Schlagwortarchiv: Erfahrungen

ADHS – Was isn das eigentlich von Hannah Schmidtpott und Slinga

„Slinga und Hannah haben beide ihre jeweils eigenen Erfahrungen mit ADHS gemacht, doch es gibt auch Gemeinsamkeiten. Beide hatten das Gefühl, anders zu sein als die anderen, beide hatten Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und Dinge zu organisieren, und beide spürten immer wieder, dass sie ihr Leben nicht so leben konnten, wie es es gerne wollten.“ (Seite 9)

Hannah Schmidtpott und Slinga erzählen in ihrem Buch vom Leben mit ADHS, berichten von typischen Symptomen und ihrem eigenen Umgang damit, von Diagnostik und Komorbiditäten, von Selbstwert und Beziehungen, von Besonderheiten im Job. Am Ende ihres Buches bieten Sie Informationen zu Hilfsangeboten sowie ein Literaturverzeichnis.

Begleitet werden die ebenso knappen wie informativen Texte von bunten, abwechslungsreichen Illustrationen.

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Unter Affen. Unsere Reise als Freiwilligenhelfer in Südafrika von Michi Schreiber und Marc Schreiber

„We do not choose where we‘re born in life, but we do choose where we stay. We do not choose who we‘re born to, but we do choose who we stay around.“ (Seite 10)

Michi und Marc Schreiber heiraten nach 10 Monaten Beziehung und reisen wenige Monate nach ihrer Hochzeit nach Südafrika.

Nach über 30 Stunden Anreise mit Flugzeug und Bus kommen sie in der Auffangstation für Affen an, wo Michi bereits in den Vorjahren mitgeholfen und sich in die Affen verliebt hat.

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Plötzlich Gutsherrin. Vom Anpacken, Neuanfangen und dem guten Leben auf dem Land von Elisabeth Neufeld-Picciani

„She believed she could, so she did.“ (Zitat von Unbekannt, Seite 6)

Nach einer Krise wird Elisabeth Neufeld-Picciani zu einer neuen Aufgabe inspiriert: Sie und ihr Partner kaufen ein heruntergekommenes Gutshaus in Volzrade in Mecklenburg-Vorpommern.

Sie macht sich an die Planung, wie das Haus und das parkähnliche Grundstück instand gesetzt werden sollen, renoviert, was das Zeug hält, macht alles genauso, wie es ihren Wünschen entspricht, richtet sich nicht nur ein eigenes Heim ein, sondern investiert auch in Platz für ihre Familie und für (Ferien-) Gäste.

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Die Schattenseite des Mondes. Ein Leben mit Schizophrenie von Renate Klöppel

„Immer mehr Dinge wurden bedeutsam, Zufälliges ordnete sich zu Bildern, Bilder wurden zu Rätseln, Rätsel zur Sprache. Aber ich konnte sie nicht verstehen.“ (Seite 13)

Renate Klöppel erzählt in Die Schattenseite des Mondes von der 28-jährigen, frisch verheirateten Kunststudentin Maria Jahn, die Mutter eines kleinen Sohnes ist und an ihrer ersten Psychose erkrankt. Dabei basiert das Buch auf einer wahren Geschichte, wobei der Name geändert wurde.

Wir begleiten Maria bei ersten Veränderungen ihrer Wahrnehmung, ihres Denkens und Fühlens, erfahren von Liebeswahn, Beziehungsideen, Fremdheitsgefühlen, zunehmendem Realitätsverlust, Verschiebung von Prioritäten, Gedankenrasen, Ideenflucht, wachsendem Misstrauen, Beobachtungserleben und Schlaflosigkeit.

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Wir fliegen hoch, wir fallen tief von Astrid Freisen

„Ich sitze in einer leeren Wohnung, schlafe auf einer geliehenen alten Matratze, mit einem Mann, den ich kaum kenne, bin pleite und immer noch am Realisieren, was für eine Scheiße ich in den letzten Monaten gebaut habe. Wie ich mein Leben versaut habe.“ (Seite 9)

Entstigmatisierung von psychischen Störungen, v.a. von Psychosen, ist mir eine wichtige Herzensangelegenheit, und deshalb finde ich Bücher wie Wir fliegen hoch, wir fallen tief enorm wichtig. Die Tatsache, dass eine Psychiaterin so offen und erbarmungslos ehrlich von ihrer bipolaren Störung erzählt, ist unglaublich wertvoll, und ich werde dieses Buch, das zudem extrem viel Wissen vermittelt, sicherlich sehr häufig an Betroffene weiterempfehlen.

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Letzte Gefühle. Über das Sterben, Trauern und die Liebe, die bleibt von Sabrina Görlitz

„Es kann einfach nicht gesund sein, über etwas nicht zu sprechen, nur weil es traurig ist. So schwer der Gedanke auszuhalten ist, dass wir uns alle voneinander verabschieden müssen, so wahr ist er eben auch.“ (Seite 16f)

Sabrina Görlitz hat sich schon immer viel mit dem Tod beschäftigt, doch die Geburt ihres Sohnes bringt eine Veränderung: Sie möchte nicht nur theoretische, sondern vor allem praktische Erfahrungen mit dem Tod machen, um ihrem Sohn einen gesunden Umgang mit dem Thema mit auf den Weg zu geben. Sie beginnt, sich mit Palliativbegleitung zu beschäftigen.

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Made in Sachsen. Meine sächsischen Wurzeln, meine Landsleute und ich von Kristina vom Dorf

„Härzlisch Willgommen“ (Seite 99)

Kristina vom Dorf erzählt in Made in Sachsen von Dreiseitenhof und Liebon, Mundart und Dialekt, Ditschen und Kaffeesachsen, Schneemann und Weihnachten, Hollywood und Görliwood, Bier und Wein, Reisen und Bildungssystem, Trabant und Audi, Dresden und Leipzig, Scheidungsrate und FKK, Quarkkeulchen und Fettbemme, Meißener Porzellan und Handwerkskunst, Lene Voigt und Scham, Karl May und Sigmund Jähn, Katharina Witt und Jens Weißflog, Sachsen-Paule und Renate Zindler.

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Vom Leichtgewicht zum Gleichgewicht. Mit Magersucht leben von Eckhard Klein und Christiane Tilly (Herausgeber)

„Es ging nicht darum, attraktiver wirken zu wollen, sondern vielmehr darum, nicht fühlen, nicht denken und nicht weiter funktionieren zu müssen […].“ (Seite 7)

Vom Leichtgewicht zum Gleichgewicht beinhaltet 16 Erfahrungsberichte, in denen persönliche Geschichten rund um das Thema Anorexia nervosa, über den Weg in die Essstörung, über die Folgen der Essstörung und über den Weg aus der Essstörung erzählt werden.

Jede einzelne Geschichte beginnt mit einem Satz, mit dem die Schreibenden ihre Anorexia nervosa für sich persönlich definieren, und endet mit einer Aufzählung von Dingen, aus denen die Betroffenen Kraft schöpfen.

Außerdem gibt es im Buch Fachbeträge zu Recovery, Therapieansätzen und Ernährungsberatung.

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Kirmes im Kopf. Wie ich als Erwachsene herausfand, dass ich AD(H)S habe von Angelina Boerger

„Ich ticke etwas anders und brauche deshalb individuelle Strategien. Ich bin anders belastbar und muss meiner Psyche immer wieder Zeit geben, sich zu regenerieren. Durch die Diagnose habe ich das erkannt und konnte endlich ein bisschen Frieden mit mir selbst schließen.“ (Seite 13)

Angelina Boerger erzählt in ihrem Buch von ihrer Kindheit und Jugend, wo sie tagtäglich gemerkt hat, dass sie anders als die anderen war, vom ständigen Kampf mit sich, um so zu sein wie die anderen, von der Befreiung durch die Diagnosestellung:

„Endlich hatte ich den eindeutigen Beweis, dass ich nicht einfach zu faul, ungezogen, anstrengend, auffällig, unmotiviert, unzuverlässig oder dumm war.“ (Seite 145)

Sie berichtet in Kirmes im Kopf von der Geschichte der AD(H)S, von Exekutivfunktionen, von Prokrastination, von Diagnostik und Komorbiditäten, von Psychotherapie und Pharmakotherapie, von Rejection Sensitive Dysphoria und Emotionsregulation, von Auswirkungen der AD(H)S auf Beziehungen sowie von kategorialer Diagnostik und Normalität.

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Stimmenhören akzeptieren von Marius Romme und Sandra Escher

„Das Behandlungsangebot basierte lange Zeit auf der Ansicht, das beste Ergebnis für die Patienten sei die völlige Auslöschung der Stimmen. Diese Sichtweise beginnt sich jedoch allmählich zu wandeln. Man sieht zunehmend ein, daß das eigentliche Problem nicht so sehr die Stimmen selbst sind als vielmehr die Unfähigkeit, mit ihnen umzugehen.“ (Seite 9)

Marius Romme und Sandra Escher haben in Zusammenarbeit mit weiteren Autorinnen und Autoren verschiedene Aspekte und Facetten von Stimmenhören zusammengetragen: Stimmenhören in Deutschland, Stimmenhören bei Kindern, Erfahrungen von Nicht-Patienten, nicht-psychiatrische Erfahrungen, psychiatrische und psychologische Perspektiven, Möglichkeiten des Umgangs mit Stimmen.

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