Schlagwortarchiv: Christoph Maria Herbst

1984 von George Orwell (Hörbuch)

„Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke.“ (Track 20)

1984 erschien bereits 1949 und beschreibt das Leben in einem totalitären Überwachungsstaat im Jahre 1984.

Die Welt ist 1984 in drei Machtblöcke aufgeteilt – Ozeanien, Eurasien und Ostasien -, die sich in dauerhaftem Krieg miteinander befinden und die ständig wechselnde Bündnisse miteinander eingehen.

In Ozeanien unterdrückt die Innere Partei – geführt vom Großen Bruder – die restlichen Parteimitglieder und die breite Masse des Volkes. Sämtliche Wohnungen werden mittels Teleschirmen visuell kontrolliert, die Menschen abgehört, so dass es keine Privatsphäre mehr gibt und jede Person permanent in Gefahr ist, verfolgt und inhaftiert zu werden.

Eine wichtige Rolle spielen dabei nicht nur die Gedankenpolizei und die allgegenwärtige Propaganda, sondern auch die neue Sprache Neusprech, die die Sprache immer mehr von vermeintlich schädlichen Begriffen säubert.

Im Zentrum des Romans steht Winston Smith, der im Landefeld 1 (England) in Ozeanien lebt. Er arbeitet im Ministerium für Wahrheit und sorgt dafür, alte Zeitungsberichte so zu verändern, dass diese zur gegenwärtigen Meinung passen.

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Schachnovelle von Stefan Zweig (Hörbuch)

„In dieser äußersten Not ereignete sich nun etwas Unvorhergesehenes, was Rettung bot, Rettung zum mindesten für eine gewisse Zeit.“ (Track 12)

Auf einem Passierdampfer von New York nach Buenos Aires befindet sich der Schachweltmeister Mirko Czentovic, der (sonst eher plump und geistig wenig agil wirkend) seit seiner Jugend durch herausragende Fähigkeiten beim Schachspiel besticht. Der Ich-Erzähler möchte mit Czentovic in Kontakt treten und versucht, ihn durch Schachspielen mit Mitpassagieren auf sich aufmerksam zu machen.

Auch der wohlhabende Tiefbauingenieur McConnor ist Passagier auf dem Schiff, und ihm ist eine Partie mit dem Schachweltmeisters einiges wert.

Nach einer ersten Partie, in der Czentovic gegen alle Anwesenden spielt und gewinnt, mischt sich beim zweiten Spiel ein Fremder ein, der McConnor gute Ratschläge gibt, so dass die bereits verloren geglaubte Partie in Remis endet. Ein weiteres Spiel lehnt Dr. B., wie sich der Fremde nennt, rigoros ab, was das Interesse des Ich-Erzählers weckt. Und schließlich erzählt Dr. B. dem Ich-Erzähler seine Geschichte.

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Wir sind das Klima! von Jonathan Safran Foer (Hörbuch)

„Allem Wissen über menschengemachten Klimawandel zum Trotz haben wir 2018 mehr Treibhausgase produziert als je zuvor – der Anstieg liegt dreimal höher als das Wachstum der Weltbevölkerung. Gute Ausreden gibt es zuhauf: der größere Kohleverbrauch in China und Indien, die starke Weltwirtschaft, ungewöhnlich heiße Sommer und kalte Winter, die mehr Heizung und Kühlung erforderten. Aber die Wahrheit ist so roh wie offensichtlich: Es ist uns egal.“ (CD 1 , Track 16)

Jonathan Safran Foer erzählt in Wir sind das Klima! von Psychologie, Shoa, Rassismus, Thanksgiving, hysterischer Kraft, Heimspielen, Nikotin, Treibhausgasen, Massentierhaltung, der Belagerung von Masada und Svalbard Global Seed Vault.

Er berichtet von persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen, bettet diese in Forschungsergebnisse ein, zieht so Parallelen zwischen unterschiedlichen Themen und Ereignissen. Dieser Mix aus harten Fakten und Anekdoten hat mir ausgesprochen gut gefallen und sorgt dafür, dass das Geschriebene greifbarer und persönlich relevanter wird, sowie dafür, dass man sich Inhalte besser merken kann.

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