Pandas von Ami Vitale

„Laut wissenschaftlichen Untersuchungen wird die globale Erwärmung in den nächsten 70 Jahren den Lebensraum der Großen Pandas um fast 60 Prozent verkleinern. Im Moment können wir das Überleben der Pandas am besten dadurch sichern, dass wir ihre natürliche Umgebung wiederherstellen und schützen.“ (Seite 113)

Foto von George Lu (Quelle: Flickr)

Ami Vitale möchte Große Pandas in ihrer natürlichen Umgebung fotografieren, reist dafür in die nebelverhangenen Berge des Naturreservats Liziping in der chinesischen Provinz Sichuan, schlüpft in ein Panda-Kostüm, das mit Pandaurin und -kot parfümiert wurde und legt sich auf die Lauer. In ihrem Buch Pandas finden sich Fotografien aus freier Wildbahn und aus verschiedenen Pandazentren.

Gleich das allererste Foto im Buch ist so niedlich, dass ich unwillkürlich lächeln musste. Und auch beim weiteren Lesen des Buches und Betrachten der Bilder habe ich fortwährend gekichert und „oh“ vor mich hingeflüstert. Dieses Buch ist damit in meinen Augen ein Allheilmittel gegen miese Laune, vor allem bei den Fotos der Pandababys und -kinder.

Vitale hat wirklich schöne Momente mit den Pandas, aber auch mit den Pandapflegern eingefangen. Die Motive sind schlichtweg wunderbar, und auch die knappen Texte sind gelungen, denn diese sind trotz der Kürze informativ. So kann man nicht nur über die Fotos staunen und bisweilen wegen der drolligen Tiere schmunzeln, sondern man lernt auch einiges über die vom Aussterben bedrohten Großen Pandas.

Pandas ist ein niedliches, schönes und letztendlich auch wichtiges Buch, dem ich viele Leser wünsche.

Ami Vitale: Pandas. Das verborgene Leben der großen Bären. riva Verlag, 2018, 160 Seiten; 19,99 Euro.

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