Schlagwort-Archiv: Reihe

Tee, Tod und die versiegelte Tür (Ein Fall für Stockingham und Pike 1) von Ross Montgomery

„Abergläubische Menschen verbringen den Tag in Kirchen und bereiten sich auf das bevorstehende Chaos vor. Laut Aussage von Wissenschaftlern besteht nicht die geringste Gefahr. Die Erde taucht heute Abend um 23:30 Uhr Eastern Time in den Schweif des Kometen ein.“ (Seite 13)

18.05.1910: Der Halleysche Komet ist nur noch zwölf Stunden von der Erde entfernt – die Menschen erwarten ihr Ende oder dass der Komet an der Erde vorbeizieht, so wie er das immer schon getan hatte.

Stephen Pike tritt den zehn Meilen langen Weg nach World’s End, der größten Gezeiteninsel des Vereinigten Königreiches, an, kommt schließlich mit nassen Füßen, zu spät und mit zitternden Händen in Tithe Hall an.

Stephen stellt sich bei Mr. Stokes vor, ist wegen einer Anstellung als zweiter Hausdiener aus London angereist. Doch Stokes gibt an, das Haus sei geschlossen, ein Diener werde nicht gebraucht. Stephen kann jedoch einen Brief von Lettice Welt, einer Verwandten des Viscounts, des Herren vom Tithe Hall, vorzeigen, in dem Lettice Welt um die Anstellung von Stephen bittet. Und letztendlich bekommt Stephen die Stelle im Haus.

Der Viscount ist fest davon überzeugt, dass mit dem Halleyschen Kometen das Ende der Welt kommt. Er sorgt vor, möchte das ganze Haus gegen giftige Dämpfe abdichten, ordnet an, dass sich alle in ihren jeweiligen Räumen einsperren.

Am nächsten Morgen wird der Viscount tot in seinem Arbeitszimmer gefunden – mit einem Armbrustbolzen im Auge, seine Arbeitszimmertür noch von innen versiegelt.

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Lady Grace Mysteries. Giftmord von Grace Cavendish

„Alle Lady‑Grace‑Geschichten sind erfunden. Einige Figuren aber haben wirklich gelebt.“ (Seite 251)

Lady Grace Cavendish, eine Hofjungfer von Königin Elisabeth I., deren Mutter vor einem Jahr gestorben ist, schreibt Tagebuch. Darin erzählt sie ihre Geschichte, die vor mehr als 400 Jahren am englischen Königshof spielt.

Nach dem Tod der Mutter sucht die Königin selbst für Lady Grace einen Ehemann. Es gibt drei Verehrer, von denen Lady Grace beim Valentinsball einen auswählen soll.

Da ist zum einen Sir Charles, der Lady Grace das Reiten beibringt, deutlich älter ist als sie, aber ein freundliches Gemüt hat. Dann gibt es noch den arroganten Sir Gerald und den unsicheren, tollpatschigen Lord Robert.

Lady Grace entscheidet sich für Lord Robert. Doch dann wird Sir Gerald tot aufgefunden – mit einem Messer im Rücken.

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Eisfeld – Dunkle Enthüllungen. Mara Eisfeld ermittelt, Band 2 von Steffen Weinert (Hörbuch)

Der Investigativjournalist Peter Hester wurde mitten in Berlin brutal getötet. Schnell rückt die sogenannte Tiznit‑Bande in den Fokus der Polizei, denn Peter Hester war in die Verhaftung ihres Chefs involviert.

Mara Eisfeld ermittelt in dem Fall und ist privat zudem durch die Trennung von ihrem Partner Matti belastet.

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Knochenkälte. David Hunter, Band 7 von Simon Beckett (Hörbuch)

„Die Toten machten mir keine Angst. Es waren die Lebenden, die mir Albträume bereiteten.“

David Hunter soll an einem Auftrag in den Cumbrian Mountains im Norden Englands arbeiten und fährt mit dem Auto nach Carlisle. Doch auf der Fahrt mit dem Auto bleibt er in einem Dorf liegen, denn nach einem Unwetter ist die Straße gesperrt, und es geht weder vor noch zurück.

Auf der Suche nach einem Handysignal, um den Leuten in Carlisle zumindest Bescheid geben zu können, warum er noch nicht aufgetaucht ist und dass er auf unbestimmte Zeit in einem Dorf feststeckt, begibt sich Hunter auf Empfehlung einer Dorfbewohnerin in eine Fichtenplantage. Dort läuft er durchs Gelände und findet schließlich ein menschliches Skelett.

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Felix Blom – Mord an der Spree (Felix Blom, Band 3) von Alex Beer (Hörbuch)

„Ein besonders verrufener Ort im alten Berlin war der sogenannte Krögel, ein düsterer, verwinkelter Gebäudekomplex, der den selben Namen trug wie die Gasse, in der er sich befand.“ (Track 113)

Am Ostersonntag des Jahres 1870 machen vier Freundinnen einen Ausflug zur Spandauer Spitze und kehren dort im Biergarten Spandauer Bock ein. Eine der vier, Agnes, verlässt kurz darauf plötzlich den Biergarten und kehrt nie wieder zurück.

Neun Jahre später führt eine der vier Freundinnen, die frühere Prostituierte Mathilde Voss, zusammen mit dem Ex‑Häftling Felix Blom eine Privatdetektei. Die Detektei ist in Geldnöten, doch da kommen zwei Aufträge rein: Ein Hündchen wird vermisst, und die Detektei soll dieses aufspüren, und ein Mann beklagt den Diebstahl von Schmuck, den Mathilde für ihn finden soll.

Doch dann kommt es zu zwei Todesfällen, und Mathilde steht plötzlich im Fokus der Polizei und ist die Hauptverdächtige.

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Aschetod von Linda Castillo

„Wenn Sie ihnen in die Quere kommen, werden sie hinter Ihnen her sein. Sie werden Sie finden, Sie verschlingen und Ihre Reste ausspucken. Und diese Reste werden niemals gefunden werden, es gibt keine Aufklärung, keinen Abschluss. Vergessen Sie das nicht, wenn Sie das nächste Mal den Menschen in die Augen schauen, von denen Sie geliebt werden.“ (Seite 227f)

Milan Swanz wird nachts auf dem Heimweg von einem Autofahrer mitgenommen und wacht gefesselt an einem ihm unbekannten Ort auf. Für ihn wurde ein Scheiterhaufen errichtet, und zwei Männer entzünden diesen.

Der Tote war ein Amischer, der jedoch exkommuniziert wurde. Was ist passiert, dass er von der Gemeinschaft ausgeschlossen wurde? Und warum musste Milan Swanz sterben?

Kate Burkholder, Polizeichefin von Painters Mill und selbst eine frühere Amische, ermittelt in dem Fall.

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Des Henkers letzte Mahlzeit von Alan Bradley

„Wenn die ganze Welt verrücktspielt, bieten die Gewissheiten der Wissenschaft eine tröstliche Zuflucht: Gefäße von exakt geeichtem Fassungsvermögen, das Handwerkszeug der Beständigkeit – eine Welt, in der ein Gramm ein Gramm und ein Gran ein Gran ist, jetzt und in alle Ewigkeit.“ (Seite 251)

Flavia de Luce ist nach dem Tod ihres Vaters oft allein – „Heutzutage sind Pilze meine einzigen Freunde.“ (Seite 11) -, sitzt und sinniert auf dem alten Friedhof von St. Tankred, fühlt sich belästigt durch das Auftauchen ihrer Cousine Undine, die ihr erzählt, dass Mrs Mullet, die Köchin der Familie, jemanden umgebracht haben soll. Angeblich hat sie Major Greyleigh, einem Henker, ein Gericht mit selbst gesammelten, anscheinend giftigen Pilzen zubereitet.

Flavias Interesse ist geweckt. Sie beginnt zu ermitteln und hat das Gefühl, dass Mrs Mullet irgendetwas zu verbergen hat. Unterstützt wird Flavia von Dogger, dem Gärtner der Familie, treuem Freund von Flavias Vater und Flavias engstem Vertrauten in Bischop’s Lacey (und in der ganzen Welt).

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Signora Commissaria und der lachende Tod. Ein Toskana-Krimi von Alexander Oetker (Hörbuch)

„der findet sein Wohl in der Toskana“ (Track 1)

In Florenz wird ein Busfahrer auf seiner letzten Tour vor dem Feierabend brutal getötet. Eine Woche zuvor gab es bereits einen anderen Mord, der große Ähnlichkeiten mit dem Busfahrermord aufweist: Das Opfer wurde mit einem Cuttermesser die Kehle durchgeschnitten, die Leiche war so präpariert, dass der Tote ein Lächeln im Gesicht hat.

Bei der Leiche findet sich jeweils ein edles Stofftaschentuch mit den eingestickten Initialen des nächsten Opfers.

Signora Commissaria Giulia Ferrari ist eigentlich noch im Urlaub, kümmert sich aber mit Auftauchen des zweiten Toten um diesen Fall, ermittelt zusammen mit dem blinden Polizisten Enzo und dem ehemaligen Kripobeamten Luigi, der eigentlich eine Bar betreibt, wenn er nicht gerade in die Auflösung eines Mordfalls involviert ist.

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Mörderische Delikatessen. Der erste Fall für Emma Ferrari von Sabine Steck (Hörbuch)

„Manchmal ist ein Zufall wohl nur ein Zufall.“ (Track 177)

Himmelsricht an der Donau hat zwei Sehenswürdigkeiten: die mittelalterliche Burgruine und den Feinkostladen Alimentare del Sole von Emma Ferrari.

Emmas Laden ist ihre große Leidenschaft, und nun wurde endlich der Kredit bewilligt, der sie dazu befähigt, das Haus, in dem sich der Laden befindet, zu kaufen. Doch dann erklärt ihr der Hausbesitzer, dass sich der Kaufpreis verdoppelt hat.

Emma ist außer sich, ruft während einer Veranstaltung vor versammelter Mannschaft, dass sie dem Hausbesitzer am liebsten den Hals umdrehen möchte.

Am nächsten Tag findet sie den Hausbesitzer tot in ihrem Laden – erschossen. Emma ist die Hauptverdächtige und beschließt, selbst zu ermitteln, um den Täter zu finden und ihre eigene Unschuld zu beweisen.

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Lacroix und das Sommerhaus in Giverny. Sein vierter Fall (Ein Fall für Lacroix) von Alex Lépic

„die Ruhe vor dem Sturm“ (Seite 13)

Sommer in Paris: Die Stadt ist wie ausgestorben, auch im Polizeipräsidium ist es sonderbar ruhig.

Da erhalten Commissaire Lacroix und seine Ehefrau eine Einladung zum dîner bei Madame de Touquet, die ihn bittet, vor dem Essen allein bei ihr vorbei zu kommen, da sie über ein wichtiges Thema mit ihm sprechen möchte.

Sie erzählt ihm schließlich von ihrem Verdacht, dass jemand aus ihrer Familie sie umbringen möchte. Und bei einer Untersuchung wird tatsächlich eine Arsenvergiftung bei ihr festgestellt.

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