Schlagwort-Archive: Verhaltenstherapie

Die Verhaltensanalyse. Schritt für Schritt zum individuellen Störungsmodell von Esther Bockwyt

„Die Verhaltens- bzw. Problemanalyse ist seit eh und je ein zentrales, wichtiges Element der kognitiven Verhaltenstherapie. Sie bildet das individuelle Störungsmodell ab und dient dazu, die Symptomatik des Patienten zu erklären und eine passende Therapieplanung abzuleiten.“ (Seite V)

Esther Bockwyt berichtet in ihrem Buch von horizontaler und vertikaler Analyse, von Makro- und Mikroanalyse, bevor sie eine ausführliche ätiopathogenetische Tabelle vorstellt, in der sie verschiedene Themenbereiche mit Eigenschaften und Verhalten der Bezugspersonen, den möglichen inneren Niederschlag, den möglichen kindlichen Umgang, die typische Persönlichkeit und Kompensation, typische Auslösesituationen und Aktualgenese sowie psychodynamische und schematherapeutische Konzepte abbildet.

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Hochfunktionaler Autismus bei Erwachsenen. Ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Manual von Isabel Dziobek und Sandra Stoll

„Viele der in diesem Manual beschriebenen Interventionen basieren auf etablierten kognitiv-verhaltenstherapeutischen Techniken […] inklusive der Techniken der sogenannten dritten Welle der Verhaltenstherapie […].
Allerdings ist es bei der therapeutischen Arbeit mit ASS-Patient*innen wichtig, die Besonderheiten, die eine ASS-Diagnose mit sich bringt, ausreichend zu berücksichtigen. Auffälligkeiten in den drei Domänen soziale Interaktion, Kommunikation und restriktives, repetitives Verhalten können das therapeutische Arbeiten vielfältig beeinflussen.“
(Seite 53)

Isabel Dziobek und Sandra Stoll setzen sich in ihrem Buch initial mit den Grundlagen zu Autismus-Spektrum-Störungen (ASS, z.B. Diagnosekriterien, Störungsmodell, Komorbidität, Differenzialdiagnose, Prävalenz, Ätiologie, Behandlungsoptionen) auseinander, bevor sie näher auf den therapeutischen Leitfaden (z.B. Besonderheiten in der Arbeit mit Betroffenen) eingehen und sich schließlich mit Psychoedukation, Selbstwert, Stressmanagement, sozio-emotionalen Kompetenzen, Partnerschaft und Sexualität sowie beruflicher Orientierung und Integration befassen.

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Therapie-Tools Gruppentherapie 1 von Johannes Lindenmeyer

„Für eine Vielzahl von Störungsbereichen liegen heute evidenzbasierte Gruppentherapiemanuale vor. In der Praxis ist es aber ein gewaltiger Schritt, die dort vorgesehenen Inhalte im Therapiealltag auch tatsächlich mit Patientengruppen umzusetzen. Hierbei kann der Einsatz von Therapiematerialien als Strukturierung und Stütze hilfreich sein.“ (Seite 13)

Das Buch beschreibt Gruppensettings für 13 verschiedene Störungs- und Problembereiche und bietet hierfür themenspezifische Teilnehmermaterialien.

Thematisiert werden z.B. Alkoholmissbrauch, Depression, Essstörungen und Medikamentenabhängigkeit, aber auch Ärger und Aggression, Bewerbungstraining, Ernährung und Gesundheit, Schmerzbewältigung, Selbstsicherheit und Trauerbewältigung.

Zu jedem einzelnen Bereich bieten die Autoren Informationen zu Hintergrund, Indikation und Schwerpunkten der Gruppensitzungen, therapeutische Tipps und eine Vielzahl an Arbeitsmaterialien.

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Irre Verständlich. Methodenschätze. Wirksame Ansätze für die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen von Matthias Hammer und Irmgard Plößl

„[…] wir haben uns viele Fragen gestellt: Kann man denn normal reden mit Menschen, die Stimmen hören? Darf ich wahnhafte Klienten kritisieren? Wenn ich Gefühle anspreche, eskaliert dann alles sofort?“ (Seite 6)

Matthias Hammer und Irmgard Plößl befassen sich in ihrem Buch Irre verständlich: Methodenschätze unter anderem mit den drei Regulationssystemen des Menschen (Alarmsystem, Antriebssystem, Bindungssystem), mit Kommunikation, lösungsorientierter Gesprächsführung, Emotionen, Emotionsregulation, automatischen Gedanken, Metakognitionen, Grübeln, Sorgen, Zwangsgedanken, intrinsischer und extrinsischer Motivation, Phasen der Veränderungsmotivation, motivierender Gesprächsführung, Umgang mit Ambivalenz und Widerstand.

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Therapie-Tools Schlafstörungen von Ralf Binder, Florian Schöller und Hans-Günter Weeß

„Dabei kann der Leidensdruck der Patienten erheblich sein. Insomnien begünstigen Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, erhöhen das Risiko für psychische Störungen, Unfälle am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr und können die Lebenserwartung reduzieren.“ (Seite 11)

Nach einer Einführung zu Mythologie, Geschichte und Schlafforschung setzen sich die Autoren des Buches mit einzelnen Störungsbildern und Diagnostik, mit Psychoedukation zu gesundem Schlaf und Insomnien sowie mit der Behandlung von Schlafstörungen auseinander.

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Kognitive Verhaltenstherapie der Schizophrenie. Ein individuenzentrierter Ansatz von Tania Lincoln

„Angesichts der negativen Begriffsverwendung und der Vorurteile und Ablehnung gegenüber Personen mit Schizophrenie überrascht es nicht, dass die Konfrontation mit der Diagnose der Schizophrenie bei Betroffenen zumeist tiefe Beunruhigung, Angst und Pessimismus auslöst.“ (Seite 20)

Nach einer Beschreibung von Symptomatik, Verlauf, Prognose, Epidemiologie und Prävalenz sowie der Ätiologie der Schizophrenie beschreibt Tania Lincoln diagnostische Verfahren, bevor sie sich detailliert mit der psychotherapeutischen Behandlung der Schizophrenie auseinandersetzt. Schwerpunkte werden hier auf die Arbeit mit Halluzinationen bzw. mit Wahn sowie auf Interventionen für Negativsymptome gelegt. Weitere Kapitel befassen sich mit belastenden Symptomen wie Suizidalität, Angst und kognitive Defizite sowie mit Umstrukturierung dysfunktionaler Grundannahmen und Rückfallprävention.

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Therapie-Tools Störungsmodelle in der Verhaltenstherapie von Johannes Heßler-Kaufmann und Peter Neudeck

„Die Therapeutin bringt dabei das Fachwissen, die Patientin das Wissen über sich selbst mit. Jede ist Expertin in ihrer Welt und über ein Störungsmodell werden diese beiden Welten vereint.“ (Seite 17f)

Therapie-Tools Störungsmodelle in der Verhaltenstherapie beinhaltet eine große Bandbreite an allgemeinen Modellen zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen (Basismodelle wie das Vulnerabilitäts-Stress-Modell, lerntheoretische Modelle wie das SORKC-Modell, kognitive Modelle wie das ABC-Schema, kontextuelle Modelle aus ACT und Schematherapie, das Dual-Prozess-Modell und das Expressed-Emotion-Modell) sowie störungsspezifische Modelle (für Abhängigkeit, Angststörungen, Anpassungsstörung, depressive Störungen, Dissoziation, Essstörungen, Persönlichkeitsstörungen, posttraumatische Belastungsstörung, Schizophrenie, Schlafstörungen, Schmerzstörung, sexuelle Funktionsstörungen, somatoforme Störungen und Zwangsstörungen).

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Manie und Depression. Selbsthilfe bei bipolaren Störungen von Monica Ramirez Basco

„Am Ende sollten Sie so viel wissen, dass sie gut mit Ihren emotionalen Schwankungen umgehen können.“ (Seite 9)

Das Selbsthilfebuch von Monica Ramirez Basco zeigt Schritt für Schritt, wie sich Betroffene mit bipolarer Störung selbst intensiver mit ihren Symptomen und der Reduktion dieser Symptome auseinandersetzen können.

Dabei erklärt die Autorin initial, was Symptome der Störung sind, wie man Frühwarnzeichen erkennen und nutzen kann, wie man dafür sorgen kann, dass sich Beschwerden nicht verschlimmern, wie Symptome ganz konkret reduziert werden können und wie man Bewältigungsstrategien ausbauen und stärken kann.

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Ratgeber Schematherapie. Eigene Verhaltensmuster verstehen und verändern von Gitta Jacob und Frauke Melchers

„In der Schematherapie werden grundsätzlich vier verschiedene Modustypen unterschieden: Kindmodi […], Elternmodi […], Bewältigungsmodi […], gesunde Modi […]. Dieses Buch soll Ihnen helfen zu verstehen, woran Sie solche Modi bei sich und anderen erkennen können. Und es beschreibt Möglichkeiten, unangenehme oder belastende Modi zumindest ein wenig zu verändern.“ (Seite 14f)

Der Ratgeber Schematherapie wendet sich primär an interessierte Laien, Betroffene und/oder Angehörige. Für Professionelle gibt es den passenden Band aus der Reihe Fortschritte der Psychotherapie.

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Akzeptanz- und Commitmenttherapie in der Gruppe von Claudia Dambacher und Mareike Samaan

„Zusammengefasst hat ACT das Ziel, inneres Erleben und externe Ereignisse, die nicht veränderbar sind, zu akzeptieren, um sich auf die Wahl wichtiger Lebensrichtungen zu fokussieren und das eigene Handeln danach auszurichten.“ (Seite 27)

Claudia Dambacher und Mareike Samaan erklären in Akzeptanz- und Commitmenttherapie in der Gruppe initial die Grundlagen von ACT (Verfahren der Dritten Welle der Verhaltenstherapie, ACT-Störungsmodell, ACT-Behandlungsmodell, Stand der Forschung, Indikationsstellung), bevor sie ihr Behandlungsmanual vorstellen.

Das Behandlungsmanual stützt sich auf die sechs Komponenten des Hexaflex-Modells und besteht dementsprechend aus sechs Modulen:

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