
„Ich weiß, dass wenn Menschen die Schönheit der Natur sehen und spüren, ihnen auf nachdrückliche Weise die Notwendigkeit vermittelt wird, dass wir auf unseren blauen Planeten achten müssen.“
Peter Essick erzählt in Unsere schöne, zerbrechliche Welt „seine persönlichen Geschichten aus 25 Jahren Reisen in die entlegensten Regionen der Welt“.
Mit seinen Fotografien und Texten stellt Peter Essick relevante Umweltprobleme vor – z.B. Entwaldung, Klimawandel, Atommüll, Verschmutzungen durch Plastik und verschiedene Chemikalien – und schildert seine persönlichen Erfahrungen mit Umweltthemen.
Unsere schöne, zerbrechliche Welt. Bilder und Berichte eines National Geographic-Fotografen von Peter Essick weiterlesen



„Denn Ökosysteme verändern sich, wenn Arten verschwinden. Ohne Bestäuber wachsen keine Feldfrüchte. Ohne Beutegreifer zerreißt die Nahrungskette. Ohne Affen, Vögel oder Schildkröten werden im Wald keine Samen mehr verbreitet, und damit sterben auch die Bäume aus, die uns mit sauberer Luft und frischem Wasser versorgen und das Klima im Gleichgewicht halten. Wir müssen begreifen, dass die Wälder und Meere, die Feuchtgebiete und Savannen der Welt nicht nur den Tieren in diesem Buch einen Lebensraum bieten. Sie sind das gemeinsame Zuhause für uns alle.“


„Als ich jung war, sammelte ich Postkarten. […] Meine liebsten Postkarten stammen aus den 2030er und 2040er Jahren, den beiden letzten Jahrzehnten, bevor der Planet sich gegen das Land wandte und das Land gegen sich selbst. Es waren Bilder von den großen Ozeanstränden, bevor der ansteigende Meeresspiegel sie verschlang; Bilder aus dem Südwesten des Landes, bevor nur Asche davon blieb; Fotografien von den endlosen Ebenen des Mittleren Westens, menschenleer unter strahlend blauem Himmel, bevor sich in der großen Wanderung all die vielen, die ihre Heimat an den Küsten verloren hatten, hier niederließen. Bilder, die an ein Amerika erinnerten, wie es in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts gewesen war: überschäumend und übermütig, selbstvergessen, als gäbe es kein Morgen.“