Schlagwort-Archive: Psychotherapie

Therapie-Tools Bindung und Bindungsstörungen von Michael Borg-Laufs, Monique Breithaupt-Peters und Eva Jankowski

„Sichere Bindungen eines Kindes oder Jugendlichen zu seinen (Ersatz-) Eltern sind ein herausragender Schutzfaktor für eine positive Entwicklung, während unsichere Bindungen als größter bekannter Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Störungen gelten können.“ (Klappentext)

Die Autoren thematisieren in ihren Therapie-Tools initial die Grundbedürfnisse nach Grawe, bevor sie auf Bindungstypen, Topologie von Bindungsstörungen, neuropsychologische Grundlagen, bindungspsychologische Basisthemen, Bindungsdiagnostik, Bindungsaufbau und -erhalt (auch in Risikokontexten) sowie den Umgang mit Konflikten eingehen.

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Psychose und Eigensinn. Noncompliance als Chance von Thomas Bock

„Eine Psychiatrie ohne Eigensinn hat einfache Konzepte, klare Diagnosen, Standardmedikationen, ein abgeschottetes Menschenbild … und ist langweilig (muss unendlich langweilig sein). Die Arbeit mit eigensinnigen Patientinnen und Patienten ist anstrengend, vielseitig, lebensnah, birgt überraschende Wendungen mit offenem Ende … und macht Spaß.“ (Seite 9f)

Thomas Bock erzählt in Psychose und Eigensinn von der Bedeutung von Eigensinn bei psychischen Störungen, von anthropologischen Aspekten, Krankheitseinsicht und Compliance, von Recovery, Angehörigenbewegung, Psychoseseminaren und Corona-Pandemie. Im Anschluss daran werden eigensinnige Menschen mit Psychoseerfahrung in 17 Portraits vorgestellt.

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Scham in Worten von Melanie Gräßer

„Das Grundgefühl Scham kann in chronischer oder starker Ausprägung viele negative Folgen haben: vom Verlust der Lebensfreude über eine Hemmung der Denk- und damit Reduktion der Leistungsfähigkeit bis hin zu Partnerschafts- und weiteren Konflikten.“ (Seite 4f)

Die Kartenbox folgt der Idee, darüber über das Thema Scham ins Gespräch zu kommen, was häufig erschwert ist, weil es sich bei Scham um eine als sehr unangenehm empfundene Emotion handelt, über die man oft lieber schweigt.

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Therapie-Tools Selbsterfahrung von Leokadia Brüderl, Ines Riessen und Christine Zens

„Die Selbsterfahrung ist ein wichtiger Bestandteil sowohl in der Ausbildung als auch im weiteren Berufsleben von Psychotherapeutinnen und -therapeuten. Sie ermöglicht, die eigene Persönlichkeit in Bezug auf die therapeutische Arbeit und die Beziehung zu Patientinnen und Patienten zu hinterfragen, zu reflektieren und weiterzuentwickeln.“ (Klappentext)

Die Therapie-Tools Selbsterfahrung bieten laut der Autorinnen ein Gesamtkonzept für Gruppen- und Einzelselbsterfahrung, orientieren sich primär verhaltenstherapeutisch und decken die Bereiche Biografiearbeit, emotionale Kompetenzen, Selbstwert, Arbeit mit Selbstanteilen, individuelle Therapeutenidentität sowie den eigenen Umgang mit Verlust ab.

Die Zielgruppen sind dabei sowohl Selbsterfahrungsleiter als auch diejenigen, die sich selbst im Selbsterfahrungsprozess befinden.

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Konflikt in Worten von Claude-Hélene Mayer und Elisabeth Vanderheiden

„Konflikte sind etwas vollkommen Alltägliches, doch wenn wir sie erleben, erscheinen sie oft als große Herausforderung.“ (Seite 5)

Die Karten sollen einen konstruktiven Umgang mit Konflikten ermöglichen und fördern. Sie beinhalten kurze Sätze, z.B. Affirmationen, bestimmte Ansichten sowie dysfunktionale Gedanken und Grundüberzeugungen.

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Werte-Karten. Reflexion – Klärung – Veränderung von Sandra Brauer

„Jeder Mensch verfügt über ein Regelwerk, dessen Basis meist in der Erziehung gelegt und das in der weiteren Sozialisation ergänzt wurde.“ (Booklet)

Die Karten kommen in einer stabilen Box, in der man die Karten sicher und praktisch verstauen kann. Die Karten selbst sind einfach gehalten, was mir gut gefällt, und bestehen aus etwas festerem Papier, das so robust ist, dass man die Karten auch problemlos in Gruppen herumreichen kann, ohne dass sie nach kürzester Zeit unschön aussehen.

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Achtsamkeit in Wort und Bild von Susanne Strobach und Matthieu Hess

„Neurons that fire together, wire together.“ (Seite 4)

Das Booklet stellt u.a. die zwölf Haltungen der Achtsamkeit vor (Nicht-Urteilen, Geduld, Anfängergeist, Vertrauen, Nicht-Erzwingen, Akzeptanz, Loslassen, Dankbarkeit, Großzügigkeit, liebende Güte, Mitgefühl, Sanftmut) und bietet Ideen zum Einsatz der Karten.

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Zwangsstörungen. 75 Therapiekarten von Anne Katrin Külz

„Zwangsgedanken haben einen eigentümlichen Charakter: Sie drängen sich auf wie bedrohliche Wahrheiten, doch mit Abstand werden sie als unwahr erkannt. Sie gaukeln Einstellungen vor, die diametral entgegengesetzt zu den eigenen Werten stehen. Und obwohl sie der Wirklichkeit bei genauerer Betrachtung nicht standhalten, verleiten sie zu Handlungen, die zumindest als übertrieben, oft sogar als sinnlos und zumeist auch als unangenehm empfunden werden.“ (Seite 7)

Die Therapiekarten sind in neun Module untergliedert:
1 Das Wesen der Zwänge
2 Den Zwang unter die Lupe nehmen
3 Wohin soll die Reise gehen?
4 Umgang mit speziellen Zwangsinhalten
5 Exposition – dem Zwang mutig begegnen
6 Schwierige Gefühle meistern
7 Zwangsgedanken bewältigen
8 Die Freiheit vergrößern
9 Rückfällen vorbeugen

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Lösungen finden in Worten von Günter G. Bamberger

„Immer wieder stellt einen das Leben vor Herausforderungen, die neues Denken, neues Fühlen und neues Tun notwendig machen.“ (Seite 4)

Die Karten der Box sind sehr einfach gehalten. Auf ihnen finden sich kurze Sätze, die (dysfunktionale) Grundüberzeugungen widerspiegeln, Mut machen, Veränderungen einleiten und/oder zum Nachdenken anregen.

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Den inneren Kritiker zum Lachen bringen! Selbstliebe und Selbstmitgefühl gewinnen von Frauke Nees

„Kritisieren Sie sich ständig selbst oder haben permanent Angst vor Kritik? Können Sie nur schwer die eigene Unvollkommenheit oder die anderer akzeptieren? Der innere Kritiker kann einem das Leben ganz schön schwer machen.“ (Seite 2)

Die Übungen auf den 80 Karten stammen aus dem Improvisations- und Bewegungstheater, basieren auf Interaktion zwischen Menschen und sprechen alle fünf Sinne an.

Einige der Karten lassen sich allein verwenden, die Mehrzahl ist für den Einsatz in Dyaden oder Gruppen konzipiert.

Die Übungen lassen sich bezüglich der folgenden Ziele zusammenfassen:
– Emotionsregulation
– Beziehung
– Identität und Ressource, Resilienz
– Imagination, Kreativität und Improvisation
– Humor, über Fehler lachen
– Gefühle
– Rolle und Rollenwechsel
– Körper: Haltung, Interozeption, Bewegung

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