Kurt von Sarah Kuttner

„Ich kann meinen Kurt nicht ohne seinen Kurt haben, er gehört dazu. Schon immer. Ich glaube, ich will meinen auch nicht ohne seinen, aber richtig aussuchen konnte ich es mir nicht.“ (Seite 51)

Lena befindet sich in einer Beziehung mit Kurt – dem großen Kurt, denn dieser hat einen 6-jährigen Sohn, der auch Kurt heißt, also ‚der kleine Kurt‘.

Lena fühlt sich bisweilen etwas fremd in dieser Familie, zu der sie eigentlich nicht so richtig gehört, doch sie ist glücklich mit dem großen Kurt und hat eine gute Beziehung zum kleinen Kurt.

Der große Kurt und Lena haben zusammen ein Haus in Brandenburg gekauft, das sie nun renovieren und nach ihren Wünschen ausbauen.

Dann stirbt der kleine Kurt plötzlich, und nichts ist mehr so wie vorher.

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Ein unglücklicher Tod. Ein Fall für DC Smith von Peter Grainger

„Mehr als dreißig Jahre trennten sie, aber es war ihnen beiden aufgefallen: Wayne Fletchers Verletzung war merkwürdig.“ (Seite 28)

Kings Lake in der englischen Grafschaft Norfolk: Hier ermittelt DC Smith, den seine Vorgesetzten eigentlich gerne in Rente schicken würden, der jedoch seinen Job liebt und sich wenig sagen lässt.

Smith wird eher an der kurzen Leine gehalten, da er oft unangepasst ist und wenig in Hierarchien funktioniert.

Aus diesem Grund bekommt Smith einen vermeintlich leichten Fall zugeschoben: Es handelt sich um den Fall des 17-jährigen Wayne Fletcher, der laut den Aussagen seiner Freunde einem Mann in einem Kanu hinterhergeschwommen und dann spurlos verschwunden ist.

Das Ganze sieht aus wie ein Unfalltod, doch bei der Obduktion fällt eine Quetschung in der Nähe des Sternums auf, die aussieht, als hätte jemand versucht, den Jungen zu reanimieren, bevor er wieder ins Wasser gelegt wurde.

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Das Gurkerl von Johanna Sebauer

„Nicht immer kann man das, was einem so widerfährt in seinem Leben an Aus-den-Fugen-Geratenem, im Nachhinein noch erklären […].“ (Seite 5)

Der Pertak ist ein wichtiger und unabkömmlicher Kerl, hat in der Redaktion ein Einzelbüro, ist dauernd am Telefon und hat feste Routinen.

Eines Tages öffnet er den Deckel seines Gurkenglases, um sich ein spätes Frühstück zuzubereiten. Und da passiert es: Beim Biss ins Gurkerl spritzt ihm Gurkerlwasser ins linke Auge.

Am nächsten Tag trägt der Pertak ein Augenpflaster, und am Ende der Woche erscheint seine Kolumne, die er über die Gurkerlwasserangelegenheit und die Gefährlichkeit von Gurkerlwasser verfasst hat.

Die Geschichte zieht schließlich immer größere Kreise.

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Bretonischer Glanz von Portrait von Jean-Luc Bannalec (Hörbuch)

„Es klang ungewollt komisch, wobei es sich freilich nicht um irgendwelche Zwiebeln handelte, sondern um die legendären Oignons de Roscoff mit ihrer unverwechselbaren rosaroten Tunica. Zwiebeln, die ungleich mehr waren als ihre gewöhnlichen Artgenossen – ein einzigartiger kulinarischer Schatz, voller komplexer Aromen: mild, süßlich, dabei pikant und saftig, gekocht schmolzen sie förmlich auf der Zunge.“ (Track 7)

Alljährlich findet in Roscoff ein berühmtes Krimifestival statt. Ausgerechnet dort wird auf dem Festivalgelände die Leiche einer jungen Frau gefunden. Dabei handelt es sich um die Zwiebelbäuerin Annic Philouze, die in der Nacht zuvor erstochen wurde. Die Familie Philouze betreibt seit dem frühen 18. Jahrhundert einen der ältesten und bekanntesten Zwiebelhöfe der Region, und seit dem Tod der Eltern von Annic hatte diese das Geschäft übernommen.

Georges Dupin ermittelt in diesem Fall. Und dann wird auch der Lebensgefährte von Annic tot gefunden.

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Die Auster von Yael Inokai (Hörbuch)

„Sie sehnte sich danach, ein Ding zu sein, ein Möbelstück, ein langweiliges Buch, dieser Wäscheständer, behangen mit Unterhosen, Unterhemden und Socken, frei von Mord und Totschlag, Steuererklärungen, verwöhnten Töchtern, die nicht mehr in ihre winzigen Kleider passten.“ (Track 15)

Seit 45 Jahren arbeitet die 73-jährige Leonora Bloch als Reinigungskraft bei Dr. Bronstett und hält sowohl seinen Privatbereich als auch das Kaufhaus, wo er Geschäftsführer ist, in Ordnung.

Eines Tages findet sie ihn tot in seiner Villa, mit abgetrennten Händen. Da überall Blut ist und Leonora Ordnung und Sauberkeit wichtig sind, putzt sie erst einmal alles auf und vernichtet so lauter Spuren, was die Polizei selbstverständlich äußerst verdächtig findet.

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Entzug von Christoph Peters

„Es wird sich für alles eine Lösung finden.“ (Seite 13)

Jeder Tag und sein gesamtes Denken kreist um die Beschaffung von Alkohol, um die Planung des passenden Pegels, um Methoden der Geheimhaltung seiner Sucht: Christoph Peters erzählt in seinem autobiografischen Roman Entzug von negativen Konsequenzen eines Alkoholkonsums, die sich vor allem dadurch zeigen, dass er nicht mehr die gewohnte Qualität in seinem Job abliefern kann und dass er in seiner Familie nicht mehr funktioniert.

Peters erzählt zudem von körperlichen Schädigungen, Entzugserscheinungen, Toleranzentwicklung, Kontrollverlust und Suchtdruck.

„Ich muss aufhören zu trinken. Ich kann nicht aufhören zu trinken.“ (Seite 29)

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Sie kann dich hören. Thriller (The Housemaid, Band 2) von Freida McFadden

„Alles begann mit einem normalen Putzjob. Und jetzt könnte es damit enden, dass mein Blut vom Boden der Hütte aufgewischt wird.“ (Seite 5)

Nachdem Millie ihren Job bei den Degraws verloren hat, sucht sie verzweifelt nach einem neuen Job. Da kontaktiert sie ein gewisser Douglas Garrick, der in einem noblen Apartmenthaus in der Upper West Side lebt.

Garrick braucht ihre Hilfe, um die Wohnung, die er zusammen mit seiner kranken Frau bewohnt, in Schuss zu halten und zu kochen.

Irgendetwas kommt Millie an den Garricks komisch vor, doch sie braucht das Geld und lässt sich auf den Job ein.

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Warum so wütend? von Ryan Martin

„Dieses Buch soll Ihnen zeigen, wie Sie mit wütenden Menschen produktiv und effektiv interagieren können.“ (Seite 20)

Ryan Martin erzählt in seinem Buch Warum so wütend? von Konditionierung und Modelllernen, Gen-Umwelt-Interaktionen, Denkstilen und kognitiver Triade, Rache und Erregungsübertragung, Atemübungen und Parasympathikus, Weinen und Sarkasmus, Kontaktabbruch und Feindseligkeit im Internet, Schuldgefühlen und Gaslighting.

Dabei ist sein Buch grob in zwei Teile gegliedert, wobei er im ersten Teil auf Wut an sich eingeht, damit man besser verstehen kann, wie Wut entsteht, welche Rolle Erziehung spielt und wie wütende Menschen die Welt sehen, und im zweiten Teil zehn Methoden vorstellt, um mit der Wut anderer besser umgehen zu können.

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Sexuelle Sucht (Fortschritte der Psychotherapie) von Rudolf Stark und Sina Wehrum-Osinsky

„Mit zunehmender Anerkennung von Verhaltenssüchten als psychische Erkrankungen gerät auch der Begriff der ‚sexuellen Sucht‘ verstärkt in das therapeutische Interesse, nachdem diese Thematik bisher hauptsächlich in den öffentlichen Medien behandelt wurde. Personen, die sich als ‚sexsüchtig‘ beschreiben, berichten vor allem über einen unkontrollierbaren Drang, verschiedensten sexuellen Aktivitäten nachzugehen […]. Neben einem starken Leidensdruck sind die geschilderten Symptome zudem häufig mit negativen Konsequenzen im privaten oder beruflichen Bereich verbunden.“ (Seite 1)

Rudolf Stark und Sina Wehrum-Osinsky beschäftigen sich mit ihrem Band Sexuelle Sucht aus der Reihe „Fortschritte der Psychotherapie“ zunächst mit der Beschreibung der Störung, zum Beispiel mit einer diagnostischen Einordnung, Erscheinungsformen bei Männern und Frauen, epidemiologischen Daten sowie Verlauf und Ritualen.

Danach gehen sie auf Störungstheorien und Störungsmodelle ein, geben einen kurzen Abriss von Diagnostik und Indikation und setzen sich schließlich etwas ausführlicher mit der Behandlung sexueller Sucht auseinander.

Am Ende bieten die beiden Autor:innen ein Fazit und einen Ausblick, geben weiterführende Literatur an.

Im Anhang findet sich ein Fragebogen sowie Auswertungshinweise zum Fragebogen. Das Buch enthält außerdem eine Kurzanleitung für die Exploration auf einer dem Buch beigelegten Karte.

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Schiffbruch mit Tiger von Yann Martel (Hörbuch)

„Wir Zoo-Leute sagen gern: Das gefährlichste Tier im Zoo ist der Mensch. Allgemein gesprochen meinen wir damit, dass die Unersättlichkeit des Raubtiers Mensch den ganzen Planeten zu seiner Beute gemacht hat. Im spezielleren Sinne denken wir dabei an jene, die den Ottern Angelhaken zu fressen hinwerfen, den Bären Rasierklingen, den Elefanten Äpfel, in die sie Nägel gesteckt haben.“ (CD 1, Track 5)

Piscine Patel, genannt Pi, wächst im indischen Pondicherry auf. Sein Vater ist Zoodirektor im hiesigen Zoo, Pi selbst ist gläubiger Christ, Muslim und Hindu.

Als Pi 16 Jahre alt ist, beschließt die Familie, nach Kanada auszuwandern. Sie reist auf einem Frachter mit dem halben Zoo übers Meer. Als sie in einen schweren Sturm geraten und schließlich Schiffbruch erleiden, bleiben am Ende nur noch Pi und der Tiger Richard Parker übrig.

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