Schlagwort-Archive: illustriert

Ein Landarzt von Franz Kafka und Kat Menschik

„[…] im Schlussmarsch wie in einem schweren Traum versinkend, weint er, ohne es zu wissen.“ (Seite 29)

Der erste Band der Illustrierten Lieblingsbücher von Kat Menschik erschien bereits 2016 und wurde nun – anlässlich des diesjährigen Franz-Kafka-Jubiläums – nochmals und bunter aufgelegt.

Enthalten sind 14 Erzählungen: Der neue Advokat. Ein Landarzt. Auf der Galerie. Ein altes Blatt. Vor dem Gesetz. Schakale und Araber. Ein Besuch im Bergwerk. Das nächste Dorf. Eine kaiserliche Botschaft. Die Sorge des Hausvaters. Elf Söhne. Ein Brudermord. Ein Traum. Ein Bericht für eine Akademie.

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Warum die Giraffe nicht in Ohnmacht fällt und andere Kuriositäten aus dem Tierreich von Katherine Rundell

„Der Welt wird es nie an Erstaunlichem mangeln, sondern nur am Staunen.“ (Zitat von G.K. Chesterton, Seite 7)

Katherine Rundell stellt in ihrem Buch mehr als 20 Tiere vor und erzählt von ihren wundersamen Eigenheiten. Mit dabei sind Wombat, Grönlandhai, Giraffe, Mauersegler, Lemur, Einsiedlerkrebs, Robbe, Bär, Narwal, Krähe, Hase, Wolf, Igel, Elefant, Seepferdchen, Pangolin, Storch, Spinne, Fledermaus, Thunfisch, Goldmull sowie der Mensch.

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Die schönsten Geschichten aus dem Alten Testament von Matthias Reiner

„selbst wissen […], was gut und was böse ist“ (Seite 18)

In diesem Band aus der Insel-Bücherei findet man z.B. die Geschichte von der Entstehung der Welt, vom Garten Eden, von Kain und Abel, von Noahs Arche, von Moses in Ägypten, von David und Goliath, von Batseba, von Jona und dem großen Fisch sowie von der Löwengrube.

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Das Haus verlassen von Jacqueline Kornmüller und Kat Menschik

„Das Haus zu verlassen, macht mir keine Mühe. Die Tage ziehen ins Feld, die Träume verändern sich, und schließlich kann man sich auf jedem Flecken Erde niederlassen und ausruhen.
Die Idee, das Haus zu verlassen, entstand unmerklich. Zunächst waren es nur leise Stimmen, die in die Nacht gesagt, unbeantwortet blieben. Tag um Tag wurden die Stimmen lauter.“
(Seite 5)

Die Erzählerin der Geschichte zieht in ein 140 Jahre altes Feldsteinhaus im Grünen, richtet sich ein, baut eine Beziehung zum Haus auf.

Als sie das Haus 10 Jahre später verkaufen möchte, ist das nicht so einfach, wie sie denkt: Das Haus murrt und kommentiert, wann immer Besucher kommen, die ein Kaufinteresse am Haus haben.

Hausbesitzerin und Haus verstehen: Die Beziehung zwischen ihnen ist stark und lässt sich nicht ohne Weiteres auflösen.

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Céleste – »Gewiss, Monsieur Proust«. Erster Teil von Chloé Cruchaudet

„Ansonsten hat er seine Marotten… Füge dich, und alles geht gut…“ (Seite 24)

Céleste Albaret kann weder kochen noch putzen, eigentlich kann sie laut ihrem Ehemann Odilon, der Marcel Proust oft als Fahrer begleitet, „absolut gar nichts“.

Trotzdem vermittelt ihr Ehemann sie an Proust, so dass sie bald Botengänge für ihn erledigt.

Nach und nach übernimmt sie immer mehr Tätigkeiten in Prousts Haushalt, gewinnt sein Vertrauen und bleibt schließlich bis zu seinem Tod an seiner Seite.

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Die Bergwerke zu Falun (Illustrierte Lieblingsbücher, Band 3) von E.T.A. Hoffmann

„er fühle sich von aller Welt verlassen, einsam wie auf ein ödes Riff verschlagen, hülflos, elend“ (Seite 12)

Elis Fröbom ist ein trübsinniger Seemann, der ganz allein auf der Welt ist: die Eltern tot, die Brüder in der Schlacht.

Da trifft er in einer Schenke einen alten Bergmann, der ihm nahelegt, nach Falun zu gehen und selbst Bergmann zu werden.

Elis beginnt, von Falun zu träumen – auch von der mächtigen Königin -, und dann macht er sich auf den Weg.

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What would Wednesday do? Schaurig gute Life Lessons für alle Lebenslagen von Sarah Thompson

„Wenn es darum geht, zu bestimmen, was man eigentlich will, und sich selbst treu zu bleiben, dann können wir alle etwas von Wednesdays Lebenseinstellung lernen – auch wenn das bedeutet, dass sich andere Menschen dabei unwohl fühlen.“ (Seite 9f)

Im Buch erfahren wir mehr über Wednesday Addams’ Weisheiten, ihre Familie, ihre Freunde, ihr Zuhause, ihren Stil, ihre Vorlieben für Musik, ihre Einstellung zu Arbeit, Kreativität und Liebe.

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Honigkuchen von Haruki Murakami

„Geschichten über einen Menschen, der lange, lange davon geträumt hatte, dass die Nacht verginge und es hell würde, damit er diejenigen, die er liebte, im Licht an sich drücken konnte.“ (Seite 77)

Junpei, Sayoko und Takatsuki sind seit der Uni beste Freunde, und seitdem ist Junpei in Sayoko verliebt, die dann allerdings Takatsuki heiratet.

Sayoko und Takatsuki bekommen zusammen ein Kind, und als Sara vier Jahre alt ist, erzählt ihr Junpei vor dem Einschlafen des Öfteren Geschichten, denn Sara schläft seit den TV-Berichten über ein Erdbeben schlecht und lässt sich nur von Junpei beruhigen.

Eines Tages erfindet Junpei die Geschichte von Masakichi-Bär, der Honig auf dem Markt verkauft, und von Tonkichi-Bär, der Masakichi-Bär hasst.

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Selbstgemachte Geschenke zum Aufessen von Kat Menschik und Véronique Witzigmann

„Das Schöne an einem essbaren Geschenk ist: Es ist immer ein Unikat!“ (Seite 8)

Véronique Witzigmann und Kat Menschik haben Herzhaftes und Süßes für ihr gemeinsames Buch zusammengetragen und illustriert, z.B. Bärlauchsalz, Brunnenkresse-Pesto, Emmerkorn-Grissini mit Dukkah, Rote-Bete-Carpaccio mit Limette und Kokos, Apfelblütensirup, Espresso-Schokoladen-Würfel und Zitronen-Thymian-Limonade.

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Die Puppe im Grase. Norwegische Märchen (Illustrierte Lieblingsbücher, Band 7) von Peter Christen Asbjørnsen, Jørgen Moe und Kat Menschik

„Es war einmal…“ (Seite 10)

Die Puppe im Grase enthält zwölf norwegische Märchen, die sich um die Themen Verwandlungen und Tiere, Trolle und Ritter, Könige und Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen, Teufel und Hexen drehen.

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