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Baskische Tragödie. Luc Verlains vierter Fall von Alexander Oetker (Hörbuch)

„Drogenfund an den Stränden der Aquitaine“ (Klappentext)

Ein fünfjähriger Junge verbringt mit seiner Mutter Zeit am Strand und findet in einem von der Mutter unbemerkten Augenblick ein in schwarze Folie eingepacktes Paket, aus dem etwas Zuckerähnliches rieselt. Kurzerhand probierte er davon, und sofort beginnt sein Herz zu rasen, sein Körper gehorcht ihm nicht mehr, und kurz darauf fällt er ins Koma.

Commissaire Luc Verlain ermittelt in dem Fall und will unbedingt herausfinden, wer für die Angelegenheit verantwortlich ist. Doch dann wird er selbst in eine sonderbare Sache verwickelt: Nachdem Luc eine mysteriöse Nachricht erhalten hat, macht er sich auf den Weg ins Baskenland, wird unterwegs von der Polizei angehalten, wegen Drogenschmuggels und unter Mordverdacht verhaftet. Später gelingt ihm die Flucht, und er taucht im Baskenland unter.

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Die rote Frau von Alex Beer (Hörbuch)

„Was waren das für Leute, die tagtäglich Abertausende von Kronen dafür ausgaben, Scheinwelten zu erschaffen, während zur selben Zeit in derselben Stadt Menschen kläglich an Hunger, Kälte und Seuchen verreckten?“ (CD 1, Track 13)

Wien im Jahre 1920: Die Stadt hat immer noch mit den Nachwehen des Ersten Weltkriegs zu kämpfen, und Rayonsinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter sind aufs Abstellgleis geraten. Zwar sind sie mittlerweile in der Abteilung „Leib und Leben“ der Wiener Polizei beschäftigt, aber statt sich mit spannenden Kriminalfällen zu beschäftigen, dürfen die beiden nur Sekretärinnentätigkeiten erledigen.

Emmerich ist frustriert, aber es soll noch schlimmer kommen, denn die Schauspielerin Rita Haidrich begibt sich ins Präsidium, da ihrer Meinung nach ein Fluch auf den Dreharbeiten zu ihrem aktuellen Film lastet. Emmerich und Winter sollen sich um diese schnöde Angelegenheit kümmern.

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Lacroix und die stille Nacht von Montmartre von Alex Lépic

„Weiße Weihnachten in Paris.“ (Klappentext)

Commissaire Lacroix langweilt sich: Im Kommissariat ist nichts los, das spannendste Thema in der Stadt scheint der bevorstehende Schneefall zu sein.

Da liest Lacroix im ‚Parisien‘, dass auf der Place du Tertre in Montmartre die komplette Weihnachtsbeleuchtung gestohlen wurde. Daraufhin macht er sich auf den Weg ins Künstlerviertel, weil er das Gefühl hat, dass es hier um mehr als nur Weihnachtsbeleuchtung gehen könnte.

Und tatsächlich wird kurz darauf der Weihnachtsbaum auf der Place Saint-Pierre gefällt. Was geht hier vor sich?

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Olympia von Volker Kutscher (Buch und Hörbuch)

„Wahrscheinlich sah er bereits Gespenster. Die SS drang einfach immer mehr in seine Welt ein, ins Berufsleben sowieso und nun auch noch in sein Privatleben.“

Berlin steht im Sommer 1936 ganz im Zeichen der Olympischen Spiele, und da kommt es ausgerechnet im Olympischen Dorf zu einem Zwischenfall: In der Kantine stirbt ein Mann beim Essen. Initial sieht es nach einer natürlichen Todesursache aus, aber dann wird deutlich, dass er mit Digitalis getötet wurde.

Auf diese Geschichte wird Gereon Rath von seinem ehemaligen Freund und Kollegen Reinhold Gräf angesetzt, denn bei dem Toten handelt es sich um einen amerikanischen Staatsbürger, und die nationalsozialistischen Machthaber vermuten, dass hinter der Sache ein Verbrechen steht, um die Olympischen Spiele (und damit die Machthaber) zu diskreditieren.

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Bretonische Spezialitäten von Jean-Luc Bannalec (Hörbuch)

„In Augenblicken wie diesen spürte man die Tragödie manchmal intensiver als in objektiv viel drastischeren Situationen wie zum Beispiel am Tatort. Dort war es oft abstrakt. Hier aber spürte man die abgründige Leere.“ (Track 52)

Eigentlich hat es Kommissar Dupin wegen eines Polizeiseminars in die Nord-Bretagne verschlagen, aber als er durch die Markthallen der Altstadt von Saint-Malo bummelt, Käse kauft und gerade Wurstwaren inspiziert, hört er Schreie: Eine Frau hat Ihre Schwester auf offener Straße niedergestochen.

Es bleibt nicht bei diesem einen Todesfall, und statt das Seminar zu besuchen, auf das Dupin soundso wenig Lust hatte, ermittelt er schließlich in Zusammenarbeit mit Kollegen aus verschiedenen Departements der Bretagne, um diesen komplexen Fall aufzulösen.

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Commissaire Le Floch und die silberne Hand von Jean-François Parot

„[…] weil Ereignisse, von denen wir unseren Ruin erwarten, manchmal zu unserer Rettung führen […]“ (Seite 30)

Paris im Oktober 1774: Im Stadthaus des Ministers Saint-Florentin wird die Hausangestellte Marguerite Pindron mit durchgeschnittener Kehle in der Küche gefunden. Jean Missery, der Hausverwalter, liegt bewusstlos und verletzt in unmittelbarer Nähe, und auch eine vermeintliche Tatwaffe wird dort sichergestellt.

Der Hausbesitzer selbst setzt Nicolas Le Floch auf den Fall an. Dieser untersucht den Tatort und die Leiche, und ihm fallen sofort ein paar rätselhafte Details auf, z.B. die Art der Wunde, die nicht vom am Tatort gefundenen Messer stammen kann, blutige Fußspuren und die Tatsache, dass die Hausangestellte Schmuck und Schuhe trug, die viel zu luxuriös für sie waren.

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Finnisches Blut von Taavi Soininvaara (Hörbuch)

„Der Tod ist der Sünde Sold.“ (Track 100)

Der Wissenschaftler Arto Ratamo findet bei seiner Forschungstätigkeit ein Gegenmittel gegen Ebola-Helsinki. Schnell gerät er in den Fokus von Geheimdiensten und Terroristen, und als seine Frau Kaisa vor seinen Augen erschossen wird, gelingt Ratamo nur in letzter Sekunde die Flucht.

Der Mord an seiner Frau und an einem Wissenschaftler werden indes so inszeniert, dass Ratamo unter Hauptverdacht gerät und untertauchen muss. Ab jetzt geht es für ihn jedoch nicht nur ums eigene Überleben, sondern er sorgt sich auch um seine kleine Tochter, die seit dem Mord an ihrer Mutter mit ihrer Großmutter im Verborgenen lebt.

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Commissaire Le Floch und das Gift der Liebe von Jean-François Parot

„Ich muss Sie warnen. Eine Menge Leute interessieren sich in mehr als einer Hinsicht für diese Affäre.“ (Seite 160)

Knapp vier Jahre sind seit den Geschehnissen des dritten Bandes der Commissaire-Le-Floch-Reihe vergangen. Wir befinden uns nunmehr im Jahr 1774: Le Floch hat eine Liaison mit Madame Julie de Lastérieux, doch die Beziehung ist von einem ständigen Auf und Ab gekennzeichnet. Der Höhepunkt ist erreicht, als Le Floch ein Festessen bei ihr verlässt und am nächsten Morgen ihre Leiche gefunden wird.

Schnell wird deutlich, dass de Lastérieux vergiftet wurde, und Le Floch ist der Hauptverdächtige, dem zur Last gelegt wird, de Lastérieux aus Eifersucht getötet zu haben.

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Das Ritual des Wassers von Eva García Sáenz

„Wie ironisch mir das jetzt erscheint, wo ich weiß, dass ich damit mein eigenes Todesurteil unterzeichnet hatte.“ (Seite 236)

November 2016: Inspector Ayala, genannt Kraken, erholt sich von seinem letzten Einsatz, kämpft noch immer gegen seine Broca-Aphasie und ist nach wie vor krankgeschrieben. Da kontaktiert ihn seine Kollegin Estíbaliz, weil die Leiche einer jungen Frau in den Bergen gefunden wurde: mit einem Seil an den Füßen aufgehängt, bis zu den Schultern in einem Bronzekessel voller Wasser. Es handelt sich bei der Toten um Krakens erste Liebe Annabel, die schwanger war und anscheinend nach einem keltischen Opferritual hingerichtet wurde.

Annabel bleibt nicht die einzige Tote, und immer handelt es sich bei den Opfern um Männer oder Frauen, die bald Vater bzw. Mutter werden. Und auch Krakens Chefin Alba ist schwanger, und wahrscheinlich ist Kraken der Vater.

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Messer von Jo Nesbø (Hörbuch)

„Und mit dem Glück kommt die Sehnsucht, die traurige Gewissheit, dass es nie wieder so wie jetzt sein wird, so dass man bereits vermisst, was man hat. Es graut einem vor der Abstinenz, vor der Trauer über den Verlust, und man verflucht das Wissen über das, was man zu fühlen in der Lage ist.“ (CD 1, Track 23)

Harry Hole hat scheinbar alles in den Sand gesetzt: Seine Ehe ist zerbrochen, er hat sich wieder dem Alkohol zugewandt, und er gefährdet seinen Job als Kommissar.

Nach einer durchzechten Nacht erwacht er mit einem Filmriss und mit Blut an den Händen und an der Kleidung. Am Abend ist es scheinbar zu einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem Kneipenbesitzer gekommen.

Kurz darauf wird Harrys Frau Rakel erstochen in ihrem Haus gefunden, und der Vergewaltiger Svein Finne, der für seine Affinität zu Messern bekannt und derzeit auf freiem Fuß ist, den Harry schon einmal hinter Gitter gebracht hat und der mit Harry noch eine Rechnung offen hat, gerät schnell in den Fokus der Polizei.

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