„Durch die Öffnung seiner Grenzen für die Flüchtlinge hat sich Deutschland große Anerkennung erworben. Doch durch die absolute Planlosigkeit, was mit den Flüchtlingen zu tun ist, sobald sie einmal im Land sind, hat es ihr Schicksal besiegelt. Was die Flüchtlinge in diesen Lagern durchmachen – von endloser Langeweile über erschreckende Messerstechereien, kaputte Toiletten und fades Essen bis zum Zusammenpferchen ehemaliger Feinde und der mangelhaften Hygiene in allen Räumen -, wird Folgen für ihr gesamtes späteres Leben haben.“
Tuvia Tenenbom ist durch Deutschland gereist, um ein Buch über Flüchtlinge zu schreiben. Unterwegs sucht er Personen auf, die aus ihrer Heimat geflohen sind, und solche, die Flüchtlingen helfen wollen, spricht mit Menschen, die keine Flüchtlinge im Land haben möchten, stellt Politikern wie Gregor Gysi, Frauke Petry und Henriette Reker unangenehme Fragen, interviewt Lutz Bachmann und Akif Pirinçci, trifft sich mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland und mit Antifa-Aktivisten, besucht Flüchtlingsheime in Berlin, in ostdeutschen und bayerischen (Klein-) Städten und in anderen Regionen Deutschlands – und stellt so Vergleiche an und versucht zu verstehen, was in Deutschland passiert und warum es passiert ist. Allein unter Flüchtlingen von Tuvia Tenenbom weiterlesen
„Die Welt war ausgeknipst.“
„Krieg ist der Terror der Reichen, Terror der Krieg der Armen.“
„Mein Ziel ist es, jeden zu ermutigen, etwas Neues auszuprobieren, die nächste Stufe des Kochens zu erreichen und die Küche als unerschöpfliche Inspirationsquelle zu erfahren.“
„Reisen ist anstrengend und lästig. Reisen ist mühsam und bitter.“
„Ich fand es schon immer merkwürdig“, sagte Doc, „daß alles, was wir Menschen bewundern, Edelmut, Güte, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Anstand, Mitgefühl, Herz, in unserem Gesellschaftssystem nur zu Fehlschlägen führt. Während alle Eigenschaften, die wir angeblich verachten, Härte, Raffsucht, Selbstsucht und Charakterlosigkeit, zum Erfolg beitragen. Jenen guten Eigenschaften gilt die Bewunderung der Menschen, doch was sie mit Vorliebe produzieren, sind die grundschlechten.“
„Weil es keine andere Wahl gibt.“
„Damals, kurz nach meinem Aufbruch aus Afghanistan, war ich noch ein ängstlicher kleiner Junge gewesen. Das war lange her.“
„Er steht da und wartet darauf, dass sie ihn abholen.“
„Was bleibt von einem Manne, der sein Leben verloren hat?“