Schlagwortarchiv: Afrika

Der Fluss der Götter. Die abenteuerliche Expedition zu den Quellen des Nils von Candice Millard

„Anstatt sich stromaufwärts zu kämpfen, nur um dann entscheiden zu müssen, welcher der verwirrend vielen Zuflüsse als eigentliche Nilquelle in Frage kam, fassten Entdecker einen kühnen Alternativplan: Sie würden an der Ostküste Afrikas anlegen, weit unterhalb des Äquators, und von dort aus ins Landesinnere vordringen. Irgendwann, so ihre Hoffnung, würden sie auf die Wasserscheide stoßen, von der aus ein einzelner Fluss seine über sechstausend Kilometer lange Reise gen Norden begann, nach Ägypten.“ (Seite 15)

Mitte des 19. Jahrhunderts machten sich Richard Burton und John Speke auf den Weg zu einer Reise auf dem afrikanischen Kontinent. Im Auftrag der Royal Geographical Society erkundeten sie den Verlauf des Nils.

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Reise ans Ende der Nacht von Louis-Ferdinand Céline (Hörbuch)

„Unsere Reise hier findet ganz und gar in der Fantasie statt. Das ist ihre Stärke. Sie führt vom Leben zum Tod.“ (CD 1, Track 3)

Der Medizinstudent Ferdinand Bardamu meldet sich 1914 als Freiwilliger für den Kampf im Ersten Weltkrieg. Kurz darauf erlebt er in Flandern die Sinnlosigkeit des Krieges, und seine anfängliche Begeisterung für den Krieg wandelt sich in Schrecken und in den reinen Kampf ums Überleben.

„Wenn man keine Fantasie hat, ist es eine Kleinigkeit zu sterben. Wenn man welche hat, ist zu sterben viel zu viel.“ (CD 1, Track 9)

Nach seiner Verwundung wird er in einem Pariser Lazarett behandelt, und das Schicksal führt ihn schließlich nach Afrika, dann in die USA und zurück nach Frankreich.

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Morgen gehe ich einkaufen, falls der Markt noch steht. Leben und Überleben im Kongo von Judith Raupp

„Nein, wir bleiben.“
„Seid ihr verrückt? Wieso das denn?“
„Wegen der Menschen.“
(Seite 7)

Seit 2011 leben Judith Raupp und ihr Partner Emanuel in der Demokratischen Republik Kongo (DRK). Bereits 2020 war der Rückflug nach Deutschland geplant, doch dann beschließen die beiden spontan, doch im Land zu bleiben.

Nun, im Jahre 2025, sind sie noch immer in der DRK, die früher Zaire hieß und manchmal Kongo-Kinshasa genannt wird, um das Land von der Republik Kongo (Kongo-Brazzaville) zu unterscheiden, und erleben ihren zweiten Krieg im Land.

Sie befinden sich in Goma im Ostkongo, das von Rebellen der Miliz Mouvement du 23 Mars (M23) infiltriert wird, suchen Zuflucht in einem Hotel am Kiwusee, sind dort relativ sicher, sorgen sich aber um ihre Freunde in der Stadt.

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Gebrauchsanweisung für Namibia von Dominik Prantl

„Namibia ist oftmals Weite, unterbrochen von Einsamkeit. Trotz der gewaltigen Fläche leben hier nur etwas mehr als drei Millionen Einwohner. Das sind nicht einmal so viele wie in Berlin, das aber mehr als 900-mal auf Namibias Staatsfläche Platz hätte. Es gibt Farmen, die sind so groß wie das gesamte Münchner Stadtgebiet.“ (Seite 12)

Dominik Prantl erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Namibia von Hosea Kutako und Herero, Apartheid und Völkermord, Sam Nujoma und Banknoten, Windhoek und Lüderitz, Robert Mugabe Avenue und Fidel Castro Street, Reichtum und Armut, HIV und Gewalt, The Namibian und Allgemeine Zeitung, Sprachvielfalt und Radio, Puffotter und schwarzer Mamba, Verkehrstoten und Nilpferden, Solitaire und Apfelkuchen, Wasser und Wein, Grillen und Fleischkonsum, Diamanten und Guano, Kolonialismus und Unabhängigkeit, Rinderfarmen und Raubtierfütterungen, Astronomie und Großwildjagd, Alkohol und Nebeltagen, Benguelastrom und Wüste Namib, Akazien und Teufelskralle.

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Warten auf Susy. Mein afrikanisches Leben von Cristina Karrer

„Soll ich also meine Zelte hier abbrechen und in die Schweiz zurückkehren? Auf keinen Fall. […] Wieder in einem Land zu leben, in dem Armut kaum sichtbar ist, obwohl sie existiert? Kommt nicht infrage. Ich habe gerade erst angefangen, Afrika kennenzulernen. Und mir ist vor allem die schaurige Seite begegnet.“ (Seite 54)

Cristina Karrer verlässt Zürich und zieht nach Johannesburg in Südafrika, wo sie als Afrika‑Korrespondentin fürs Schweizer Fernsehen arbeitet und die nächsten 25 Jahre verbringt.

Zusammen mit ihrem Gärtner Nelson wartet sie auf seine Freundin Susy, die anscheinend in Swasiland ist und seit Monaten verspricht, am Samstagnachmittag wieder zu ihm zurückzukommen. Das Warten auf Susy wird schließlich auch etwas sein, was Cristinas Leben in Südafrika prägen wird.

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Fettnäpfchenführer Südafrika von Marc Herbrechter

„Südafrika ist eines der schönsten und unberührten Länder auf diesem Planeten, und viele von diesen kleinen Naturwundern haben wir leider nicht mehr. Auch wenn es einem nicht so vorkommen mag, wenn man touristische Orte anschaut: Große Teile Südafrikas sind wild und ursprünglich, naturbelassen und unerschlossen.

Seien Sie also bitte ein verantwortungsvoller Besucher und machen Sie sich insbesondere mit der fragilen Natur Südafrikas vertraut.“ (Seite 10)

Der Protagonist Max ist Ende 30 und lebt eigentlich in Berlin. Doch nun bereist er Südafrika und tritt dort in das ein oder andere Fettnäpfchen. Mark Herbrechter erklärt anhand Max’ Verhalten, was genau schiefgelaufen ist und wie man dieses Fettnäpfchen hätte vermeiden können.

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In die andere Richtung jetzt. Eine Reise durch Ostafrika von Navid Kermani (Hörbuch)

„Der Kolonisator verwandelt sich selbst in ein Tier, wenn er sich, um ein gutes Gewissen zu haben, daran gewöhnt, im Anderen das Tier zu sehen, und sich darin übt, ihn als Tier zu behandeln.“ (Track 3, Zitat von Aimé Césaire)

Navid Kermani hat verschiedene Länder Ostafrikas bereist und berichtet von historischen, politischen und kulturellen Aspekten Madagaskars, der Komoren, Mosambiks, Tansanias, Kenias und des Sudans. Dabei bettet er Aktuelles geschickt in Vergangenes ein, erzählt von historisch prägenden Ereignissen und von den Auswirkungen des Kolonialismus auf den afrikanischen Kontinent.

Kermani thematisiert in In die andere Richtung jetzt Kolonialismus und Bodenschätze, Klimawandel und Hungersnöte, Krieg und Gewalt, Musik und Gemeinschaft, Tradition und Moderne, Konsum und Ausbeutung, Entwicklungshilfe und den Schaden, den die westliche Welt verursacht hat und weiterhin verursacht.

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The Impossible Journey von Thor Pedersen

„Ich kann nicht zurück. Ich muss weitermachen.“ (Seite 9)

Thor Pedersen entschließt sich, alle Länder der Welt zu bereisen, ohne ein Flugzeug zu benutzen. Er plant hierfür dreieinhalb bis vier Jahre ein, doch am Ende ist er neun Jahre, neun Monate und 16 Tage unterwegs.

In The Impossible Journey erzählt Pedersen von seinen Erfolgen und von der Unterstützung, die er unterwegs erfahren hat, aber auch von der Pandemie, von Problemen mit Einreise, Visa und Transportmöglichkeiten, von Soldaten sowie von Gefahren.

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Ein Coffee to go in Togo. Ein Fahrrad, 26 Länder und jede Menge Kaffee von Markus Weber

„Ich zweifelte an meinem Verstand! Togo, Afrika. Mit dem Fahrrad! Aber inzwischen war es zu spät. Es gab kein Zurück.“ (Seite 19)

Markus Maria Weber sitzt im November 2011 auf dem Weg zur Arbeit im ICE, beobachtet kaffeetrinkende Mitreisende und denkt über Kaffee, to go und Togo nach. Und da beschließt er, dass er aus dem Hamsterrad aussteigen will, dass er mit dem Fahrrad nach Togo fahren möchte. Er spricht mit seinem Chef, nimmt sich ein Jahr Auszeit, und dann geht es los.

Weber startet in Deutschland, fährt über die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau und die Ukraine in die Türkei, durch Griechenland, Vatikanstadt, Italien und Spanien. Auf dem afrikanischen Kontinent radelt er von Marokko nach Westsahara, Mauretanien, Senegal, Gambia, Guinea-Bissau, Guinea, Sierra Leone, Liberia, die Elfenbeinküste und Ghana bis nach Togo.

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Das pack ich nicht. Wie ich mit meiner Angst um die ganze Welt reiste und überraschenderweise überlebte von Jeremy Leon Hance

„ein realistisches Buch über die furchtbare Komik psychischer Erkrankungen und die wilde Pracht der Natur“ (Seite 14)

Jeremy Leon Hance bereist mehrere Länder und Regionen, z.B. Peru, Kenia, Suriname und Guyana, Borneo, Ecuador, Haiti und die Dominikanische Republik, und im Gepäck hat er immer seine Ängste und seine Depression.

In seinem Buch beschreibt Hance nicht nur berühmte Orte und erzählt persönliche Anekdoten, sondern er berichtet auch über seine psychischen Störungen, von Krankheitsangst und Katastrophisierung.

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