Schlagwort-Archive: Sucht

Der goldene Handschuh von Heinz Strunk

„In meinem ganzen Leben war ich nie auch nur eine Sekunde ungetrübt froh oder glücklich!“ (Seite 5, Zitat von Jürgen Bartsch)

Fritz Honka, genannt Fiete, gabelt in der Hamburger Kneipe „Zum Goldenen Handschuh“ Frauen auf, die die beste Zeit ihres Lebens schon hinter sich haben.

So nimmt Honka die 48-jährige Gerda, die gut und gerne auch 70 sein könnte, mit in seine dreckige, zugemüllte, heruntergewirtschaftete Wohnung, wo er verzweifelt versucht, den beißenden Gestank mit Duftbäumen und Raumspray zu übertünchen.

Er nutzt Gerda für sexuelle Dienste, nimmt ihr den Ausweis ab, versklavt sie und versucht, an ihre 30-jährige Tochter heranzukommen.

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Abhängigkeitserkrankungen. Beltz Video-Learning von Hans-Jochen Müller (2 DVDs)

„hilft dabei, mehr Sicherheit und Kompetenz in der Behandlung von suchtkranken Personen zu erlangen“ (Klappentext)

Die DVD Abhängigkeitserkrankungen zeigt wichtige Facetten im Zusammenhang mit der psychotherapeutischen Behandlung von Abhängigkeit, z.B. Exploration von Trinkmenge, von Motivation für Therapie, von Gründen für Konsum und für Abstinenz und Suchtmittelanamnese, Kriterien für Abhängigkeit, schematherapeutisches Modusmodell, Vier-Felder-Schema, Fördern von Veränderungsmotivation, Psychoedukation, Interventionen zur Behandlung wie Notfallplan, Exposition und Stuhldialog sowie Rückfallprävention wie Ablehnungstraining, Wellenreiten und Abschiedsbrief an das Suchtmittel.

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Lieber schlau als blau von Johannes Lindenmeyer

„Ob man es nun wahrhaben will oder nicht: Sich in Therapie zu begeben heißt immer auch, dass man ‚mit seinem eigenen Latein am Ende ist‘ und daher bei Fachleuten Rat und Hilfe sucht. Diese können allerdings nur dann helfen, wenn man ihre Vorschläge akzeptiert und befolgt. Das ist jedoch leichter gesagt als getan.“

Johannes Lindenmeyer erzählt in Lieber schlau als blau von Suchtmechanismus und Toleranzsteigerung, risikoarmem Alkoholkonsum und körperlichen Folgeerscheinungen, Neuroenhancement und Amphetaminen, Medikamentenabhängigkeit und Medikamentenmissbrauch, Entzug und Entwöhnung, Vermeidungsstrategien und Ausreden, Einbeziehung von Partnern und Angehörigen, Sexualität und Schmerzempfindung, Rauchen und Rückfall.

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DBT-Sucht. Dialektisch-Behaviorale Therapie bei Borderline- und Substanzgebrauchsstörungen (DBT-S) von Petra Zimmermann, Julia Förster und Sophie Reiske (Herausgeber)

„Im vorliegenden Buch wird erstmalig im deutschsprachigen Raum eine Anpassung der DBT für die Behandlung von Betroffenen einer BPS und einer gleichzeitig bestehenden Substanzgebrauchsstörung praxisnah vorgestellt. Die Notwendigkeit, diese Komorbidität explizit zu berücksichtigen, ergibt sich aus der Beobachtung, dass ca. 78% der Menschen mit einer BPS zusätzlich im Laufe ihres Lebens eine Substanzgebrauchsstörung entwickeln […] und einer Behandlungsform bedürfen, die beiden Problemlagen gleichermaßen gerecht wird.“ (Seite 119

Nach dem theoretischen Hintergrund mit einer Beschreibung der Störungsbilder Borderline-Persönlichkeitsstörung und Substanzgebrauchsstörungen sowie der Komorbidität wird das Störungsmodell für die Doppeldiagnose vorgestellt.

Danach werden Informationen über die Entwicklung der WDBT-S geboten, bevor sich verschiedene Autoren mit der Therapie an sich (Grundlagen der DBT und der DBT-S, Behandlungsstrategien, DBT-S-Skills) auseinandersetzen.

Im Anschluss wird die praktische Umsetzung der DBT-S vorgestellt (stationäres und tagesklinisches Behandlungskonzept, Körpertherapie, ambulante Psychotherapie).

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Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Illustrirtes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen (Illustrierte Lieblingsbücher, Band 14) von Kat Menschik und Jakob Hein

„Der Mensch liebt den Rausch.“ (Seite 9)

Im Buch finden sich u.a. Informationen über Fingerhut, Alpenveilchen, Amaryllis, Wermut, Tabak, Goldregen, Qat, Salbei, Kakao sowie über alkoholische Gärung.

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Menschen mit Alkoholabhängigkeit begleiten von Martin Reker

„Für den Anfang mag es hier genügen, festzuhalten, dass es nicht viel wert ist, als professionell Tätiger die Wirklichkeit bestimmen zu wollen, wenn der Klient seine Situation völlig anders wahrnimmt und bewertet. Die ‚Wirklichkeit‘ ist immer subjektiv konstruiert.“ (Seite 7)

Martin Reker erzählt in Menschen mit Alkoholabhängigkeit begleiten u.a. vom Reiz des Rausches, von geschlechtsspezifischen Aspekten, kulturellen Unterschieden, alkoholbedingten Veränderungen im Körper, biografischen Besonderheiten, Entgiftung und Entzug, Aufrechterhaltung von Abstinenz, Ressourcenorientierung, Maßregelvollzug und Sorgerecht.

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DBT-Skills to go! 64 Übungskarten für jeden Tag von Eva Knöpfler und Renate Alf

„Skills zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie uns auf lange Sicht mehr nutzen als schaden. Alle Menschen verfügen über Skills. Die meisten wissen das aber nicht, weil Skills oft automatisch und ‚unbewusst‘ eingesetzt werden.“ (Seite 2)

Eva Knöpfler und Renate Alf behandeln in ihren Übungskarten die folgenden Module des Skillstrainings:
Achtsamkeit
Stresstoleranz
Umgang mit Gefühlen
Zwischenmenschliche Fertigkeiten
Selbstwert
Umgang mit Sucht.

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Psychoedukation Schizophrenie und Sucht. Manual zur Leitung von Patienten- und Angehörigengruppen von Roberto D´Amelio, Bernd Behrendt und Thomas Wobrock

„Die traditionelle Trennung zwischen den Behandlungssystemen und der Hilfestruktur für psychotische Störungen einerseits und Suchterkrankungen andererseits, mit jeweils eigenen Behandlungsstandards, haben zunächst die Entwicklung eines integrativen Therapieansatzes erschwert. Inzwischen besteht Konsens darüber, dass eine effektive Therapie von Patienten mit Doppeldiagnosen voraussetzt, dass ein Team von Therapeuten angemessene Interventionen für beide Störungen anbietet. Mittlerweile sind aus dieser Notwendigkeit heraus in etlichen Kliniken eigene Behandlungseinheiten für Patienten mit Doppeldiagnose entstanden.“ (Seite V)

Die Autoren erklären initial, was Psychoedukation ist, bieten Informationen zu Schizophrenie und zu Sucht sowie zur Komorbidität von Schizophrenie und Sucht, vermitteln Grundlagen der integrativen Therapie von Patienten mit Doppeldiagnose.

Danach gehen die Autoren auf die Struktur und die Durchführung von psychoedukativen Gruppen zu Doppeldiagnose ein und stellen die Manuale für Patienten- und für Angehörigengruppen vor. Dabei werden die einzelnen Sitzungen sehr genau beschrieben, und alle Folien und Handouts können online heruntergeladen werden. Zudem finden sich Infos über das GOAL-Behandlungsprogramm mit den Modulen Psychoedukation, Praxis, Kreativ, Sport und Nachsorge sowie eine Warnsignalgruppe.

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Drogen & Sucht. Alles, was Sie wissen müssen von Helmut Kuntz

„Täglich neuen Menschen in der Drogen- und Suchtarbeit zu begegnen, bringt einen täglichen Zuwachs an Erfahrungen mit sich: menschlich wie fachlich bereichernde; heitere, humorvolle und leichte ebenso wie schwere, tief ernste, leidvolle und traurige; hoffnungsvolle wie enttäuschte; friedvolle wie aggressiv aufgeladene.“ (Seite 11)

Helmut Kuntz berichtet in seinem Buch von gesellschaftlichen Aspekten von Sucht und Lebensgeschichte, Terminologie und diagnostischen Kriterien, Gefühllosigkeit und Hilflosigkeit, süchtiger Beziehungsstruktur und Koabhängigkeit, Suchtgen und sozialer Vererbung, Set und Setting. Zudem befinden sich im Buch ausführliche Steckbriefe verschiedener Substanzen, Kuntz geht auf stoffungebundene Verhaltenssüchte ein, setzt sich mit Suchtmittelgebrauch im Kindes- und Jugendalter auseinander, bietet Tipps für Eltern (Erkennen von bzw. Umgang mit Drogenkonsum ihrer Kinder).

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Die dunkle Seite des Mondes von Martin Suter (Hörbuch)

„Ich habe die Kontrolle über mich verloren. […] Ich folge jedem Impuls, es gibt keine Hemmschwelle.“ (CD 3, Track 3)

Der Wirtschaftsanwalt Urs Blank ist verheiratet, beruflich erfolgreich und jemand, der Kontrolle über sein Leben hat.

Als er die deutlich jüngere Lucille trifft, wandelt sich sein Leben, er wird spontaner und betritt immer wieder neues Terrain.

Nach einem Psilocybin-Trip ist schließlich nichts mehr so, wie es vorher war. Blanks Leben und seine Moral geraten endgültig aus den Fugen, seine Persönlichkeit ändert sich, und dann entscheidet er sich für ein einsames Leben im Wald, wofür er seinen Suizid vortäuscht.

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