Schlagwort-Archive: psychische Störungen

Angst. Emotionsarbeit in der Psychotherapie von Margarete Isermann und Christa Diegelmann

„In diesem Buch soll der therapeutische Umgang mit Angst aus einem explizit ressourcen- und resilienzorientierten Blickwinkel beschrieben werden.“ (Seite 9)

Nach Informationen über die Funktion von Angst, die Angst-/Stress-Reaktion und ihre Folgen, epigenetische und genetische Einflussfaktoren sowie traumatherapeutische Aspekte im Umgang mit Angst befassen sich Margarete Isermann und Christa Diegelmann mit dem Umgang mit Angst in der psychotherapeutischen Praxis, z.B. leitlinienorientierte Empfehlungen für die Behandlung von Angststörungen, transdiagnostische Ansätze, Resilienz, ressourcenorientierte Interventionen, traumatherapeutische Ansätze, Angst bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und resilienzorientierte Refelexion der psychotherapeutischen Tätigkeit.

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Beziehungsgestaltung mit suizidgefährdeten Menschen von Michael Eink und Horst Haltenhof

„Doch, wir müssen über Suizidalität sprechen! Wir müssen im kollegialen Kreis unsere Ängste ausdrücken dürfen, denn nur so kommen wir zu einem wirklich professionellen Umgang mit suizidalen Menschen.“ (Seite 8)

Michael Eink und Horst Haltenhof erzählen in ihrem Buch ‚Beziehungsgestaltung mit suizidgefährdeten Menschen‘ von Allmachtsfalle und Ohnmachtsfalle, Begriffen und Epidemiologie, Erklärungskonzepten, Erkennen und Beurteilen von Suizidalität, Krisenintervention und Prävention, Werther-Effekt sowie Hilfen für Helfende.

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Lichtjahre. Psychosen ohne Psychiatrie von Thomas Bock

„Nie wäre ich auf die Idee gekommen, daß an meinem Weltbild etwas falsch ist.“ (Seite 112)

Thomas Bock hat für Lichtjahre 34 Geschichten über Menschen gesammelt,
– die lange Zeit durchgehend oder wiederholt Psychosen erlebt haben, ohne psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen,
– die über lange Zeit Psychosen erlebt haben, die Psychiatrie aber nur für kurze Momente nutzen,
– die vor langer Zeit mit der Psychiatrie in Berührung gekommen sind und sie seither trotz andauernder oder wiederholter Psychoseerfahrung meiden,
– die über lange Jahre Psychosen erlebten und erst spät mit der Psychiatrie in Verbindung kamen sowie
– die mehrere psychotische Episoden mit und ohne psychiatrische Hilfe erlebten.

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36 Bildkarten Beziehungen gestalten von Susanne Bourgeois und Anne Valler-Lichtenberg

„Beziehungen prägen das menschliche Leben ganz elementar. Beziehungen begegnen und begleiten uns in unserem privaten und in unserem beruflichen Leben. Beziehungen können uns stärken, beflügeln, fördern und auch fordern, begrenzen, hindern und belasten.“ (Seite 2)

Die Karten befassen sich mit den Themenfeldern „Rollen und Strukturen, Kulturen und Werte“ und „Ich/Wir und die anderen“. Im Booklet findet man u.a. Hinweise zu Einsatzmöglichkeiten der Karten.

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Kreative Techniken für die Psychotherapie. 75 Therapiekarten von Melanie Gräßer und Eike Hovermann jun.

„Viele Kolleg:innen, die in der therapeutischen Arbeit mit kreativen Ansätzen arbeiten, berichten häufig von erstaunlichen Ergebnissen und schnellen Zugängen und Einstiegen in bestimmte Themen.“ (Seite 4)

Die Therapiekarten sind in elf Kategorien eingeteilt:
Kreativ/Malen/Basteln
Materialien
Gefühle
Visualisieren
Familie/Beziehung
Medien
Ressourcen
Spiele
Therapieprozess
Geschichten
Störungsbilder/Symptome

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Depression. 75 Therapiekarten von Christine Zens und Gitta Jacob

„Depressionen gehören weltweit zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Das Risiko, im Verlauf des Lebens an einer depressiven Störung zu erkranken, liegt bei 16 bis 20 Prozent.“ (Seite 4)

Die Kartenbox ist in folgende Module gegliedert:
Modul 1: Das Wesen der Depression verstehen – Psychoedukation
Modul 2: Depressive Symptome einordnen – Diagnostik
Modul 3: Die Depression bekämpfen – Akuttherapie
Modul 4: Der Depression auf den Grund gehen – Bearbeitung von Hintergrund und Funktionalität
Modul 5: Das Leben langfristig positiv gestalten – Werte und Selbstwert
Modul 6: Einen Schutzwall aufbauen – Rückfallprophylaxe

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Ratgeber Schizophrenie. Informationen für Betroffene und Angehörige von Kurt Hahlweg und Matthias Dose

„Aber hilft es […], der Krankheit einfach einen anderen Namen zu geben? Oder macht es nicht mehr Sinn, die Dinge beim Namen zu benennen und Ängsten und Vorurteilen mit Aufklärung und Argumenten zu begegnen?

Wir wollen mit diesem Ratgeber diesen Weg beschreiten: die Dinge beim Namen nennen und Vorurteilen und Ängsten mit Information und Argumenten begegnen.“ (Seite 8)

Kurt Hahlweg und Matthias Dose befassen sich in ihrem Ratgeber mit der Begriffsklärung, den Symptomen, dem Verlauf und der Häufigkeit schizophrener Psychosen. Danach gehen sie auf die Entwicklung von schizophrenen Psychosen ein und befassen sich schließlich mit der Behandlung, wobei der Fokus (dem Alter des Buches geschuldet) vor allem auf der medikamentösen Therapie liegt.

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Kat Menschiks und des Psychiaters Doctor medicinae Jakob Hein Illustrirtes Kompendium der psychoaktiven Pflanzen (Illustrierte Lieblingsbücher, Band 14) von Kat Menschik und Jakob Hein

„Der Mensch liebt den Rausch.“ (Seite 9)

Im Buch finden sich u.a. Informationen über Fingerhut, Alpenveilchen, Amaryllis, Wermut, Tabak, Goldregen, Qat, Salbei, Kakao sowie über alkoholische Gärung.

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Therapie-Tools Achtsamkeit von Susanne Schug

„Sie vermitteln Ihren Patient:innen mit Unterstützung der vorliegenden Materialien, dass Bewertungsfreiheit nicht das Ziel ist, sondern es darum geht, Bewertungen zu erkennen und zu überprüfen, ob es sich um hilfreiche, folgenlose oder folgenreiche Begleiter des Alltags handelt. Ihre Patient:innen erhalten mithilfe von Achtsamkeit die Fähigkeit, auch in herausfordernden Situationen die Übersicht zu behalten.“

Nach einer Einführung mit Informationen zu Achtsamkeitstraining in der Gruppe und im Einzelsetting, zu Fertigkeiten des Achtsamkeitstrainings, zu informellen und formellen Achtsamkeitsübungen, zu Achtsamkeitsmeditation und Entspannung sowie zu Bewertungen finden sich in den Therapie-Tools Achtsamkeit Metaphern und Geschichten, Atemübungen, informelle Achtsamkeitsübungen, Meditationen (formelle Achtsamkeitsübungen) und Duftreisen (formelle Achtsamkeitsübungen).

Im letzten Abschnitt geht die Autorin näher auf Achtsamkeitsübungskarten und das konkrete Achtsamkeitstraining in der Gruppe bzw. im Einzelsetting ein.

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Negative Gedanken bewältigen. Hilfe finden bei sorgenvollem Grübeln, Scham und anderen belastenden Gefühlen. Ein Arbeitsbuch von David A. Clark

„Doch je mehr wir uns bemühen, den Lärm im Kopf abzuschalten, desto plötzlicher und heftiger kommt er zurück.“ (Seite 9)

David A. Clark erklärt in seinem Buch initial, was repetitive negative Gedanken sind, wie man Trigger erkennt und wann man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Danach beschreibt er, welche Kontrollstrategien häufig angewendet werden, welche davon hilfreich und welche weniger hilfreich sind.

Im Anschluss widmet sich Clark dem Sorgen und dem Grübeln, der Reue, der Scham, der Demütigung und dem Groll.

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