Geisterhäuser. Verlassene Orte in den Alpen von Stefan Hefele und Eugen E. Hüsler

„Nichts ist ewig, nicht einmal die Ewigkeit.“ (Seite 16)

Stefan Hefele (Fotograf) und Eugen E. Hüsler (Autor) erzählen in ihrem Buch in Bild und Text von Vergänglichkeit und Ewigkeit, von Geschichte und von den Alpen.

Dabei stellen sie in ihrem Buch Straßen und Wege im Gebirge vor (Kapitel „Lebensadern“), berichten vom harten Leben in der Viehwirtschaft, Landwirtschaft etc. (Kapitel „Bauernwelt“), bieten Einblicke in die Festungen in den Alpen (Kapitel „Eingebunkert“), zeigen die Industrie in den Alpen (Kapitel „Arbeitswelten“), erzählen von Sport- und Vergnügungsstätten (Kapitel „Spielwelten“) und präsentieren verlassene Villen und Ansitze (Kapitel „Verblichener Glanz“).

Auf den großformatigen Bildern hat Hefele märchenhafte, überwucherte Pfade, unheimliche Ruinen, Halbruinen und ganze Geisterstädte fotografisch eingefangen sowie majestätische Berge abgebildet, die teilweise düster wirken, teils einen Hauch von Alpenglühen aufweisen.

Geisterhäuser bietet einen grandiosen Blick auf die Alpen, der mir eine unbekannte und faszinierende Welt gezeigt hat, obwohl ich die Alpen bereits mehrfach bereist habe.

Geisterhäuser ist ein traumhafter, aber bisweilen auch ein albtraumhafter Bildband, der sich perfekt für alle eignet, die Fotografie, die Alpen und/oder Lost Places schätzen und mögen.

Stefan Hefele und Eugen E. Hüsler: Geisterhäuser. Verlassene Orte in den Alpen. Bruckmann, 2018, 240 Seiten; 49,99 Euro.

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