Unbekanntes Europa. Die schönsten Ziele auf dem Balkan

„Balkan – das Wort besitzt seit jeher einen geheimnisvollen Klang. Vielversprechend, aber immer auch ein bisschen unheimlich.“ (Seite 12)

Der Bildband stellt die schönsten Orte der folgenden Balkanländer vor: Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro, Albanien, Nordmazedonien, Bulgarien und Rumänien. Unbekanntes Europa. Die schönsten Ziele auf dem Balkan weiterlesen

Blaue Dahlie, schwarzes Gold. Eine Reise durch Angola von Daniel Matcalfe

„Man muss nur anfangen, sich über Angola zu informieren, um festzustellen, dass es eines der einzigartigsten und fesselndsten Länder ist, die man besuchen kann.“

Daniel Metcalfe reiste mehrere Monate durch Angola und berichtet in Blaue Dahlie, schwarzes Gold von seinen Erlebnissen im Land und über das Leben in Angola.

Er erzählt von São Tomé e Príncipe, Kolonialzeit und Sklavenhandel, Bürgerkrieg und Minenfeldern, Ölboom und Luxushotels, Sonangol und Wohlstand, Korruption und Slums, Wirtschaft und Politik, Folter und politische Gewalt, Luanda und Benguela, Inland und Hochebene, Prostitution und HIV, Stammesidentität und Traditionen, Magie und Fetischismus. Blaue Dahlie, schwarzes Gold. Eine Reise durch Angola von Daniel Matcalfe weiterlesen

Dschungelfieber und Wüstenkoller. Abenteuer West- und Zentralafrika von Wolf-Ulrich Cropp

„Ihr habt die Uhr, wir haben die Zeit.“

Im Juni 2013 macht sich Wolf-Ulrich Cropp auf eine Reise durch fünf afrikanische Länder und erzählt in Dschungelfieber und Wüstenkoller von seinen Erlebnissen in Gabun, Kamerun, der Republik Kongo, der Demokratischen Republik Kongo und dem Tschad. Dschungelfieber und Wüstenkoller. Abenteuer West- und Zentralafrika von Wolf-Ulrich Cropp weiterlesen

Safewards. Sicherheit durch Beziehung und Milieu von Michael Löhr, Michael Schulz und André Nienaber

„Damit wir die psychiatrische Welt neu erschaffen können, müssen wir sie mit anderen Augen sehen. Safewards hilft, die Welt der Psychiatrie eher aus der Sicht der Betroffenen und weniger aus der Sicht der Institution zu sehen. Nicht mehr und nicht weniger.“ (Seite 181)

Vor 25 Jahren habe ich eine Ausbildung zur Krankenschwester an einer psychiatrischen Klinik absolviert, wo ich auch Zwangsmaßnahmen, das Aufschaukeln von Gewalt und Gegengewalt, das Ausüben von Macht über Fixierung und Bedarfsmedikation etc. erlebt habe. Heute arbeite ich als Psychologin, und auch als Privatperson ist es mir wichtig zu sehen, dass in deutschen Psychiatrien (langsam) ein Wandel einsetzt, der meiner Meinung nach schon lange überfällig ist.

Michael Löhr, Michael Schulz und André Nienaber schreiben in ihrem Buch Safewards. Sicherheit durch Beziehung und Milieu über die Ursachen von Gewalt und Aggression in der Psychiatrie, über Formen und Häufigkeiten von Übergriffen, professionelle Beziehungsgestaltung, das Safewards-Modell, Safewards-Interventionen und ihre Implementierung sowie die Studienlage. Zudem werden sechs Kliniken vorgestellt, die das Safewards-Konzept bereits eingeführt haben. Safewards. Sicherheit durch Beziehung und Milieu von Michael Löhr, Michael Schulz und André Nienaber weiterlesen

Sehnsucht Frankreich von Thomas Grasberger (Hörbuch)

„Es gibt viel zu entdecken auf dieser akustischen Reise kreuz und quer durch das Sehnsuchtsland Frankreich!“ (Klappentext)

Ich liebe Frankreich, kenne Paris und den Süden Frankreichs recht gut, habe aber auch andere Regionen bereist, z.B. Alsace, Lorraine, Bourgogne, Cévennes, Auvergne und Hautes-Alpes. Nun sind bereits fünf Jahre ohne Frankreichreise vergangen, und das Hörbuch hat tatsächlich meine Sehnsucht und mein Fernweh geweckt. Hier ist der Titel Sehnsucht Frankreich also Programm. Sehnsucht Frankreich von Thomas Grasberger (Hörbuch) weiterlesen

Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam von Wolf-Ulrich Cropp

„Doch über allem bleibt der Schatten jahrzehntelanger blutiger Unterdrückung mit Zehntausenden von Toten, Grausamkeiten, Ausbeutung.“

Wolf-Ulrich Cropp macht sich auf die Reise nach Sansibar, um mehr über Salme, die Prinzessin von Oman und Sansibar, zu erfahren. Diese verließ im 19. Jahrhundert ihre Heimat und lebte an der Seite ihres deutschen Ehemannes als Emily Ruete in Hamburg.

In Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam erzählt der Autor von ostafrikanischen Völkern und ihren Traditionen, vom Kilimandscharo und Dar es Salaam, von Sklaverei und Kolonialgeschichte, von Stone Town und Freddie Mercury, von Gewürzen und Sansibar-Stummelaffen, von Plattenbau und verfallenen Villen, von Zoroastrismus und schamanischem Geisterglaube, von Pemba und Sansibar – und natürlich von Salme und ihrem Leben.  Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam von Wolf-Ulrich Cropp weiterlesen

Das Haus am Kongo von Wilson Collison

„Afrika ist nicht so, wie es die Schriftsteller immer beschreiben. In Büchern geht es immer nur um den Untergang des weißen Mannes in den Tropen und seinen moralischen und körperlichen Verfall.“ (Seite 122)

Congo landing erschien bereits 1934 in englischer Sprache und wurde 2015 als Das Haus am Kongo im Louisoder Verlag in deutscher Übersetzung erstveröffentlicht.

Wilson Collison erzählt in seinem Roman von der Mittzwanzigerin Dolly Bretton, die bislang in London im Varieté gearbeitet hat, gekündigt wurde und nun zusammen mit einem gewissen Bill Shane als Wahrsagerin in Afrika unterwegs ist.

Der Schaufelraddampfer Elizabeth, auf dem sie sich befinden und der sich Richtung Kongo-Fluss bewegt, weist nach einem explodierten Heizkessel jedoch ein Leck auf und muss am Ufer anlegen, so dass die Reise jäh unterbrochen wird. Das Haus am Kongo von Wilson Collison weiterlesen

Stimmenreich. Mitteilungen über den Wahnsinn von Thomas Bock, Dorothea Buck und Ingeborg Esterer

„Menschen, mit denen man nicht spricht, lernt man auch nicht kennen, nimmt sie nicht als Menschen wahr. Darum konnten Psychiater in kommunalen und kirchlichen Anstalten uns zumuten, was sie selbst nicht ertragen hätten: die trostlose, menschenunwürdige, bloße Verwahrung ohne eine Beschäftigung; die von Psychiatern gegen uns beantragten und rigoros durchgeführten Zwangssterilisationen und ihre lebenslangen Folgen ohne eine menschliche Rehabilitierung; das Töten durch Vergasen, Abspritzen oder Zu-Tode-Hungern von über 200 000 als ‚lebensunwert‘ verurteilten Patientinnen und Patienten. […] Die heute wieder erstarkende biologisch-genetisch orientierte Psychiatrie kann nur unsere Angst erregen, denn sie war eine entscheidende Voraussetzung dieser Verbrechen. Wer die Patientenerfahrung seelisch verursachter Psychosen nicht gelten lässt, wird sie nur medikamentös bekämpfen.“ (Seite 85f)

Seit ich zum ersten Mal auf Thomas Bock gestoßen bin, wusste ich, dass ich mehr von ihm und über seine Anschauungen über Menschen mit Psychosen, über Psychopharmaka und über die therapeutische Beziehung zu Personen mit psychischen Problemen lesen und erfahren möchte. Seitdem habe ich mich näher mit seinen Büchern beschäftigt, und auch Stimmenreich vermittelt viel Wissen über den Umgang mit Menschen mit Psychosen und bietet so wertvolle Impulse für den persönlichen und den professionellen Umgang mit ihnen. Stimmenreich. Mitteilungen über den Wahnsinn von Thomas Bock, Dorothea Buck und Ingeborg Esterer weiterlesen

Wassermusik von T.C. Boyle (Hörbuch)

„Ich will das Unerforschliche erforschen und das Unsichtbare sehen, ich will Berge ersteigen und hinter die Sterne blicken. Ich will die weißen Flecken auf den Landkarten füllen, die Geografen unterweisen und den Gelehrten die Lampe halten. Der Niger… Stell dir vor, Johnson: Kein Weißer hat ihn je erblickt. Ich werde sehen, was noch keiner von ihnen gesehen hat – nicht der Lord von Dumfries, nicht Charles Fox, ja nicht mal der König.“ (Track 44)

T.C. Boyle erzählt in Wassermusik, seinem ersten Roman, von dem Schotten Mungo Park, der Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts nach Afrika reiste, um die Quelle des Nigers zu suchen und den Verlauf des drittlängsten Flusses Afrikas zu erkunden.

Ein zweiter Handlungsstrang behandelt das Leben von Ned Rise, einem vom Unglück Verfolgten, der jedoch immer wieder auf die Füße kommt und sich irgendwie durchs Leben schlägt. Wassermusik von T.C. Boyle (Hörbuch) weiterlesen

Gebrauchsanweisung für Südkorea von Martin Hyun

„Koreaner sind wie Gaskocher. Sie erhitzen extrem schnell.“ (Seite 45)

Martin Hyun wurde als Sohn koreanischer Gastarbeiter in Deutschland geboren und bereist seit 2002 das Heimatland seiner Eltern.

In seiner Gebrauchsanweisung für Südkorea erzählt Hyun von Hofbräuhaus und Reinheitsgebot, Diktatur und Folter, Höflichkeitssprache Jeondaemal und Duzsprache Banmal, Hausmeister und Mülltrennung, Alien-Karte und Baekin, Multikulti und „Zentrum für Opfer internationaler Ehen“, „Yellow Dust“-App und Kriminalitätsindex, Temperament und Sexappeal, Japan versus Korea, Ajumma und Dauerwelle, Kimchi und Hunden, Einbürgerung und Wehrdienst, Gangnam Style und Schönheitschirurgie, Feiertagen und Traditionen, Konglisch und Emoticons, Benimmregeln und Alkoholkonsum, Kwarosa und Überstunden, Suizid und Taxifahrten, Religion und Aberglaube, Inseln und Nordkorea. Gebrauchsanweisung für Südkorea von Martin Hyun weiterlesen