Salzburger Abgründe von Jenna Theiss

„Nichts passte so richtig zusammen.“

Dina Stassny von der Salzburger Kripo befindet sich gerade auf einem zehntägigen Kurs in Berlin, als ein Attentäter das Café Einstein stürmt, in dem sie es sich gerade gemütlich gemacht hat, und eine Frau am Nebentisch erschießt.

In Wals bei Salzburg wird derweil der Gründer eines berühmten Kinderwunschzentrums – Dr. Seitz – tot auf seinem Grundstück gefunden – erschlagen, in einer Blutlache liegend.

Dinas Chef, Inspektor Adrian Billinger, kümmert sich gemeinsam mit Dina, die direkt nach dem Berliner Attentat nach Österreich zurückkehrt, um den Fall des getöteten Arztes, der sich mit seiner Kinderwunschklinik anscheinend nicht nur Freunde gemacht hat.

Die Suche nach dem Täter und einem Motiv beginnt.

Ich war vor 10 Jahren für einen Tag in Salzburg, kenne also nicht wirklich viel von der Stadt und schon gar nicht vom Umland, aber ich fand es schön, die österreichische Stadt erneut mit einem Krimi zu besuchen und zu erkunden.

Ich empfand den Krimi als sehr unterhaltsam und habe ihn an weniger als einem Tag ausgelesen. Sprachlich fand ich Salzburger Abgründe bisweilen etwas holprig, und die Figuren bleiben meiner Meinung nach etwas oberflächlich und wenig greifbar. Im späteren Verlauf fand ich den Krimi etwas zu konstruiert, aber dennoch durchweg spannend.

Trotz kleinerer Kritikpunkte hat mir die Lektüre Spaß gemacht, und der Krimi hat mich nach Salzburg versetzt, wozu auch die Dialoge in Dialekt beigetragen haben, die den Krimi sehr stimmungsvoll machen.

Jenna Theiss: Salzburger Abgründe (Dina Stassny ermittelt 1). Piper, 2023, 288 Seiten; 12 Euro.

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