Schlagwortarchiv: Ratgeber

Warum so wütend? von Ryan Martin

„Dieses Buch soll Ihnen zeigen, wie Sie mit wütenden Menschen produktiv und effektiv interagieren können.“ (Seite 20)

Ryan Martin erzählt in seinem Buch Warum so wütend? von Konditionierung und Modelllernen, Gen-Umwelt-Interaktionen, Denkstilen und kognitiver Triade, Rache und Erregungsübertragung, Atemübungen und Parasympathikus, Weinen und Sarkasmus, Kontaktabbruch und Feindseligkeit im Internet, Schuldgefühlen und Gaslighting.

Dabei ist sein Buch grob in zwei Teile gegliedert, wobei er im ersten Teil auf Wut an sich eingeht, damit man besser verstehen kann, wie Wut entsteht, welche Rolle Erziehung spielt und wie wütende Menschen die Welt sehen, und im zweiten Teil zehn Methoden vorstellt, um mit der Wut anderer besser umgehen zu können.

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Why Psychosis Is Not So Crazy. A Road Map to Hope and Recovery for Families and Caregivers von Stijn Vanheule

„To get in touch with the world of a person experiencing psychosis, the first thing we need to do is to look beyond the simple conclusion that psychosis is strange.“ (Seite 2)

Stijn Vanheule befasst sich in seinem Buch initial damit, dass Psychosen mentale Krisen sind, geht danach näher auf diskrete psychotische Erlebnisse ein, beschreibt Charakteristiken einer manifesten Psychose, setzt sich mit Triggern von psychotischen Episoden und mit der Behandlung von Psychosen auseinander.

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Umgang mit Psychopharmaka. Wirkungen, Nebenwirkungen und Alternativen von Nils Greve, Jan Dreher und Kerstin Riemenschneider

„Es gibt sehr unterschiedliche Behandlungsmethoden in der Psychiatrie, von denen die Behandlung mit Medikamenten nur eine Möglichkeit ist. In den letzten Jahren wurde die Bedeutung von ganzheitlichen Behandlungsplänen erkannt und immer häufiger umgesetzt. Ein wichtiger Baustein ist die Psychotherapie, ein weiterer der Einbezug der Familie und des persönlichen Umfeldes. Auch Sport, Ernährung und natürlich die Klärung von aktuellen Problemen wie Belastungen am Arbeitsplatz oder Beziehungsproblemen gehören zur Behandlung.“ (Seite 15)

In Umgang mit Psychopharmaka stellen die Autor:innen initial vor, wie man einen selbstbewussten Umgang mit Ärzten und Medikamenten erreichen kann. Hier wird auf den Arzt-Patient-Kontakt eingegangen, es werden praktische Tipps zur Handhabung von Medikamenten gegeben und nicht-medikamentöse Hilfen aufgelistet.

Danach setzen sich die Autor:innen mit unterschiedlichen Psychopharmaka-Gruppen auseinander: Antidepressiva, Phasenprophylaktika, Tranquilizer und Hypnotika, Antipsychotika, Medikamente zur Entgiftung und Abstinenzerhaltung, Medikamente gegen Aufmerksamkeitsstörungen.

Schließlich geben die Autor:innen Informationen für schwangere und stillende Mütter, für Psychopharmaka im Alter und zu Arzneimittelstudien und zur Schwierigkeit, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Ganz am Ende finden sich ein Glossar sowie nützliche Adressen und Literatur.

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Über Suizidalität sprechen. Erfahrungen aus der Angehörigenberatung von DIE ARCHE – Suizidprävention und Hilfe in Lebenskrisen e.V. (Herausgeber)

„Suizid ist in unserer Gesellschaft noch immer mit einem Stigma belegt.“ (Seite 11)

Das Buch vermittelt viel Wissen darüber, wie wichtig es ist und warum es wichtig ist, über Suizidalität zu sprechen. Es werden Warnsignale erwähnt und Informationen gegeben, wie man in Kontakt mit professionellen Helfern kommen kann. Es wird beschrieben, was man konkret tun kann, wenn Angehörige suizidal sind, wie man mit der eigenen Angst umgeht und was man bezüglich Selbstfürsorge und Grenzsetzung tun sollte. Außerdem wird dargestellt, was die Wissenschaft über Suizidalität weiß und was sie nicht weiß.

Wichtig zu erwähnen finde ich, dass im Buch nur Geschichten von Bewältigungen einer suizidalen Krise erzählt werden.

„Wissen über Suizidalität vermittelt zu bekommen oder sich anzueignen, kann Orientierung geben und den Umgang erleichtern.“ (Seite 44)

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Meine Lebensmuster verändern. Schematherapeutisches Reinschreibbuch mit Übungen und Impulsen von Fabienne Greiner-Albrecht

„Wir haben in der Kindheit gelernt, auf diese Art und Weise über uns zu denken und daher fühlen sich diese Gedanken an, als würden sie tatsächlich stimmen.“ (Seite 78)

Meine Lebensmuster verändern beinhaltet die wichtigsten Infos und viele Übungsmöglichkeiten zum Thema Schematherapie. Die Autorin stellt zunächst die Ziele der Schematherapie und ihres Buches vor, befasst sich dann mit den Grundlagen der Schematherapie, nimmt die verschiedenen Modi unter die Lupe, erklärt das Modusmodell, den Bewältigungsmodus, den strafenden und fordernden Modus, den gesunden Erwachsenenmodus, den inneren Kindmodus und bietet Arbeitsblätter zum Sammeln der wichtigsten Interventionen.

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Posttraumatische Belastungsstörungen verstehen. Ein Ratgeber für Betroffene und Helfende von Sabrina Henning

„Manche Menschen können nicht an sich selbst glauben, bis jemand anderes zuerst an sie glaubt.“ (Seite 15, Zitat von Robin Williams als Sean Maguire in „Good Will Hunting“)

Sabrina Henning erklärt in ihrem Ratgeber zunächst, was eine Traumatisierung überhaupt ist. Dann geht sie auf neurophysiologische Veränderungen durch Traumatisierung ein, setzt sich mit Formen von belastungsbezogenen Störungen auseinander, beschreibt den Umgang mit Symptomen und die Störung der Emotionsregulation. Schließlich thematisiert sie verschiedene Therapieformen wie
traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie, Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR), empfohlene Therapieverfahren bei komplexer posttraumatischer Belastungsstörung sowie dialektisch-behaviorale Therapie. Am Ende reißt sie kurz eine medikamentöse Unterstützung sowie den Umgang mit traumatischen Erfahrungen auf körperlicher Ebene an.

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The Psychosis Workbook von Laura Dewhirst, Jessica Murakami-Brundage und Ron Unger

„In fact, we are all capable of experiencing psychosis under the right conditions. It is part of the incredible spectrum of experiences that are possible for us to encounter as human beings.“ (Seite IX)

Die beiden Autorinnen erklären in ihrem Buch initial, was eine Psychose ist. Danach leiten sie im Detail an, wie sich Betroffene eine „Recovery Road Map“ erstellen können, gehen dabei auf persönliche Stärken, Werte, Ziele im Leben, belastende Symptome, Hindernisse etc. ein.

Im Verlauf berichten sie von Copingstrategien bei Stimmenhören und bei anderen Halluzinationen, bei paranoiden und anderen wahnhaften Überzeugungen, bei kognitiven Schwierigkeiten und bei Minussymptomen sowie bei Manie, Depression und Suizidalität.

Am Ende des Buches gehen sie näher auf Antistigmaarbeit und auf die Erstellung eines Notfallplan zur Rückfallprophylaxe ein.

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An der Seite der Sucht von Till Roderigo

„Schätzungsweise 1,6 Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig, 2,3 Millionen abhängig von Medikamenten und etwa 450 000 Menschen sind abhängig von Cannabis, Kokain oder Amphetaminen. […] Auch wenn man diese Zahlen nicht einfach summieren darf, da sie Doppelungen, sogenannte Komorbiditäten, enthalten können, so vermitteln sie doch eine Idee davon, wie groß die Gruppe derjenigen sein muss, die im Umfeld dieser Personen mitleiden.“ (Seite 5)

Till Rodrigo erzählt in An der Seite der Sucht initial von den Kriterien der Abhängigkeit (Craving, Entzugssymptomatik, Toleranzentwicklung, fortgesetzter Konsum trotz negativer Folgen, Vernachlässigung anderer Lebensbereiche, Kontrolle über Anfang und Menge des Konsums).

Im späteren Verlauf geht er auf Ansprechpartner für Menschen mit Abhängigkeitserkrankung ein, zum Beispiel Suchtberatungsstellen, ambulante oder stationäre Therapie, Selbsthilfegruppen, ambulante Psychotherapie.

In den folgenden Kapiteln spricht Rodrigo von Wirksamkeit der Therapie, von kontrolliertem Konsum, von Medikamenten, die eingesetzt werden könnten, vom Aufbau von Veränderungsmotivation, von Rückfällen, von sozialen Drucksituationen, vom Umgang mit Craving, von erlaubnisgebenden Gedanken sowie vom Erhalt und Aufbau der Motivation.

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Den Rücken selbst heilen. Das 3-Stufen-Soforthilfe-Programm gegen Schmerzen und Verspannungen von Martin Marianowicz

„Zu solchen Fehlurteilen kommt es, weil unser Gesundheitssystem kein Verständnis für die Gleichwertigkeit der Psyche als Schmerzauslöser oder Schmerzverstärker hat.“ (Seite 40)

Martin Marianowicz beginnt sein Buch mit einer umfangreichen Wissensvermittlung zu Rückengesundheit und Rückenschmerzen. Danach stellt er sein 3-Stufen-Soforthilfe-Rückenprogramm vor, das u.a. den Umgang mit Schmerzmitteln, Entspannungsverfahren, ein Mobilisationsprogramm bei blockierter Rückenmuskulatur, Genuss, vorbeugende Übungen und Ernährungstipps beinhaltet.

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Ressourcen aktivieren. Ein Ratgeber für mehr Wohlbefinden und Resilienz von Ulrike Willutzki und Tobias Teismann

„Ansatzpunkt unseres Ansatzes ist unser Glaube an Sie und Ihre Möglichkeiten, unser Glaube daran, dass Sie auf Ihrem bisherigen Lebensweg bereits viele Schwierigkeiten und Hindernisse gemeistert haben, dass Sie Stärken haben und diese im Laufe Ihres Lebens weiterentwickelt haben.“ (Seite 7)

Ulrike Willutzki und Tobias Teismann setzen sich in ihrem Ratgeber initial mit der Definition von Ressourcen und Resilienz auseinander, bevor sie sich mit Zielen befassen, die Ressourcenzwiebel vorstellen sowie Tugenden und Charakterstärken thematisieren.

Danach helfen sie bei der Suche nach Ressourcendiamanten, präsentieren Mitgefühl als Weg zu mehr Sicherheit und Ruhe, unterstützen bei der Erstellung eines Ressourcenstammbaums und widmen sich schließlich dem Thema Dankbarkeit.

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