
„Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke.“ (Track 20)
1984 erschien bereits 1949 und beschreibt das Leben in einem totalitären Überwachungsstaat im Jahre 1984.
Die Welt ist 1984 in drei Machtblöcke aufgeteilt – Ozeanien, Eurasien und Ostasien -, die sich in dauerhaftem Krieg miteinander befinden und die ständig wechselnde Bündnisse miteinander eingehen.
In Ozeanien unterdrückt die Innere Partei – geführt vom Großen Bruder – die restlichen Parteimitglieder und die breite Masse des Volkes. Sämtliche Wohnungen werden mittels Teleschirmen visuell kontrolliert, die Menschen abgehört, so dass es keine Privatsphäre mehr gibt und jede Person permanent in Gefahr ist, verfolgt und inhaftiert zu werden.
Eine wichtige Rolle spielen dabei nicht nur die Gedankenpolizei und die allgegenwärtige Propaganda, sondern auch die neue Sprache Neusprech, die die Sprache immer mehr von vermeintlich schädlichen Begriffen säubert.
Im Zentrum des Romans steht Winston Smith, der im Landefeld 1 (England) in Ozeanien lebt. Er arbeitet im Ministerium für Wahrheit und sorgt dafür, alte Zeitungsberichte so zu verändern, dass diese zur gegenwärtigen Meinung passen.
1984 von George Orwell (Hörbuch) weiterlesen






„Als ich jung war, sammelte ich Postkarten. […] Meine liebsten Postkarten stammen aus den 2030er und 2040er Jahren, den beiden letzten Jahrzehnten, bevor der Planet sich gegen das Land wandte und das Land gegen sich selbst. Es waren Bilder von den großen Ozeanstränden, bevor der ansteigende Meeresspiegel sie verschlang; Bilder aus dem Südwesten des Landes, bevor nur Asche davon blieb; Fotografien von den endlosen Ebenen des Mittleren Westens, menschenleer unter strahlend blauem Himmel, bevor sich in der großen Wanderung all die vielen, die ihre Heimat an den Küsten verloren hatten, hier niederließen. Bilder, die an ein Amerika erinnerten, wie es in der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts gewesen war: überschäumend und übermütig, selbstvergessen, als gäbe es kein Morgen.“
