Rosa Parks. Little People, Big Dreams von Lisbeth Kaiser

„weniger wert als die Weißen“

Rosa Parks brachte den Mut auf, für sich einzustehen, und hat so nicht nur ihre kleine Welt, sondern auch das Leben Anderer verändert.

Ich wusste bislang nicht allzu viel über Parks‘ Leben, und natürlich bietet der schmale Band aus der Reihe Little People, Big Dreams nur knappe Informationen, aber dennoch vermittelt er die wichtigsten Eckpunkte Parks‘ Lebens und Wirkens, macht neugierig auf diese besondere Frau, die mit ihrem Mut eine große Veränderung einleitete.

Der Band fasst gut zusammen, was das Außergewöhnliche an Parks war, und vermittelt diese Inhalte zudem sehr kindgerecht. Auch die Zeichnungen im Buch sind sehr liebevoll gemacht und machen neugierig auf das Buch und auf Parks‘ Geschichte.

Am Ende gibt es noch einen kleinen biografischen Abriss mit Fotos von Parks aus unterschiedlichen Phasen ihres Lebens und weiteren Informationen, die sich meiner Meinung nach eher an Erwachsene richten, z.B. an Eltern, die dadurch ein wenig tiefer ins Thema eindringen und so Fragen ihrer Kinder besser beantworten können.

Mir gefällt die Reihe Little People, Big Dreams ausgesprochen gut, denn die Bücher sind nicht nur niedlich und machen beim Lesen und Betrachten Spaß, sondern es wird auch eine wichtige Botschaft transportiert, die eine Vorbildfunktion für Kinder haben kann (und sollte).

Lisbeth Kaiser: Rosa Parks. Little People, Big Dreams. Aus dem Englischen von Svenja Becker. Illustriert von Marta Antelo. Insel Verlag, 2019, 32 Seiten; 13,95 Euro.

6 Gedanken zu „Rosa Parks. Little People, Big Dreams von Lisbeth Kaiser“

          1. Marie Curie hatte ich mir auch überlegt. Coco Chanel interessiert mich nicht so – zum Glück, da wächst der Bücherberg nicht noch mehr :-).

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