
„Krisen gehören zum Leben und können jeden treffen. Dennoch kommen sie häufig überraschend und werden als bedrohlich erlebt. Sie sind typischerweise vorübergehend und bergen eine Chance zur Entwicklung und zum Wachstum. Dennoch sind sie meist mit Verlusten oder Kränkungen verbunden, stellen die bisherigen Werte und (Lebens-)Ziele infrage, erzeugen Angst und Hilflosigkeit und erfordern rasche Entscheidungen. Der betroffene Mensch erlebt sich als orientierungslos, ohnmächtig, hilflos, ohne Kontrolle, unter Druck.“ (Seite 11)
Johanna Gerngroß setzt sich in ihrem Buch initial mit Wissen über Krisen auseinander, erklärt, was psychosoziale Krisen überhaupt sind, welche Arten von psychosozialen Krisen es gibt, wie Dynamik und Verlauf von Krisen aussehen, wie es Menschen in Krisen geht, was Krisen von Traumata unterscheidet und beschreibt die Möglichkeit von persönlichem Wachstum nach Krisen.
In den nächsten Kapiteln setzt sie sich mit acht Wegen aus der Krise auseinander, mit Gesprächsführung in Krisen, mit dem, was Helfer beachten sollten, und geht schließlich auch auf das Thema Suizidalität und Suizid ein.
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