Schlagwort-Archiv: Reisebericht

Die acht Lektionen der Wüste. Mit den Nomaden Nordafrikas nach Timbuktu von Nicholas Jubber

„Meine Lehre beginnt in einer Stadt in der Sahara, am Ende der Welt und so weit ab vom Schuss, dass man von den Bewohnern mit den Worten begrüßt wird: >Willkommen mitten im Nirgendwo.<„

In Die acht Lektionen der Wüste erzählt Nicholas Jubber davon, woher seine Faszination für Wüsten kommt, und berichtet von seiner Reise ins sagenumwobene Timbuktu.

Jubber schreibt von der Entstehung Timbuktus und der Kultur der Tuareg, Salz und Kauri-Muscheln, Gerberei und Hamam, Arabisch und Tieropfern, Fez und Sultanstraße, Hochland und Berbern, Kamelmilch und Landminen, Marrakesch und Dschihadisten, Wüste und Westsahara, Islam und Gastfreundschaft, Dschinn und madschnun, Karawanenrouten und Bibliotheken, Bordellen und Geschlechtskrankheiten, garabuts und marabuts, Fulbe und Bozo, Niger und Mungo Park. Die acht Lektionen der Wüste. Mit den Nomaden Nordafrikas nach Timbuktu von Nicholas Jubber weiterlesen

Belletristik, Sachbücher, Reiseberichte und Bildbände über die Arktis und die Antarktis

In diesem Post liste ich Belletristik, Sachbücher, Reiseberichte und Bildbände über die Arktis und die Antarktis auf.

Meine Liste ist selbstverständlich nicht vollständig. Ich würde mich sehr über Ergänzungen und Empfehlungen in den Kommentaren freuen.

In Klammern habe ich diejenigen Bücher gesetzt, die mir nicht so gut gefallen haben, die ich persönlich also nicht empfehlen kann. Mit einem Sternchen versehen habe ich Bücher, die ich selbst noch nicht gelesen, zu denen ich mir somit noch keine eigene Meinung gebildet habe.

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Kalte Füße inklusive. Mein Jahr in der Antarktis von Nora Graser

„All passengers who are NOT flying to antarctica please go ahead.“

Die Autorin – eine Geophysikerin – bekommt die Möglichkeit, für 15 Monate in der Antarktis zu leben und dort in der Forschungsstation Neumayer zu arbeiten. Sie nimmt die Herausforderung an und berichtet in Kalte Füße inklusive von ihren Erfahrungen auf dem südlichsten Kontinent der Erde.

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„Heute dreimal ins Polarmeer gefallen“. Tagebuch einer arktischen Reise von Arthur Conan Doyle

„Ich hasse das gewöhnliche Treiben der Menschen und wäre lieber wieder auf einer Eisscholle.“

Im Jahre 1880 unterbricht Arthur Conan Doyle sein Medizinstudium und heuert als Schiffsarzt auf dem Walfänger Hope an. Für 5 1/2 Monate reist er durch die Arktis, lernt den Alltag auf dem Schiff kennen, erlegt Robben und Möwen, ist Zeuge des Walfangs und verfasst ein Logbuch mit den Beschreibungen der alltäglichen Routine auf der Hope und den wichtigsten Vorkommnissen. „Heute dreimal ins Polarmeer gefallen“. Tagebuch einer arktischen Reise von Arthur Conan Doyle weiterlesen

Solo durchs ewige Eis von Børge Ousland

„Es war warm, etwa 20 Grad minus.“

Solo durchs ewige Eis beinhaltet zwei Reiseberichte: sowohl die Durchquerung der Antarktis als auch der Arktis, beides im Alleingang, beides erstmals in der Geschichte.

Børge Ousland erzählt detailliert und auf sehr sympathische Weise von seinen großen Abenteuern, nimmt den Leser mit zu den Polen und ins ewige Eis.

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Der König der Pinguine von Ned Zeman

„Kaiserpinguine sind die zähesten Vögel von allen; sie schaffen es, sich in einem Klima warm zu halten, in dem selbst der robuste Vielfraß eingehen würde. Der beste Beweis dafür ist das Küken des Kaiserpinguins – des einzigen Pinguins, eigentlich des einzigen Tieres überhaupt, das es wagt, im tiefsten antarktischen Winter auf die Welt zu kommen.“ (Seite 9)

Etwa 2500 Kilometer nördlich des Südpols und 4000 Kilometer südwestlich der nächstgelegenen Stadt, Hobart auf Tasmanien, lebt eine Kaiserpinguinkolonie, die hier mitten im Polarwinter bei bis zu -45°C und bei Stürmen mit bis zu 180km/h ihre Eier ausbrütet und ihre Kinder großzieht.

Hierhin zieht es im Juli 1997 den Fotografen Bruno „Pinguin“ Zehnder, der schon seit seiner Kindheit von Pinguinen fasziniert ist und der in der russischen Forschungs- und Versorgungsstation Mirny unterkommt, die nur 2 1/2 Kilometer von der Pinguinkolonie entfernt ist. Von hier aus unternimmt er Fototouren, denn sein großer Wunsch ist, ein Kaiserpinguinküken beim Schlüpfen zu fotografieren. Der König der Pinguine von Ned Zeman weiterlesen

Meine Reise ins Übermorgenland. Allein unterwegs von Jordanien bis Oman von Nadine Pungs

„Heute werden in Zeitungen und Nachrichten bloß schauerliche Geschichten über Arabien erzählt. Die tausend Nächte, die Schahrasad um ihr Leben plapperte, sind Vergangenheit. Aladdins Wunderlampe vollbringt keine Wunder mehr. Alles vorbei. In diesen Tagen bestimmen Terror und Tod die Narrative.“ (Seite 13)

Ganz allein macht sich Nadine Pungs auf die Reise durch verschiedene Länder der Levante und der Arabischen Halbinsel. Sie erkundet Jordanien, Kuwait, Bahrein, die Vereinigten Arabischen Emirate, den Oman sowie Qatar, erzählt aber auch von Saudi-Arabien und dem Jemen.

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Dem Nordpol entgegen. Unterwegs im arktischen Europa von Gavin Francis

„Die Landschaft war nicht nur wegen ihrer Schönheit erstaunlich, sondern auch wegen ihrer gewaltigen Größe und Leere.“

Ausgerechnet bei einem Aufenthalt in den Tropen träumte Gavin Francis zum ersten Mal von der Arktis und nahm sich vor, nach seiner Zeit in Afrika die nördlichsten Regionen Europas zu bereisen.

Er startete schließlich auf den Shetland-Inseln, machte sich danach auf den Weg zu den Färöer-Inseln, nach Island und Grönland, um seine Reise in Spitzbergen und in Lappland zu beenden.

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Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan von Andreas Neuenkirchen

„Japan ist im Wandel. Ein Satz, so beliebig, dass man ihn am liebsten gleich wieder streichen möchte. Nichtsdestotrotz kann man kaum bestreiten, dass seine Kernaussage in mehr als einer Hinsicht stimmt. Die Gesellschaft transformiert sich ebenso schnell wie die Szenerie.“ (Seite 7)

Andreas Neuenkirchen erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Tokio und Japan von Tradition und Moderne, Begrüßung und Verbeugung, omiyage und ryokan, Toiletten und Drogen, Tojinbo-Klippen und Kirschblüte, Darts und Go, Schlürfen und Naseputzen, Kitsch und Kawaiiismus, Ramen und Sushi, Natto und Fugu, Tee und Shochu, Cosplay und Themenparks, Feiertagen und Geburtstagen, Sumō und Olympia, Gaijin und Langnasen, Grippe und Masken, Shintōismus und Zen-Buddhismus, Walfang und Tennō, Yakuza und Polizei, Erdbeben und Tsunami, Sternzeichen und Blutgruppe, Lolitas und Geishas, Katakana und Kanji.

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Gebrauchsanweisung für Bordeaux und die Atlantikküste von Alexander Oetker

„Da war nur das Meer.“ (Seite 14)

Alexander Oetker erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Bordeaux und die Atlantikküste von TGV und Flüssen, Uferstraße und UNESCO-Weltkulturerbe, Wein und Büchern, Boulangerie und Sternerestaurant, Canelés und Austern, Schlössern und Hügeln, Marathon du Médoc und Surfen, Saint-Émilion und Kollegiatkirche, Leuchtturm und Meer, Périgord und Düne von Pilat, Piment d‘Espelette und Lourdes, Corrida und Foie Gras, Biarritz und Gâteau Basque.

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