
„Das Leben nimmt eine wunderbare Vielfalt exotischer Formen an, und auch die einfachsten erfordern eine komplexe Betrachtung.“ (Seite 11)
Lucy Cooke erzählt in ihrem Buch von Aalen und Geschlechtslosigkeit, Bibern und Selbstkastration, Faultieren und Trägheit, Hyänen und Hermaphroditismus, Geiern und Tod, Fledermäusen und Horror, Fröschen und Aphrodisiakum, Störchen und saisonaler Abwesenheit, Flusspferden und Aderlass, Elchen und Epilepsie, Pandas und Liebesleben, Pinguinen und Nekrophilie, Schimpansen und Humanzee. Die erstaunliche Wahrheit über Tiere von Lucy Cooke weiterlesen
„Dort, wo Sie gerade dieses Buch lesen, stand auch einmal Wald. Warum ich das so sicher sagen kann? Bevor Menschen begannen, die ganze Landschaft umzukrempeln, gab es praktisch keine baumfreien Flächen. Ausnahmen waren lediglich die Flussufer, bei denen es durch Hochwasser und Treibeis immer wieder alte Stämme umriss, oder große Sümpfe und Moore. Und natürlich die wenigen Flächen, die oberhalb der Baumgrenze liegen, etwa in den Alpen.“
„Kunstfertigkeit und neue Sichtweisen auf die Natur“ (Seite 8)




„Wir wissen heute weit mehr über Fische als noch vor hundert Jahren, doch was wir wissen, ist nur ein winziger Bruchteil dessen, was sie wissen.“ (Seite 285)
„Immer geht es also um die ewigen Kreisläufe. Und alles im Meer ist vernetzt und bewegt sich, vertikal oder horizontal, aus eigener Kraft oder getragen von den Strömungen. Produzenten, Konsumenten und Zersetzer tun sich zusammen, um Größeres zu schaffen. Alles ist mit allem verbunden. Der Ozean ist ein großes Netzwerk des Lebens.“ (Seite 95)