„Ich hielt meine ewige Sorgerei für einen Fluch. Ich hatte noch nie jemanden dadurch gerettet.“
Frances Greenslade erzählt in Der Duft des Regens von der Kindheit und Jugend der beiden Schwestern Jenny und Maggie, die im Westen Kanadas aufwachsen. Maggie kommt nach ihrem Vater, macht sich viele Sorgen und ist geplagt von Ängsten. Als ihr Vater bei einem Unfall stirbt, weiß Maggie, dass ein Unglück selten allein kommt und erwartet die nächste Katastrophe. Nach mehreren Umzügen verlässt die Mutter ihre Kinder und gibt sie in die Obhut einer alten Freundin ihres verstorbenen Mannes. Maggie und Jenny versuchen nicht, die Mutter zu finden, doch werden bald von der Vergangenheit eingeholt. Der Duft des Regens von Frances Greenslade weiterlesen
„Enrique traute niemandem mehr. Mittlerweile war alles möglich in Peru. Einem Land, das er offenbar erst jetzt bis ins Innerste kennenlernte […]. Seit die Fotos in seine Hände gelangt waren, hatten sich ihm die Augen geöffnet vor einer Hölle, die noch schlimmer war als die Bomben des Leuchtenden Pfades und die Entführungen durch die Túpac Amarus.“


„Ich spürte, wie sich Hass in mir verhärtete, und es war schön, wie groß er war, wie rein und heftig.“
„Aber nichts war mehr so wie vor dem Krieg, es fehlten die friedvollen Szenen des Zoolebens, die man vorher je nach Jahreszeit beobachten konnte.“
„Du bist verrückt. Was willst du eigentlich? Du kannst doch nicht jeden gottverdammten Büffel in diesem gottverdammten Land erlegen.“
„Die Zeit des Ruhms, sie ist vorbei.“
„Man sagt, es gäbe keine dummen Fragen. Das ist ganz offensichtlich falsch […].“