Ver-rückte Welt. Wie sich Schizophrenie anfühlt von Lisa Kainzbauer und Brigitte Maresch

„Wie fühlt sich Schizophrenie an? […] In diesem Buch möchten wir Menschen sprechen lassen, die eigene Erfahrungen mit dieser Erkrankung gemacht haben: Psychiater:innen, Angehörige und Personen, die selbst an Schizophrenie erkrankt waren oder es nach wie vor sind. Sie alle haben unterschiedliche Perspektiven, die uns einen Schritt näher an die Antwort auf unsere Frage bringen können.“ (Seite 10)

Lisa Kainzbauer und Brigitte Maresch stellen in ihrem Buch Ver-rückte Welt 15 Personen vor, die Experten durch Erfahrung (d.h. Betroffene), Experten durch Miterleben (d.h. Angehörige) bzw. Experten durch Fachwissen (d.h. professionelle Helfer) sind.

Sie alle erzählen von ihren Erfahrungen und ihrem Wissen bezüglich verschiedener Aspekte der Schizophrenie: Symptome wie Beziehungserleben, Konkretismus, Halluzinationen, Wahn, Negativsymptome, formale Denkstörungen und Ich-Störungen sowie Verlauf, Prognose, Auslöser, Therapie, Hilfsangebote, Prävention, Umgang mit der Erkrankung, Stigmatisierung und Entstigmatisierung.

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Aves | Vögel. Charakterköpfe von Tom Krausz

„Die Vögel, die Tom in diesem Buch porträtiert, sehen fast alle streng oder sorgenvoll aus: Sie kämpfen ums Überleben, es ist bestimmt nicht leicht, ein Vogel zu sein.“ (Seite 7)

Aves | Vögel. Charakterköpfe zeigt Porträts von Luftjägern (z.B. Turmfalke, Seeadler), Wasserjägern (z.B. Königsalbatros, Basstölpel), Aasfressern (z.B. Andenkondor, Bartgeier), Ansitz- und Lauerjägern (z.B. Schleiereule, Lachender Hans), Laufjägern (z.B. Einlappenkasuar, Sekretär), Wassersuchern (z.B. Rosaflamingo, Graureiher), Baum- und Bodensammlern (z.B. Papuahornvogel, Rabenkrähe), Baumsammlern (z.B. Graupapagei, Riesentukan) und Bodensammlern (z.B. Truthuhn, Fächertaube).

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Fettnäpfchenführer Mexiko. Vom guten Ton im Land der Mariachi von Sara Mehlmer und Büb Käzmann

„Laut, bunt und voller Leben“ (Seite 12)

Büb Käzmann und Sara Mehlmer erzählen in ihrem Fettnäpfchenführer Mexiko von den Fallstricken, in die man in Mexiko geraten und wie man es besser machen kann.

Sie thematisieren am Beispiel von Lily und ihrem Patenonkel Anton z.B. Busfahrten und Klimaanlagen, Machismo und Marianismo, Schulpflicht und Analphabetenrate, Taxi und colonia, Kakerlaken und Mülltrennung, Metro und Taschendiebe, Pyramiden und día de los muertos, Montezuma und Durchfall, Fliegende Männer und Heiler, Azteken und Pocken, Katholizismus und Sexualität, Hernán Cortés und Miguel Hidalgo, muchacha und Schmiergeld, spanisches Spanisch und mexikanisches Spanisch, Mais und Kakao, Geschäftsbeziehungen und Höflichkeit, Schildkröten und Moskitos, Drogenkrieg und Stierkampf, Raubkopien und Straßenhändler, Mezcal und Tequila.

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Die toten Frauen von Juárez von Sam Hawken

Der Amerikaner Kelly Courter – Boxer, Ex-Junkie und exzessiver Marihuana-Raucher – lebt nach seiner Flucht vor dem Gesetz in Ciudad Juárez. Sein Geld verdient er mit fragwürdigen Boxkämpfen und dem Schmuggeln und Verkauf von Drogen.

Eines Tages verschwindet seine Freundin Paloma – eine von mehr als 400 Frauen, die seit den 1990er Jahren in der Stadt als vermisst gemeldet wurden. Als die Leiche Palomas gefunden wird, gerät Kelly unter Mordverdacht und wird inhaftiert.

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Die schönsten Städte Europas. Eine akustische Reise von Amsterdam bis Zürich von Till Ottlitz (Hörbuch)

„zu den inspirierendsten, spannendsten und schönsten Städten Europas“ (Klappentext)

Die CD-Box beinhaltet Reisereportagen über Städte in (fast) ganz Europa: Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, Tallinn, Moskau, Sankt Petersburg, Breslau, Krakau, Budapest, Dubrovnik, Sarajevo, Genf, Wien, Prag, Istanbul, Athen, Rom, Madrid, Sevilla, Barcelona, Porto, Paris, Lyon, Amsterdam und London.

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Wenn Haie leuchten. Eine Reise in die geheimnisvolle Welt der Meeresforschung von Julia Schnetzer

„[…] Expedition durch unsere sieben Weltmeere und zu einigen der vielen Geheimnisse, die immer noch in ihnen schlummern“ (Seite 27)

Beim ersten Tauchen in der Südsee ist Julia Schnetzer klar, dass sie Meeresbiologie studieren möchte – sie hat sich verliebt in das Meer und ist auch 20 Jahre später noch genauso fasziniert von der Thematik.

In Wenn Haie leuchten erzählt Schnetzer von der Kartierung des Meeresbodens und Phantominseln, Green Fluorescent Protein und HIV-Forschung, Biofluoreszenz und Biolumineszenz, Radiokarbonmethode und Bombenpeak-Stoppuhr, Quallen und Unsterblichkeit, Delfinen und kognitiven Fähigkeiten, Plastikmüllstrudel und Plastiktüten im Marianengraben, Haien und Tiefseevulkanen, Fischen und optischen Täuschungen, Viren und Cyanobakterien.

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América von T.C. Boyle

Bei einem Autounfall treffen zwei Welten aufeinander: Beim Fahrer handelt es sich um Delaney Mossbacher, einen reichen Kalifornier, der (wie viele seiner reichen Nachbarn) von der Angst vor Übergriffen durch Coyoten und Mexikaner getrieben wird und sich ansonsten mit Luxussorgen beschäftigt. Der Angefahrene ist der illegale Einwanderer Cándido, der mit seiner schwangeren Frau América aus Mexiko geflohen ist, um in den Vereinigten Staaten ein neues und besseres Leben zu beginnen. In den darauf folgenden Minuten und Stunden entwirft T. C. Boyle ein gnadenloses Bild einer amerikanischen Metropole und der unsäglichen Kluft zwischen Arm und Reich. América von T.C. Boyle weiterlesen

Harte Jahre von Mario Vargas Llosa

„In nur zwei Wochen hatte Guatemala sich gehäutet. Jede Spur der Amtszeit von Jacobo Árbenz schien ausgelöscht zu sein, und hervorgetreten war ein Land wie im Fieber, in dem die Jagd auf echte oder vermeintliche Kommunisten zur nationalen Obsession wurde.“ (Seite 134)

Im Jahre 1944 begegnen sich Sam Zemurray und Edward L. Bernays zum ersten Mal. Zemurray leitet die United Fruit Company, ein Unternehmen, das Bananen aus Mittelamerika in die USA importiert. Er möchte Bernays als Leiter für die Abteilung für Öffentlichkeit engagieren, um den schlechten Ruf des Unternehmens zu verbessern. Genau das soll Bernays auch gelingen: Das Image der United Fruit Company verbessert sich deutlich.

Doch die erste frei gewählte Regierung in der Geschichte Guatemalas ist Bernays ein Dorn im Auge, er sieht in den demokratischen Bestrebungen Juan José Arévalos eine große Gefahr für die United Fruit Company.

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English Monsters von James Scudamore

„Mir war bewusst, dass alle hier eine Show abzogen und es eine Weile dauern würde, bis irgendetwas passierte, das ich glauben konnte.“ (Seite 65)

Der zehnjährige Max verbringt den Großteil seiner Kindheit mit seinem verschrobenen, aber gutmütigen Großvater, hilft auf dem Bauernhof der Großeltern, erlebt eine idyllische Kindheit.

Doch Max‘ Eltern, die immer unterwegs sind und sich kaum um ihren Sohn kümmern, entschließen sich, den Jungen in ein angesehenes Internat nach England zu schicken. Dort herrscht ein strenges Regiment: Man darf nicht telefonieren, es gibt Bestrafungen und Schikanen durch Mitschüler und Lehrer.

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Niemand liebt das Leben mehr als wir. Mexiko – Unterwegs in einem Land voller Hoffnung von Alexandra Endres

„Hier lebt man nicht – man überlebt.“ (Seite 167)

Alexandra Endres war bereits früher in Mexiko und hat sich schließlich vorgenommen, das gesamte Land zu erkunden. Sie startet hierfür auf der Halbinsel Yucatán und „will das Land einmal durchkreuzen, von Ost nach West, von Süd nach Nord“ (Seite 21).

In Niemand liebt das Leben mehr als wir erzählt sie von Gewalt, Drogenkrieg, Mord, Mafia, Korruption, Armut, Kolonialzeit, Flüchtlingshilfswerk, Maras, dem Zug „La Bestia“, Katholizismus, Traditionen, Menschenrechten, Mezcal, Erdbeben, Verschwundenen, Gastfreundschaft, der Schönheit des Landes, verschiedenen Ethnien, Musik und Tänzen.

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