„Es gibt viel zu entdecken auf dieser akustischen Reise kreuz und quer durch das Sehnsuchtsland der Deutschen!“
Das vom Bayerischen Rundfunk von 1985 bis 2015 produzierte Hörbuch Sehnsucht Italien begleitet den Leser von Norden nach Süden durch die stiefelförmige Halbinsel.
Dabei ist das Hörbuch übersichtlich nach Regionen gegliedert (CD1: Venetien & Venedig, CD2: Südtirol, Friaul, Piemont & Lombardei, CD3: Emilia-Romagna & Ligurien, CD4: Umbrien & Toskana, CD5: Latium & Rom, CD6: Campania & Neapel, CD7: Sizilien) und gibt Einblicke in sehr verschiedenartige Themen wie Ötzi, das Altersheim Casa Verdi, die Cinque Terre, den Malerkrieg zwischen Michelangelo, Leonardo da Vinci und Raffael, die Via Appia, den Risottokönig Giuseppe Verdi und die Schmalspurbahn zum Ätna. Die achte CD behandelt Personen der Geschichte wie Franz von Assisi und Giuseppe Garibaldi. Sehnsucht Italien von Andreas Pehl (Hörbuch) weiterlesen
„Mit der richtigen Speise kann man eine ganze Stadt in den Wahnsinn treiben, falls Ihnen nach so etwas der Sinn steht.“
„Octavius hat sich verändert; er ist nicht mehr der Freund, den wir noch in Apollonia hatten. Er lacht selten, trinkt kaum noch Wein und scheint selbst die harmlosen Vergnügungen zu verpönen, denen wir uns einst mit Mädchen hingaben.“
Ich habe Italien schon mehrfach bereist und versetze mich immer gerne auf die Apenninenhalbinsel, indem ich Bücher lese, die in Italien spielen oder von Italien handeln.
In diesem Post liste ich eine Auswahl magisch-realistischer Romane und Erzählungen auf. Ich würde mich sehr über Ergänzungen und Empfehlungen in den Kommentaren freuen.
Ein Fremder gelangt eines Tages zur Hütte eines Indios. Der Indio erzählt ihm vom Jaguar, dem Menschenfresser, der drittgrößten Raubkatze der Welt. Er kam in diese Gegend, um die Tiere zu jagen, zu töten, auszurotten und durchlief schließlich eine Transformation. Er sieht den Jaguar nun als seinen Verwandten, will das Geschehene ungeschehen machen, spricht voller Ehrfurcht, Bewunderung und Zuneigung von der größten Katze des amerikanischen Doppelkontinents.
„Na gut“, sagte sie. „Schreib, wenn du unbedingt willst, schreibt über Gigliola oder sonst wen. Aber nicht über mich, wag es ja nicht, versprich es mir.“
„Wenn sie Glück haben, bekommen sie einen Job als Zimmermädchen, als Kellner oder auf dem Bau. Wenn sie Pech haben, bleiben sie daheim und leben von dem, was Angehörige und Freunde nach Hause bringen. Wer Pech hat und nicht daheim bleibt, wer die falsche Wahl trifft, der wird zum Drogenhändler – oder Konsumenten.“
„Das Leben der Strumpfbandnatter muss ziemlich interessant sein.“