
„Namibia ist oftmals Weite, unterbrochen von Einsamkeit. Trotz der gewaltigen Fläche leben hier nur etwas mehr als drei Millionen Einwohner. Das sind nicht einmal so viele wie in Berlin, das aber mehr als 900-mal auf Namibias Staatsfläche Platz hätte. Es gibt Farmen, die sind so groß wie das gesamte Münchner Stadtgebiet.“ (Seite 12)
Dominik Prantl erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Namibia von Hosea Kutako und Herero, Apartheid und Völkermord, Sam Nujoma und Banknoten, Windhoek und Lüderitz, Robert Mugabe Avenue und Fidel Castro Street, Reichtum und Armut, HIV und Gewalt, The Namibian und Allgemeine Zeitung, Sprachvielfalt und Radio, Puffotter und schwarzer Mamba, Verkehrstoten und Nilpferden, Solitaire und Apfelkuchen, Wasser und Wein, Grillen und Fleischkonsum, Diamanten und Guano, Kolonialismus und Unabhängigkeit, Rinderfarmen und Raubtierfütterungen, Astronomie und Großwildjagd, Alkohol und Nebeltagen, Benguelastrom und Wüste Namib, Akazien und Teufelskralle.
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„Wir sind aus Ihrer Vorstellung ins richtige Leben hinausgetreten. Sie haben uns im Roman geschaffen. Sie haben sich die Details unseres Lebens ausgemalt und aufgeschrieben. An einem bestimmten Punkt der Zeichnung einer Persönlichkeit entsteht diese gewissermaßen wirklich. Sie verschiebt sich von der Vorstellungswelt in die reale Existenz.“