
„Ich bemühte mich, vor ihr einen guten Eindruck zu machen. Sie bemühte sich nicht.“ (Seite 11)
Ein Mädchen steht vor der Tür einer Frau und fragt, ob der auf der Straße gefundene 1000‑Schilling-Schein wohl ihr gehören könnte. Die Frau bittet das Mädchen, ins Haus zu kommen, und das Mädchen erzählt ihr von ihren drei Brüdern, die bei dem Vater, den sie Florian nennt, leben. Das Mädchen berichtet weiterhin, dass sie selbst bei ihrer Mutter geblieben ist, die mit Suizid gedroht hatte, falls ihr auch das vierte Kind weggenommen wird.
Das Mädchen kümmert sich um den Haushalt, damit Frau Steurer von der Fürsorge, die einmal pro Woche vorbeikommt, zufrieden ist:
„Wir hoffen, die Frau Steurer sagt dort, von wo wir die Hilfe bekommen, nicht, dass sie glaubt, dass meine Mama nicht krank ist. Weil dann bekommen wir nichts mehr. Und dann nimmt man mich weg. Aber wenn sie sagt, die Mama ist sehr krank, dann nimmt man mich auch weg. Sehr krank ist schlecht, und nicht krank ist auch schlecht. So mittendrin ist gut.“ (Seite 15)








