
„Sich Dinge vorzustellen, hindert sie nicht daran einzutreten. Genauso wenig, wie sie sich nicht vorzustellen.“ (Seite 12)
Manchmal geschehen im Leben Dinge, die ganze Lebenswege verändern. Manchmal weiß man es direkt im Augenblick des Geschehens, dass nun nichts mehr so ist, wie es vorher war. Und manchmal kristallisiert sich erst mit der Zeit heraus, dass die Weichen nun anders gestellt sind, als man das ursprünglich geplant hatte.
An einem solchen Scheideweg befindet sich Adam Goldschmidt, der Vater der 15-jährigen Miriam, als er eines Tages einen Anruf der Rektorin von Miriams Schule erhält: Miriam hatte einen Atem- und Herzstillstand, wurde bewusstlos auf dem Sportplatz gefunden, reanimiert und in eine Klinik gebracht.
Miriam bleibt zur Beobachtung auf der Intensivstation, um die Ursache des Atem- und Herzstillstands festzustellen. Doch niemand weiß, warum sie aufgehört hat zu atmen und wann es wieder passieren könnte.
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„Was haben wir schließlich davon, wenn wir ständig zurückblicken und uns Vorwürfe machen, weil aus unserem Leben nicht das geworden ist, was wir uns vielleicht einmal vorgestellt hatten?“
„Falls ich irgendwann mal dazu komme, verfasse ich eine wissenschaftliche Abhandlung darüber.“
„Der Tiger hatte magische Türen geöffnet.“