Schlagwort-Archive: Verhaltenstherapie

Therapie-Tools Sokratischer Dialog von Norbert Lotz

„Humor, Ironie, empathisch geleitetes Entdecken, Verwendung von Metaphern, aber auch Wiederholen, Zusammenfassen und Konkretisieren sind effektive Techniken der Sokratischen Gesprächsführung.“ (Klappentext)

Norbert Lotz bietet in seinen Therapie-Tools Sokratischer Dialog einen umfassenden Einblick ins Thema. Er befasst sich initial mit der historischen Entwicklung und den fünf Grundhaltungen im Sokratischen Dialog (Gegner, Verkäufer, ebenbürtiger Partner, Prüfer, Ressourcenaufdecker). Im Anschluss setzt er sich mit den Vorbereitungen für den disputativen Dialog, der Disputation an sich und hilfreichen Interventionen zur Gesprächsführung auseinander.

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Psychosen (Fortschritte der Psychotherapie) von Tania Lincoln und Eva Heibach

„Mir gefällt die Authentizität der Patienten. Kein manipulatives Verhalten, sehr echt in der Schilderung des Erlebens und des Emotionsausdrucks. Das Gleiche fordern sie von ihrem Gegenüber, was zu interessanten Einblicken in die eigene Art und Weise, Patienten zu begegnen, führt.“ (Seite 3)

Tania Lincoln und Eva Heibach beschreiben in ihrem Buch aus der Reihe Fortschritte der Psychotherapie initial die psychotischen Störungen an sich: Psychosebegriff, Symptomatik, Positiv- und Negativsymptomatik, Klassifikation, Epidemiologie, Verlauf, Differenzialdiagnostik, Komorbiditäten, begleitende Problembereiche.

Im Anschluss setzen sie sich mit Ätiologie und Erklärungsmodellen sowie mit Diagnostik auseinander, bevor sie schließlich die Behandlung von Psychosen mit Kognitiver Verhaltenstherapie vorstellen.

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Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen von Martin Hautzinger

„Damit erfahren die Patienten, dass sie in der Lage sind, einen zuvor als unausweichlich betrachteten ‚Teufelskreis‘ zu unterbrechen, nicht immer tiefer die Depressionsspirale hinunter zu rutschen, sondern das eigene Verhalten kontrollieren und verändern zu können.“ (Seite 104)

Martin Hautzinger fasst in seinem Buch die wichtigsten Informationen zu Depression im Allgemeinen (Erscheinungsbild, Epidemiologie und Komorbidität, Klassifikation und Diagnostik, Erklärungsansätze, Therapieforschung und Indikation für kognitive Verhaltenstherapie) sowie zur psychotherapeutischen Behandlung der Depression zusammen.

Bezüglich der Psychotherapie geht Hautzinger näher auf die Struktur der Behandlung und die Grundelemente erfolgreicher Psychotherapie ein, bevor er Verhaltensaktivierung, Veränderung der Kognitionen sowie Erwerb von (sozialen) Fertigkeiten und Kompetenzen thematisiert.

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Therapie-Tools Posttraumatische Belastungsstörung von Kristina Lühr, Christine Zens und Meike Müller-Engelmann

„Die Behandlung einer Posttraumatischen Belastungsstörung, insbesondere die traumafokussierte Arbeit mit traumatischen Erinnerungen, stellt für viele Psychotherapeuten eine Herausforderung dar. Häufig wird sogar eine so große Hürde erlebt, dass Therapeutinnen und Therapeuten davor zurückschrecken, den Betroffenen eine Behandlung anzubieten. Die Konsequenz ist, dass viele Betroffene trotz eines oft sehr hohen Leidensdrucks keine adäquate Unterstützung erhalten und die Störung weiter chronifiziert.“ (Seite 13)

Kristina Lühr, Christine Zens und Meike Müller-Engelmann setzen sich in ihren Therapie-Tools Posttraumatische Belastungsstörung mit der Diagnostik der PTBS, äußerer Sicherheit (z.B. Täterkontakte, Beziehungsgewalt, Stalking), Psychoedukation (z.B. Störungsmodell, Symptome, Trigger), Stabilisierung (z.B. Achtsamkeit, Anspannungskurve, Umgang mit Dissoziation, Umgang mit selbstschädigendem Verhalten), Traumabearbeitung (z.B. kognitive Techniken, Umgang mit traumabezogenen Gefühlen, Exposition, Imagery Rescripting, Albtraumbehandlung), Integration und Rückfallprophylaxe sowie Psychohygiene für die Behandler auseinander.

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Zwangsstörungen verstehen und bewältigen. Hilfe zur Selbsthilfe von Susanne Fricke und Iver Hand

„Der Zwang hat sich langsam in Ihrem Haus ausgebreitet und es sich so richtig gemütlich gemacht. Er lässt sich nicht so schnell vertreiben, sondern leistet Widerstand und arbeitet mit Tricks, um bleiben zu können. Also ist Geduld ganz wichtig!“ (Seite 116)

Susanne Fricke und Iver Hand klären initial, was eine Zwangsstörung ist, welche Zwänge es gibt, wie man Zwänge von anderen Erkrankungen unterscheiden kann. Danach beschreiben sie, wie Zwänge entstehen und wie sie aufrechterhalten werden, wie man Zwänge behandelt, wie Partner und Familie einbezogen werden können sowie wie man weitere Unterstützung erhält.

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Borderline-Störung von Martin Bohus

„DBT may be the best therapy currently available for borderline patients but it is far from being good.“ (Seite 101, Zitat von Marsha Linehan)

Martin Bohus hat in seinem Fortschritte der Psychotherapie-Band in komprimierter Weise das Wichtigste zum Thema Borderline-Persönlichkeitsstörung zusammengetragen.

Er beschreibt initial die Störung, erwähnt dabei diagnostische Kriterien nach DSM-5 und ICD-11, die klinische Symptomatik, die Epidemiologie, den Verlauf und die Prognose sowie Differentialdiagnosen und Komorbiditäten, bevor er im weiteren Verlauf auf das Störungsmodell, die Diagnostik und die Behandlung der Borderline-Persönlichkeitsstörung mit der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) eingeht. Am Ende des Buches geht Bohus zudem auf alternative und andere evidenzbasierte Behandlungen sowie auf Pharmakotherapie ein.

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Die Verhaltensanalyse. Schritt für Schritt zum individuellen Störungsmodell von Esther Bockwyt

„Die Verhaltens- bzw. Problemanalyse ist seit eh und je ein zentrales, wichtiges Element der kognitiven Verhaltenstherapie. Sie bildet das individuelle Störungsmodell ab und dient dazu, die Symptomatik des Patienten zu erklären und eine passende Therapieplanung abzuleiten.“ (Seite V)

Esther Bockwyt berichtet in ihrem Buch von horizontaler und vertikaler Analyse, von Makro- und Mikroanalyse, bevor sie eine ausführliche ätiopathogenetische Tabelle vorstellt, in der sie verschiedene Themenbereiche mit Eigenschaften und Verhalten der Bezugspersonen, den möglichen inneren Niederschlag, den möglichen kindlichen Umgang, die typische Persönlichkeit und Kompensation, typische Auslösesituationen und Aktualgenese sowie psychodynamische und schematherapeutische Konzepte abbildet.

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Hochfunktionaler Autismus bei Erwachsenen. Ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Manual von Isabel Dziobek und Sandra Stoll

„Viele der in diesem Manual beschriebenen Interventionen basieren auf etablierten kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken […] inklusive der Techniken der sogenannten dritten Welle der Verhaltenstherapie […].
Allerdings ist es bei der therapeutischen Arbeit mit ASS-Patient*innen wichtig, die Besonderheiten, die eine ASS-Diagnose mit sich bringt, ausreichend zu berücksichtigen. Auffälligkeiten in den drei Domänen soziale Interaktion, Kommunikation und restriktives, repetitives Verhalten können das therapeutische Arbeiten vielfältig beeinflussen.“
(Seite 53)

Isabel Dziobek und Sandra Stoll setzen sich in ihrem Buch initial mit den Grundlagen zu Autismus-Spektrum-Störungen (ASS, z.B. Diagnosekriterien, Störungsmodell, Komorbidität, Differenzialdiagnose, Prävalenz, Ätiologie, Behandlungsoptionen) auseinander, bevor sie näher auf den therapeutischen Leitfaden (z.B. Besonderheiten in der Arbeit mit Betroffenen) eingehen und sich schließlich mit Psychoedukation, Selbstwert, Stressmanagement, sozio-emotionalen Kompetenzen, Partnerschaft und Sexualität sowie beruflicher Orientierung und Integration befassen.

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Therapie-Tools Gruppentherapie 1 von Johannes Lindenmeyer

„Für eine Vielzahl von Störungsbereichen liegen heute evidenzbasierte Gruppentherapiemanuale vor. In der Praxis ist es aber ein gewaltiger Schritt, die dort vorgesehenen Inhalte im Therapiealltag auch tatsächlich mit Patientengruppen umzusetzen. Hierbei kann der Einsatz von Therapiematerialien als Strukturierung und Stütze hilfreich sein.“ (Seite 13)

Das Buch beschreibt Gruppensettings für 13 verschiedene Störungs- und Problembereiche und bietet hierfür themenspezifische Teilnehmermaterialien.

Thematisiert werden z.B. Alkoholmissbrauch, Depression, Essstörungen und Medikamentenabhängigkeit, aber auch Ärger und Aggression, Bewerbungstraining, Ernährung und Gesundheit, Schmerzbewältigung, Selbstsicherheit und Trauerbewältigung.

Zu jedem einzelnen Bereich bieten die Autoren Informationen zu Hintergrund, Indikation und Schwerpunkten der Gruppensitzungen, therapeutische Tipps und eine Vielzahl an Arbeitsmaterialien.

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Irre Verständlich. Methodenschätze. Wirksame Ansätze für die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen von Matthias Hammer und Irmgard Plößl

„[…] wir haben uns viele Fragen gestellt: Kann man denn normal reden mit Menschen, die Stimmen hören? Darf ich wahnhafte Klienten kritisieren? Wenn ich Gefühle anspreche, eskaliert dann alles sofort?“ (Seite 6)

Matthias Hammer und Irmgard Plößl befassen sich in ihrem Buch Irre verständlich: Methodenschätze unter anderem mit den drei Regulationssystemen des Menschen (Alarmsystem, Antriebssystem, Bindungssystem), mit Kommunikation, lösungsorientierter Gesprächsführung, Emotionen, Emotionsregulation, automatischen Gedanken, Metakognitionen, Grübeln, Sorgen, Zwangsgedanken, intrinsischer und extrinsischer Motivation, Phasen der Veränderungsmotivation, motivierender Gesprächsführung, Umgang mit Ambivalenz und Widerstand.

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