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Was bleibt, wenn wir sterben. Erfahrungen einer Trauerrednerin von Louise Brown

„Ich wünschte, ich hätte ihnen etwas anderes sagen können als das, was ich selbst nicht gern höre, aber in diesen Jahren verstanden habe: dass der Tod keine Gerechtigkeit kennt. Und die einzige Konstante die ist, dass sich alles verändert. Dass es keine Anleitung für das Menschsein gibt. Und der Schmerz des Verlusts der Preis ist, den wir für das Privileg bezahlen, auf dieser Erde leben und lieben zu können. Dass es sich immer wieder ungerecht und sinnlos anfühlen wird, wenn ein Mensch stirbt. Und die scheinbar einzige und gleichzeitig undenkbarste Antwort auf den Kummer das Loslassen, die Akzeptanz und die Dankbarkeit sind. Das Loslassen des Gefühls, für alles eine Antwort zu brauchen. Die Akzeptanz, dass es nicht für alles im Leben eine Erklärung gibt. Und die Dankbarkeit für die Zeit, die wir mit unseren Liebsten erleben durften.“ (CD 3, Track 14)

Louise Brown ist Trauerrednerin und erzählt in Was bleibt, wenn wir sterben von ihrer Arbeit – wie sie dazu kam, wie sie ihre Tätigkeit erlebt, was im Leben wichtig ist.

Brown arbeitete als Journalistin, als der Tod und die Trauer in ihr Leben traten, da ihre Mutter und ihr Vater kurz nacheinander verstarben. Und diese Ereignisse sorgten schließlich dafür, dass sie ihre Tätigkeit als Trauerrednerin aufnahm.

In ihrem Buch erzählt Brown von Sinnstiftung, Humor, Religion, Trauer, Schmerz, Freude, Wachhalten von Erinnerungen, Wohnungsauflösung, Anteilnahme, Vorbereitungen auf den eigenen Tod und Selbstbestimmung.

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Die große Sherlock-Holmes-Edition von Arthur Conan Doyle

„Sie wissen auf alles eine Antwort.“

Die große Sherlock Holmes Edition enthält alle Geschichten der Sammlungen Die Abenteuer des Sherlock Holmes und Die Memoiren des Sherlock Holmes. Gelesen werden die Detektivgeschichten aus der Feder von Arthur Conan Doyle von Oliver Kalkofe. Die große Sherlock-Holmes-Edition von Arthur Conan Doyle weiterlesen

Der Medicus von Noah Gordon (Hörbuch)

„Wie musste es sein, so fragte er sich, wenn man alles lernte, was es zu lernen gab? Zum erstenmal verspürte er den Wunsch, Medicus zu werden.“ (CD 2, Track 7)

London im 11. Jahrhundert: Nach dem Tod seiner Eltern schließt sich der neunjährige Rob Cole einem Bader an und wird sein Schüler. In ihm wächst der Wunsch, noch mehr zu erfahren, noch besser heilen zu können, und so reist er eines Tages nach Persien, gibt sich dort als Jude aus und lernt in Isfahan bei dem berühmten Arzt Ibn Sina Avicenna die Heilkunst.

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Achtsam morden von Karsten Dusse (Hörbuch)

„Meine erste Begegnung mit der Achtsamkeit war purer Stress.“ (CD 1, Track 2)

Björn Diemel ist ein erfolgreicher Strafverteidiger und immer erreichbar – zumindest für seine zwielichtigen Mandanten, weniger für seine Familie. Deshalb schickt ihn seine Ehefrau in ein Achtsamkeitsseminar.

Björn lernt schnell, boxt sich Zeit für seine Tochter frei und reduziert seine Anwesenheit in der Kanzlei. Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes: Björn bringt einen Mandanten, einen Großkriminellen, um – aber zumindest nach allen Regeln der Achtsamkeit.

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Erschütterung von Percival Everett (Hörbuch)

„Aber ich bewegte mich mit Vorsicht durchs Leben, und für wahres Glück gibt es nichts Fataleres als Vorsicht in der Liebe.“ (Track 3)

Der Paläontologe Zack Wells ist nicht zufrieden mit seinem Leben, doch seine 12-jährige Tochter Sarah liebt er abgöttisch.

Beim Schachspiel mit Sarah fällt Zack eines Tages auf, dass sie eine Figur auf dem Spielbrett nicht gesehen hat, obwohl sie eine ausgezeichnete Spielerin ist, die das Schachbrett und alle Figuren stets im Blick hat.

Dann mehren sich solche Ereignisse, und die besorgten Eltern konsultieren verschiedene Ärzte. Es zeigt sich, dass Sarah an einer seltenen Krankheit leidet, die nach und nach zu Blindheit und schließlich zu immer mehr körperlichen und geistigen Einschränkungen und zum Tod führen wird.

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Das Damengambit von Walter Tevis (Hörbuch)

„Sportsgeist interessierte sie nicht. Sie wollte spielen, und sie wollte gewinnen.“ (Track 5)

Nach dem Tod ihrer Eltern lebt Beth Harmon in einem Waisenhaus, wo die Kinder mit Pillen ruhiggestellt werden und wo ein strenges Regiment herrscht. Dort entdeckt Beth das Schachspielen, das ihr der Hausmeister des Waisenhauses beibringt.

Schnell stellt sich heraus, dass Beth ein echtes Ausnahmetalent ist. Als sie Jahre später adoptiert wird, wird sie von ihrer Adoptivmutter gefördert, nimmt an Turnieren teil und perfektioniert ihr Spiel.

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Schachnovelle von Stefan Zweig (Hörbuch)

„In dieser äußersten Not ereignete sich nun etwas Unvorhergesehenes, was Rettung bot, Rettung zum mindesten für eine gewisse Zeit.“ (Track 12)

Auf einem Passierdampfer von New York nach Buenos Aires befindet sich der Schachweltmeister Mirko Czentovic, der (sonst eher plump und geistig wenig agil wirkend) seit seiner Jugend durch herausragende Fähigkeiten beim Schachspiel besticht. Der Ich-Erzähler möchte mit Czentovic in Kontakt treten und versucht, ihn durch Schachspielen mit Mitpassagieren auf sich aufmerksam zu machen.

Auch der wohlhabende Tiefbauingenieur McConnor ist Passagier auf dem Schiff, und ihm ist eine Partie mit dem Schachweltmeisters einiges wert.

Nach einer ersten Partie, in der Czentovic gegen alle Anwesenden spielt und gewinnt, mischt sich beim zweiten Spiel ein Fremder ein, der McConnor gute Ratschläge gibt, so dass die bereits verloren geglaubte Partie in Remis endet. Ein weiteres Spiel lehnt Dr. B., wie sich der Fremde nennt, rigoros ab, was das Interesse des Ich-Erzählers weckt. Und schließlich erzählt Dr. B. dem Ich-Erzähler seine Geschichte.

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Fräulein Gold. Die Stunde der Frauen (Die Hebamme von Berlin, Band 4) von Anne Stern (Hörbuch)

„Aber wo Glanz ist, ist auch Schatten.“ (Klappentext)

Berlin im Jahre 1925: Hulda Gold ist zur leitenden Hebamme der Frauenklinik in Berlin-Mitte befördert worden und hat alle Hände voll zu tun, denn sie hilft nebenbei auch noch in anderen Bezirken aus.

Auch privat ist einiges los: Der junge Arzt Johann Wenckow möchte mit ihr eine gemeinsame Zukunft planen, aber Hulda hat Bedenken, ob sie auch nach der Heirat weiter arbeiten kann, zumal Johanns Familie sie nicht recht als Schwiegertochter akzeptiert.

Als sie Johann auf eine Feier bei Freunden seiner Eltern begleitet, lernt sie eine junge Frau kennen, die anscheinend in Schwierigkeiten steckt. Hulda bietet ihre Hilfe an, und bald wird sie in eine unangenehme Geschichte verwickelt und verwahrt schließlich ein Gemälde für die Frau.

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H wie Habicht von Helen Macdonald (Hörbuch)

„Nichts war mehr Balsam für mein trauerndes Herz als der Habicht, der zu mir zurückkehrte. Doch fiel es mit allmählich immer schwerer, zwischen meinem Herzen und dem Habicht zu unterscheiden.“ (CD 3, Track 15)

Schon als Kind hatte Helen Macdonald eine Obsession für Greifvögel, wollte Falknerin werden, was von ihrem Vater stets unterstützt wurde.

Im Jahre 2007 stirbt ihr Vater plötzlich an einem Herzinfarkt. Um die Trauer zu bewältigen, erwirbt sie ein junges Habichtweibchen, das sie Mabel nennt und das sie eigens abrichten möchte.

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Die Chroniken des Aufziehvogels von Haruki Murakami (Hörbuch)

„In einem benachbarten Hain mit Bäumen kreischte regelmäßig ein Vogel, den wir den ‚Aufziehvogel‘ nannten, weil er klang, als würde man eine Feder aufziehen. Den Namen hatte Kumiko ihm gegeben. Wie er wirklich hieß, wussten wir nicht. Auch nicht, wie er aussah. Dessen ungeachtet kam der Aufziehvogel jeden Tag in den Hain und zog die stille Welt auf, deren Teil wir waren.“ (CD 1, Track 4)

Toru Okada hat vor zwei Monaten seine Stelle in einer Anwaltskanzlei gekündigt und kümmert sich seitdem um den Haushalt, während seine Frau Kumiko arbeiten geht und das Geld nach Hause bringt.

Als der Kater des Paares verschwindet, macht sich Toru Okada auf die Suche und geht zu einem verlassenen Haus am Ende der Gasse, wo er die 16-jährige May Kasahara kennenlernt, mit der er sich in der Folge mehrfach trifft.

Immer mehr sonderbare Dinge geschehen in Toru Okadas Leben: Er erhält mysteriöse Anrufe, lernt zwei Schwestern kennen, die sich Malta und Kreta Kano nennen, bekommt erotische Anrufe und träumt von sexuellen Abenteuern – bis er schließlich in den Brunnen im Garten des verlassenen Hauses steigt.

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