leben in den Meeren, Niederschläge, Walgesänge, Gezeiten, Meeresströmungen, Wind, Tiefsee, Tsunami, Krieg, Meeresschutzgebiete, Klimawandel, Fischfang und Kartierung.

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Wie der Mensch die Erde verändert. Die Verwandlung der Welt von Bernhard Lang und Christof Mauch

„Massentourismus und Suburbanisierung, Containerschifffahrt und Aquakultur, Braunkohleabbau und Fracking, Rindermast, Plantagenwirtschaft und Flugzeugfriedhöfe – fast alle Aufnahmen von Bernhard Lang zeigen menschliche, von Maschinen gestützte Aktivitäten, die auf dem rasanten Verbrauch von fossilen Brennstoffen basieren.“ (Seite 16)

Wie der Mensch die Erde verändert zeigt Luftaufnahmen, die die Auswirkungen des Anthropozäns verdeutlichen. Die recht ausführlichen Texte vermitteln dabei sehr viele Informationen zu den jeweiligen Themen, und der Leser bekommt durch Bild und Text sehr tiefe Einblicke in menschgemachte Veränderungen der Erde.

Thematisiert werden z.B. die Rindermast in den USA, Gemüseanbau unter Plastikfolie im spanischen Almería, Ölschieferabbau im estnischen Narva sowie Städte und Regionen wie Miami Beach, Bayrischer Wald und Wattenmeer.

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Die Welt in einer Eierschale von Sarah Heuzeroth

„Every species is something that is unique and unrepeatable in the universe.“ (Zitat von Edwars L. McCord, Seite 3)

Sarah Heuzeroth thematisiert in ihrem Buch u.a. Biodiversität und Artensterben, den Einfluss von Vögeln auf ihre Umgebung (Verbreitung von Nährstoffen durch Kot, Ausbreiten von Pflanzensamen, Bestäubung von Blüten, mutualistische Symbiose zum Schutz anderer Arten, Fressen von Insekten und anderen Tieren) sowie Lebensräume, die aufgrund der industriellen Landwirtschaft verschwinden, die für Vögel besonders relevant sind und die wir auf bestimmte Weise schaffen können. Das letzte Kapitel befasst sich mit der Frage, warum wir Vögel brauchen.

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Unser wildes Erbe von Peter Wohlleben (Hörbuch)

„Wie kann es sein, dass das vermeintlich höchstentwickelte Wesen auf diesem Planeten seinen Lebensraum selbst zerstört?“ (Klappentext)

Peter Wohlleben berichtet in Unser wildes Erbe von Brombeeren und Walnüssen, Quallen und Korallen, Walen und Werkzeuggebrauch, Stress und Populationsgröße, Geburtenrate und Umweltgiften, Parasiten und Bakterien, Viren und Tollwut, Feuer und AHR-Gen, Raben und Rehen, Religion und Verhaltenskodex, Kipppunkten und Atmosphäre, Altern und Tod, Intelligenz und Schleimpilzen, Instinkten und freiem Willen, Bewusstsein und Emotionen, Raubbau an der Natur und Umstellen unseres Lebensstils, Hunger und Übergewicht, Treibhausgasen und ökologischem Fußabdruck, Maßnahmen gegen den Klimawandel und den Gefahren, die damit zusammenhängen.

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Die Libanonzeder von Raffaella Romagnolo

„ein von Harz glänzender Stamm, kräftige, ebenfalls spiralförmig angeordnete Äste, die wie Arme ausgestreckt sind, das Blaugrün der Krone, das Wachsgrün der neuen Zapfen und das Braun der alten, das Dottergelb der männlichen Blüten, die randvoll mit Pollen gefüllt sind“ (Seite 9)

Im Weinheimer Schlossgarten steht eine Libanonzeder – die älteste und größte Libanonzeder Deutschlands -, zu der ich immer gern gegangen bin, als ich noch in der Nähe Weinheims gelebt habe. Aufgrund meiner Erinnerungen an diesen wunderschönen Baum (und das hübsche Weinheim) habe ich zu diesem Buch gegriffen, und das Buch hat mich ähnlich verzaubert, wie es die Weinheimer Libanonzeder schon vor mehr als 25 Jahren getan hat.

Als Einstieg in ihre Hommage an die Libanonzeder wählte Raffaella Romagnolo eine detaillierte Beschreibung des Baumes, die magisch anmutet und den Leser mit in die Welt eines Libanonzederkeimlings nimmt.

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