
„weil man nie weiß, was schlimmer ist, das Warten oder aber das Ende des Wartens.“ (CD 2, Track 17)
Die Autorin fährt mit ihrem kranken Vater in seine alte Heimat Ungarn, damit er ein letztes Mal am Balaton sein, den Sommer spüren, alten Gewohnheiten nachgehen kann. Doch kaum sind sie in Ungarn, geht es ihm schlechter, er bekommt Fieber, muss ins Krankenhaus.
Sie spielt ihm Zuversicht vor, doch ihre Hoffnung auf Besserung schwindet von Tag zu Tag.
In Sterben im Sommer erzählt Zsuzsa Bánk vom Leben ihres Vaters, von den Stationen seiner Krankheit, vom Sterbeprozess, vom Abschiednehmen, von der Trauer und ihrem Leben ohne ihren Vater.
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„was vergangen ist, ist vergangen, sage ich, während ich weiß, dass das nicht stimmt, dass es eine unermesslich große Lüge ist, es ist nicht vergangen, es vergeht nicht“
„Das Leben ist schwarzweiß. Oder farblos und deshalb unsichtbar.“
„Stell dir vor, du würdest hier leben. Und Millionen Menschen würden plötzlich aus aller Welt herkommen.“


