
„Es ist mir nun mal unmöglich, alles auf der Basis von Tod, Elend und Verwirrung aufzubauen. Ich sehe, wie die Welt langsam immer mehr in eine Wüste verwandelt wird, ich höre den anrollenden Donner immer lauter, der auch uns töten wird, ich fühle das Leid von Millionen Menschen mit.“

Ari Folman und David Polonsky haben – nach dem gemeinsamen Erfolg mit dem Animationsfilm und der Graphic Novel Waltz with Bashir – Das Tagebuch der Anne Frank als Graphic Diary umgesetzt. Ich habe das Tagebuch vor etwa 20 Jahren gelesen, konnte mich jedoch kaum noch an Details erinnern, so dass ich das Graphic Diary nicht nur als visuell spannende Variante des Tagebuchs, sondern auch als inhaltliche Auffrischung verstanden und erlebt habe. Das Tagebuch der Anne Frank von Ari Folman und David Polonsky (Graphic Diary) weiterlesen

„War sie etwa doch nicht die durchschnittlichste Frau der Welt, die zu finden ich mir so viel Mühe gegeben hatte?“
„Und dann hatte sich die Kälte in ihr ausgebreitet, eine unglaubliche Kälte. Diese Kälte, die ihr sagte, dass sie am Ende angelangt war, dass sie zwischen Leben und Sterben wählen musste.“
„Es ist, als wäre ich schon nicht mehr da.“
„Die Luft war kalt, aber sie roch nach einem neuen Leben. Ganz anders als in mir drin. Da roch es nach Verwesung und Tod.“
„und plötzlich hatte sie nichts außer sich selbst, nichts außer ihm, außer dem Schmerz“
„Plötzlich habe ich das Gefühl, dass mein ganzes Leben darauf zugesteuert ist. Auf diese eine Nacht, in der alles eine Bedeutung bekam.“