Schlagwort-Archiv: Österreich

Der Bücherfreund. Erzählung von Monika Helfer und Kat Menschik

„Wenn er allein wäre, nur mit uns, dann würde es in seinem Leben nur noch einen Trost geben, nämlich die Bücher. Was aber, wenn er beide verlöre, seine Frau und seine Bücher?“ (Seite 43)

Monika Helfers Vater ist ein Bücherfreund: „Er liebte seine Bücher mehr als die Menschen, denn die konnten ihm Böses antun. Die Bücher niemals und nie.“ (Seite 7)

Helfer erzählt in ihrer Geschichte von ihrem Vater, der als 17-Jähriger im Krieg ein Bein verliert, dann seine Ehefrau kennenlernt und heiratet und schließlich ein Kriegsopfererholungsheim in den Bergen leitet. Dort richtet er mit Hilfe eines dankbaren Professors, der seinen kriegsbeschädigten Sohn ins Heim geschickt hat, eine große Bibliothek ein.

Doch eines Tages kommt ein Brief, dass sich das Heim nicht mehr rentiere, geschlossen werden müsse und dass die Bücher abgeholt werden.

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Bummelzug nach Istanbul. Ein Bahnabenteuer auf den Spuren des Orient-Express von Tom Chesshyre

„Du weißt, was Interrail ist? […] Die Pässe kosten gerade nur die Hälfte.“ (Seite 8)

Zum 50-jährigen Jubiläum von Interrail sind die Pässe deutlich günstiger, und der Autor und sein Freund Danny beschließen, die berühmte Orient-Express-Strecke auf langsame und günstige Weise zurückzulegen.

Sie reisen gemeinsam von London über Paris, Straßburg, Nürnberg, Passau, Bratislava, Budapest, Bukarest, Sofia bis nach Istanbul.

Der Autor Tom Chesshyre fährt dann allein zurück und kommt mit dem Zug durch Thessaloniki, Athen, Bari, Napoli, Milano, Zermatt, Luxemburg, Waterloo, Gent, Rotterdam, bis er wieder in London eintrifft.

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Das ist kein Spaziergang. Auf dem Sultans Trail zu Fuß von Wien nach Istanbul von Martin Zinggl

„Wie geht das eigentlich, Erholung? Soll ich Yoga machen, Enten füttern oder Bäume umarmen? Schlafen, Musik hören, mich bekochen lassen – viel mehr passiert in den ersten Tagen der selbst gewählten Isolation nicht.“ (Seite 14)

Martin Zinggl sucht aufgrund einer körperlichen Krise einen Ausgleich und macht sich auf den Weg durch Europa: Er wandert auf dem Sultans Trail von Wien nach Istanbul, durchquert acht Länder, läuft 2400 Kilometer quer durch Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Griechenland und die Türkei.

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Haus Waldesruh von David Krems

„Ein wahrer Freund ersticht dich von vorne.“ (Seite 7, Zitat von Oscar Wilde)

Fast 15 Jahre nach der Matura kommen alte Freunde in einem alten Forsthaus wieder zusammen. Marco hat die alten Schulfreunde – Anna, Lea und Ferdinand – ins Haus seines Onkels eingeladen, und ein Fremder, der Lea zum Forsthaus gefahren hat, kommt auch dazu.

Marco stellt die Regeln für die folgenden Tage auf: Sie alle sollen nur über ihre gemeinsame Vergangenheit sprechen, wenn alle dabei sind, und alle sollen immer die Wahrheit sagen.

Schnell brechen zwischen den alten Schulfreunden alte Wunden auf und Konflikte aus. Und schließlich sprechen sie alle über den Tod von Max, einen gemeinsamen Freund, der sich vor fast 15 Jahren suizidiert hat.

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Die weiße Stunde von Alex Beer (Hörbuch)

„die politischen Lager haben sich radikalisiert, die Hakenkreuzler sind auf dem Vormarsch“ (Klappentext)

Wien im Jahre 1923: Die stadtbekannte Gesellschaftsdame Marita Hochmeister wird in ihrem eigenen Schlafzimmer brutal erschlagen. Zehn Jahre zuvor wurden drei Frauen auf ähnliche Weise getötet, die Morde wurden nie aufgeklärt, der Täter scheint der gleiche wie bei Hochmeister zu sein, denn die Morde weisen Parallelen auf, die nie in der Presse erwähnt wurden.

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Die allerletzte Kaiserin von Irene Diwiak

„‚[…] jetzt passen Sie gut auf. Denn so eine Geschichte haben Sie noch nie gehört.‘

Und was soll ich sagen? So eine Geschichte hatte ich tatsächlich noch nie gehört.“ (Seite 23)

Claudia Hendl arbeitet in der Gastwirtschaft ihrer Eltern, ist nicht wirklich glücklich mit diesem Leben, in dem nichts Überraschendes passiert. Doch eines Tages kommt eine wunderliche alte Dame in die Gastwirtschaft – und sie kommt immer wieder.

Eines Tages vertraut sich die alte Dame – Johanna Fialla – Claudia an, erzählt ihr die Geschichte ihres Lebens, berichtet davon, dass sie die Urenkelin des Kaisers Franz Joseph sei.

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Gebrauchsanweisung für Wien von Monika Czernin

„Der Wiener ist ein mit sich sehr unglücklicher Mensch, der den Wiener hasst, aber ohne den Wiener nicht leben kann, der sich verachtet, aber über sich selbst gerührt ist, der fortwährend schimpft, aber will, dass man ihn fortwährend lobt, der sich elend, aber eben darin wohlfühlt, der immer klagt, immer droht, aber sich alles gefallen lässt, außer dass man ihm hilft – dann wehrt er sich.“ (Seite 149)

Monika Czernin erzählt in ihrer Gebrauchsanweisung für Wien von Walzerklängen und Gründerzeit, Hotel Sacher und Sachertorte, Stephansdom und Katakomben, Wolfgang Amadeus Mozart und Gustav Mahler, Hofburg und Schloss Schönbrunn, Kaffeehaus und Melange, Semmel und Kipferl, Sigmund Freud und Alfred Adler, backenden Omas und Gifting Forward, Straßenbahnfahrten und Spaziergängen, Judentum und Antisemitismus, Hoflieferanten und Greißler, Prater und Wienerwald, Klimawandel und Nachhaltigkeit, Viktor Frankl und Theodor Herzl, Adolf Hitler und Nationalsozialismus, Theater und Kunstschätzen, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsruck, Wiener Schmäh und Titel-Sucht, Sprachen und k.u.k.-Doppelmonarchie, Geheimdiensten und Kaltem Krieg, urbaner Tierwelt und Grünflächen, Wiener Zentralfriedhof und Kapuzinergruft.

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Über mir der Sternenhimmel. Wie ich nur mit Hängematte von Zypern bis ans Nordkap reiste von Johanna Geils

„Die schönste und intensivste Reiseform ist und bleibt für mich […] das Wandern!“ (Seite 59)

Johanna Geils wandert allein, mit einem schweren Rucksack und ohne Zelt von Zypern bis nach Norwegen.

Fünf Monate lang ist sie unterwegs, schläft meist in einer Hängematte unter freiem Himmel, kommt unterwegs durch die Türkei, Griechenland, Albanien, Montenegro, Kroatien, Italien, Slowenien und Österreich.

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Salzburger Abgründe von Jenna Theiss

„Nichts passte so richtig zusammen.“

Dina Stassny von der Salzburger Kripo befindet sich gerade auf einem zehntägigen Kurs in Berlin, als ein Attentäter das Café Einstein stürmt, in dem sie es sich gerade gemütlich gemacht hat, und eine Frau am Nebentisch erschießt.

In Wals bei Salzburg wird derweil der Gründer eines berühmten Kinderwunschzentrums – Dr. Seitz – tot auf seinem Grundstück gefunden – erschlagen, in einer Blutlache liegend.

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Falco. Leben und Sterben des Hans Hölzel von Arnulf Rödler

„So fliegt der Falke schon seit zwanzig Jahren!“ (Seite 23)

Arnulf Rödler befasst sich in seinem Buch mit den Erfolgen und Misserfolgen Falcos, mit seiner Musik und seiner Kreativität, mit seiner Persönlichkeit und seinem Image, mit Drogen und Alkohol, mit der Person Hans Hölzel und der Kunstfigur Falco.

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