
„Der Leser fühlt sich, als würde er im Dunkeln nach der nächsten Sprosse einer Leiter greifen, und da ist nichts.“ (Vorwort von Haruki Murakami, Seite 16)
Im Februar 1907 kam es in einem Kupferbergwerk in Ashio zu einem Arbeiteraufstand, der das ganze Land bewegte. Zwar erwähnt Natsume Sōseki an keiner Stelle seines Romans, dass sich seine Geschichte an diesem Ort zugetragen hat, aber verschiedene Details wie die Lage und die Größe der Mine, um die sich der Roman dreht, lassen den Schluss zu, dass Sōseki von dem Aufstand beeinflusst wurde, sich aber aus unbekannten Gründen darüber ausschwieg.
Erzählt wird in Der Bergmann die Geschichte eines gebildeten 19-Jährigen, der seine Heimatstadt Tōkyō verlassen hat, weil er zwischen zwei Mädchen stand und sich mit seiner Familie überworfen hat.
Dieser junge Mann, der Ich-Erzähler des Romans, hat vor zu sterben oder zumindest an einen menschenleeren Ort zu gehen, doch dann wird ihm Arbeit in einem Kupferbergwerk angeboten, was sein Interesse weckt: Der Bergmann von Natsume Sōseki weiterlesen

Drei Menschen sind in den peruanischen Anden spurlos verschwunden: der stumme Pedro Tinoco, der Albino Casimiro Huarcaya und Demetrio Chanca, der Vorarbeiter der Sprengbohrer. Korporal Lituma und sein Amtshelfer Tomás sollen das Verschwinden dieser Männer aufklären und sitzen aus diesem Grunde in Naccos fest. Dort ist das Leben nicht gerade einfach: Die Dorfbewohner sind misstrauisch, Terroristen machen die Umgebung unsicher, und unheimliche Geschichten werden erzählt. 





