Geisterhäuser. Verlassene Orte in den Alpen von Stefan Hefele und Eugen E. Hüsler

„Nichts ist ewig, nicht einmal die Ewigkeit.“ (Seite 16)

Stefan Hefele (Fotograf) und Eugen E. Hüsler (Autor) erzählen in ihrem Buch in Bild und Text von Vergänglichkeit und Ewigkeit, von Geschichte und von den Alpen.

Dabei stellen sie in ihrem Buch Straßen und Wege im Gebirge vor (Kapitel „Lebensadern“), berichten vom harten Leben in der Viehwirtschaft, Landwirtschaft etc. (Kapitel „Bauernwelt“), bieten Einblicke in die Festungen in den Alpen (Kapitel „Eingebunkert“), zeigen die Industrie in den Alpen (Kapitel „Arbeitswelten“), erzählen von Sport- und Vergnügungsstätten (Kapitel „Spielwelten“) und präsentieren verlassene Villen und Ansitze (Kapitel „Verblichener Glanz“).

Auf den großformatigen Bildern hat Hefele märchenhafte, überwucherte Pfade, unheimliche Ruinen, Halbruinen und ganze Geisterstädte fotografisch eingefangen sowie majestätische Berge abgebildet, die teilweise düster wirken, teils einen Hauch von Alpenglühen aufweisen.

Geisterhäuser bietet einen grandiosen Blick auf die Alpen, der mir eine unbekannte und faszinierende Welt gezeigt hat, obwohl ich die Alpen bereits mehrfach bereist habe.

Geisterhäuser ist ein traumhafter, aber bisweilen auch ein albtraumhafter Bildband, der sich perfekt für alle eignet, die Fotografie, die Alpen und/oder Lost Places schätzen und mögen.

Stefan Hefele und Eugen E. Hüsler: Geisterhäuser. Verlassene Orte in den Alpen. Bruckmann, 2018, 240 Seiten; 49,99 Euro.

Dieser Post ist Teil des Berge-Monatsthemas im Januar 2019.

2 Gedanken zu „Geisterhäuser. Verlassene Orte in den Alpen von Stefan Hefele und Eugen E. Hüsler“

  1. Bei deiner Überschrift musste ich sofort an unseren Landgang in Ferrol vor 5 Jahren denken. Ferrol ist eine kleine Hafenstadt im Nordwesten von Spanien. Auf den ersten Blick sah es gar nicht so verlassen aus. Wir bekamen direkt einen Stadtplan in die Hand gedrückt, auf dem die Einkaufsstraße eingezeichnet war. Soweit so gut. Aber mein Mann und ich gehen gerne eigene Wege. An den Straßen rund um die Fußgängerzone sah es verwildert und verlassen aus. Ich habe schöne Fotos von Blumen und Bäumen in und an Häusern gemacht.
    Ferrol ist uns als Geisterstadt in Erinnerung geblieben. Unsere nächste Geisterstadt, die wir bewusst besuchen werden ist Kolmannskuppe bei Lüderitz in Namibia. Da freue ich mich schon drauf und bin gespannt, was wir da für Fotos machen können.

    LG Kerstin

    1. Das klingt nach einer schönen Erfahrung! Diese Hafenstadt merke ich mir mal. Danke! Spontan habe ich eben gedacht, dass ich noch nie in einer Geisterstadt war, aber dann ist mir Silverton in Australien eingefallen, wo ich vor 4 Jahren war. Eine tolle Erfahrung. Vielleicht verschlägt es dich mal ins Outback :-).

      Namibia klingt klasse. Da wünsche ich dir viel Spaß, großartige Erlebnisse und viele schöne Fotos!

      Liebe Grüße,
      Romy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.