Schlagwort-Archive: Gebrauchsanweisung

Gebrauchsanweisung für das Engadin von Angelika Overath

„Ja, die Touristen störten eigentlich immer. Wenn sie da sind. Und wenn sie nicht da sind, auch.“

Angelika Overath lebt bereits seit neun Jahren mit ihrer Familie im Unterengadin. In ihrer Gebrauchsanweisung für das Engadin erzählt sie von Allegra und Chau, Bergell und Malojapass, Eidgenossenschaften und Tourismus, Krautstiel und Capuns, Singen und Jagd, Bauernhäusern und Sgraffito, St. Moritz und Engländern, Indian Summer und Wiesenblumen, Sonnentagen und Schneegipfeln, Bergbahn und Seen, Habsburgern und Katholizismus, Tredeschin und Schellen-Ursli, Morins und Muskelkater, Peitschen und Premura, Puter und Vallader, Wanderunfällen und Bären.

Gebrauchsanweisung für das Engadin von Angelika Overath weiterlesen

Gebrauchsanweisung für Zürich von Milena Moser

„Der Zürcher findet also grundsätzlich gar nichts gut.“

Milena Moser erzählt in ihrer Gebrauchsanweisung für Zürich von Spanisch-Brötli-Bahn und Bahnhofstrasse, Platzspitz und Uetliberg, Ulrich Zwingli und Grossmünster, Grieder les Boutiques und Konfiserie Sprüngli, Bankenwesen und Bankengeheimnis, Goldküste und Pfnüselküste, Volksfesten und Sechseläuten, Schweizerdeutsch und Schweizer Sturheit, Tramfahrten und Täschligate, Snobismus und Vergourmetisierung, Strassenstrich und Needle-Park, Örlikon und Schwamendingen, LSD und Burghölzli, Langstrasse und Gentrifizierung, Kriminalromanen und Genossenschaftssiedlung.

Gebrauchsanweisung für Zürich von Milena Moser weiterlesen

Gebrauchsanweisung für das Tessin von Thomas Blubacher

„Das Tessin ist ein Paradies, das funktioniert. Schweiz halt, aber mit italienischem Flair.“ (Seite 11)

Thomas Blubacher verbrachte die ersten Ferien seines Lebens im Tessin und kehrte immer wieder zurück. In seiner Gebrauchsanweisung für das Tessin erzählt er von Mittelmeerflair und Alpendörfern, Sonnenstunden und Regenmenge, ACAV und Agriturismo, Gotthard-Tunnel und Urschweizern, Rabadan und Bellinzona, Volksinitiativen und Xenophobie, Schweizerdeutsch und Hochdeutsch, Esskastanien und Familiengemeinschaft, Parteienlandschaft und Anwälten, Kirche und Nudisten, Seidenraupen und Luxusmarken, Freimaurern und Nationalsozialismus, Monte San Giorgio und Fossilien, Eidechsen und Mücken, Leni Riefenstahl und Romy Schneider.

Gebrauchsanweisung für das Tessin von Thomas Blubacher weiterlesen

Gebrauchsanweisung für Slowenien von Aleš Šteger

„ein Moment magischer, aber auch tragischer Schönheit“ (Seite 128)

Aleš Šteger erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Slowenien von Dialekten und Dual, Hrepenenje-Gefühl und Heuharfen, Auto und Bahn, Katholizismus und sozialistischem Gleichheitsglaube, Schnupfen und Kryptowährung, Karneval und Sicherheit, Weinanbau und Alkoholismus, Feuersalamanderschnaps und Buchweizenwodka, Kunst und Kultur, Tito und Krieg, Braunbären und Wäldern, Bergliebe und Karawanken, Bora und Karst, Höhlen von Postojna und Škocjan, Piran und Adria, Ljubljana und Erdbeben, Maribor und Lokalpatriotismus.

Gebrauchsanweisung für Slowenien von Aleš Šteger weiterlesen

Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen von Jaroslav Rudiš

„Meine Freunde hatten zu Hause Platten von The Cure, Depeche Mode oder The Smiths, teuer erstanden und aus dem Westen eingeschmuggelt, und ich besaß eine LP mit Dampflokgeräuschen […].“ (Seite 22)

Schon als Kind wollte Jaroslav Rudiš Lokführer werden, doch als Brillenträger hatte er bei den Tschechischen Staatsbahnen keine Chance, und sein Traum platzte wie eine Seifenblase.

Seine Leidenschaft für Züge und Zugreisen hat Rudiš trotzdem nicht verloren, und so reist er kreuz und quer durch Europa, um seiner Liebe zur Eisenbahn zu frönen.

In seiner Gebrauchsanweisung fürs Zugfahren erzählt Rudiš von Bohumil Hrabal und Antonín Dvořák, Brüssel-Central und Venezia Santa Lucia, Kursbüchern und Schnellstrecken, finnischem Eisenbahnlied und Brillenschlange, Speisewagen und Bahnhofsimbiss, Gotthardbahn und Triest.

Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen von Jaroslav Rudiš weiterlesen

Gebrauchsanweisung für Spanien von Paul Ingendaay

„Dieses Buch handelt von Verwunderungen und Verzauberungen, von Rätseln und Klischees. Alle vier sind sich über Jahrzehnte hinweg erstaunlich gleich geblieben. Nur das Land, auf das sie sich beziehen, Spanien, hat sich stark verändert. Wie kann es sein, dass manche Dinge sich wandeln, andere dagegen ewig währen?“ (Seite 9)

Paul Ingendaay erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Spanien von Bevölkerungsdichte und Regenmenge, Benidorm und Bikini, Unterbrechen in Gesprächen und Wangenküssen, Du und Sie, Essen und Trinken, Heirat und Wohnungssuche, Spanischem Bürgerkrieg und Franco-Diktatur, Don Quijote und Kindergeburtstagen, Machismo und Geschlechterrollen, Osterwoche und Sevilla, Stierkampf und Pamplona, Katholizismus und Fußballbegeisterung, Tourismus und Migration, Amnestie und Demokratie, Federico García Lorca und Massengräbern, Straßenverkehr und Unfalltoten, ETA und Baskenland, Extremadura und Andalusien, Sagrada Familia und Antoni Gaudí, Katalonien und Nationalgefühl, Mauren und Briten.

Gebrauchsanweisung für Spanien von Paul Ingendaay weiterlesen

Gebrauchsanweisung für Bayern von Bruno Jonas

„Sie haben bestimmt schon von den märchenhaft schönen Schlössern König Ludwigs II. gehört, von Neuschwanstein, Linderhof, Herrenchiemsee, vom grünen Hügel in Bayreuth und von Richard Wagner. Möglicherweise haben Sie sogar schon einmal eine Oper von Wagner erleben dürfen und sich gefragt, ob das wirklich so lange dauern muss? Ich kann Sie beruhigen, nicht alles dauert in Bayern so lange wie eine Wagner-Oper, wenngleich auch vieles seine Zeit braucht.“ (Seite 12)

Bruno Jonas erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Bayern von Grundgesetz und CSU, Fußball und Franz Beckenbauer, Bayerischem Wald und Böhmerwald, Hofbräuhaus und Oktoberfest, Sintflut und Völkerwanderung, Hirschlederhose und Dirndl, Märchenkönig Ludwig II. und Richard Wagner, SPD und AfD, Liebe und Glaube, Fronleichnam und Kruzifix, Granteln und Stimmungsschwankungen, Wirtschaftskriminalität und Zuwanderungsgesetz, Alkoholkonsum und Suizid.

Gebrauchsanweisung für Bayern von Bruno Jonas weiterlesen

Gebrauchsanweisung für Mexiko von Peter Burghardt

„Das simple Motto: Plata o plomo. Mit drei Wörtern ist alles gesagt. Silber oder Blei. Geld oder Kugel. Wir kaufen dich, oder wir töten dich.“ (Seite 167)

Peter Burghardt erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Mexiko von Höflichkeit und Sicherheit, Kolonialismus und Malinchismo, Maya und Azteken, Spanisch und Minderheitensprachen, Fluchen und Verkleinerungsformen, Carlos Fuentes und Octavio Paz, Weltkulturerbe und Weltnaturerbe, Erdbeben und Wirbelstürmen, Ciudad de México und Gentrifizierung, Mumien und la muerte, Frida Kahlo und Diego Rivera, Chili und Schokolade, Tequila und Mezcal, Ciudad Juárez und El Paso, El Chapo und Drogenkrieg, Katholizismus und Aberglaube, Drehorgel und Chavela Vargas, Telenovelas und Alejandro González Iñárritu. Gebrauchsanweisung für Mexiko von Peter Burghardt weiterlesen

Gebrauchsanweisung für die griechischen Inseln von Stella Bettermann

„Ich reise nicht erst seit gestern auf die Inseln. Ich fühle mich in ihnen verwurzelt.“ (Seite 13)

Stella Bettermann erzählt in ihrer Gebrauchsanweisung für die griechischen Inseln von Architektur und Landschaft, Fähre und Seefahrernation, Segeln und Meltemi, Streik und Autoreise, Sicherheitsgurt und Alkoholkonsum, Hochkulturen und Mythologie, Römischem Reich und Byzanz, Osmanischem Reich und Weltkriegen, Bürgerkrieg und Gastarbeitern, Sirtaki und Kalamatianos, Militärdiktatur und Zypern, Schuldenkrise und Arbeitslosigkeit, Moria und Massentourismus, Rhodos und Kos, Samos und Korfu, Lesbos und Ägina, Weihnachten und Fasching, Gyros und Bohnensuppe.

Gebrauchsanweisung für die griechischen Inseln von Stella Bettermann weiterlesen

Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan von Andreas Neuenkirchen

„Japan ist im Wandel. Ein Satz, so beliebig, dass man ihn am liebsten gleich wieder streichen möchte. Nichtsdestotrotz kann man kaum bestreiten, dass seine Kernaussage in mehr als einer Hinsicht stimmt. Die Gesellschaft transformiert sich ebenso schnell wie die Szenerie.“ (Seite 7)

Andreas Neuenkirchen erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan von Tradition und Moderne, Begrüßung und Verbeugung, omiyage und ryokan, Toiletten und Drogen, Tojinbo-Klippen und Kirschblüte, Darts und Go, Schlürfen und Naseputzen, Kitsch und Kawaiiismus, Ramen und Sushi, Natto und Fugu, Tee und Shochu, Cosplay und Themenparks, Feiertagen und Geburtstagen, Sumō und Olympia, Gaijin und Langnasen, Grippe und Masken, Shintōismus und Zen-Buddhismus, Walfang und Tennō, Yakuza und Polizei, Erdbeben und Tsunami, Sternzeichen und Blutgruppe, Lolitas und Geishas, Katakana und Kanji.

Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan von Andreas Neuenkirchen weiterlesen