Archiv der Kategorie: Allgemein

Tomaten (Illustrierte Lieblingsbücher, Band 13) von Kat Menschik

„Ein Tomatenbuch, welches die Vielfalt, die Pracht und die Schönheit feiert.“ (Kat Menschik im Abschnitt „Über das Buch“)

Kat Menschiks Lieblingsgemüse ist die Tomate, und mit ihrem 13. Band aus der Reihe „Illustrierte Lieblingsbücher“ setzt sie dem Nachtschattengewächs ein wunderschönes Denkmal. Sie stellt unterschiedlichste Tomatenarten vor, z.B. Black Cherry, Green Zebra, Lukeser Körbchen, Pernau Orange, Reisetomate, Schlesische Himbeere, Tigerella, Blaue Ananas und Andenhorn, die sie auf ebenso schlichte wie faszinierende Weise illustriert.

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Fenster ins Gehirn. Wie unsere Gedanken entstehen und wie man sie lesen kann von John-Dylan Haynes und Matthias Eckoldt

„Bei Themen von solch großem öffentlichen Interesse wie dem Brain-Reading besteht immer die Gefahr, dass die Erwartungen in den Himmel schießen und die gewonnenen Fakten zu sehr aufgebauscht werden. Wir wollen darstellen, was heute wirklich und konkret möglich ist und wo die Herausforderungen, die Stolpersteine und vielleicht sogar die prinzipiellen Grenzen der Hirnforschung liegen.“ (Seite 11)

John-Dylan Haynes und Matthias Eckoldt erzählen in Fenster ins Gehirn von Monismus und Dualismus, Sokrates und René Descartes, Zirbeldrüse und Phrenologie, Wach-OPs und Homunculus, EEG und MRT, Großmutterzellencode und Populationscode, Hirnaktivitätsmuster und Gedankenlesen, subliminales Priming und Träumen, Schmerz und First Person Authority, räumliche und zeitliche Auflösung, Absichten und Libet-Experiment zur Willensfreiheit, Lügen und Täuschungen, Neuromarketing und Belohnungssystem.

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Die zertanzten Schuhe und andere Märchen von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm

„Sie zog ihre Meilenstiefel an, in welchen sie mit jedem Schritt eine Stunde machte, und es dauerte nicht lange so hatte sie beide eingeholt.“ (Seite 128f)

Das Buch enthält 17 Märchen der Brüder Grimm, z.B. „Die zertanzten Schuhe“, „Der süße Brei“, „Schneeweißchen und Rosenrot“, „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“, „Die Sterntaler“ und „Der Liebste Roland“.

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Achtsam morden von Karsten Dusse (Hörbuch)

„Meine erste Begegnung mit der Achtsamkeit war purer Stress.“ (CD 1, Track 2)

Björn Diemel ist ein erfolgreicher Strafverteidiger und immer erreichbar – zumindest für seine zwielichtigen Mandanten, weniger für seine Familie. Deshalb schickt ihn seine Ehefrau in ein Achtsamkeitsseminar.

Björn lernt schnell, boxt sich Zeit für seine Tochter frei und reduziert seine Anwesenheit in der Kanzlei. Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes: Björn bringt einen Mandanten, einen Großkriminellen, um – aber zumindest nach allen Regeln der Achtsamkeit.

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Das Nest von Katrine Engberg

„irgendetwas stimmt mit dieser Familie nicht“ (Seite 75)

Der 15-jährige Oscar Dreyer-Hoff ist spurlos verschwunden. Die Eltern, denen das Auktionshaus Nordhjem gehört, vermuten, dass ihr Sohn entführt wurde und die wohlhabende Familie ein Lösegeld zahlen soll.

Doch zwei Tage später wird eine männliche Leiche in einer Müllverbrennungsanlage gefunden. Jeppe Kørner und Anette Werner beginnen mit ihren Ermittlungen und stoßen auf einige dunkle Familiengeheimnisse.

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Drecksarbeit. Geschichten aus dem Maschinenraum unseres bequemen Lebens von Jan Stremmel

„In dieser Welt der Sub-Sub-Subunternehmer, der Kleinlieferanten und Hinterhof-Fabriken, ist Arbeits- oder Umweltschutz immer noch kein Thema. Und genau hier wollten wir hin: in den toten Winkel der Globalisierung.“ (Seite 10)

Jan Stremmel arbeitet Seite an Seite mit Einheimischen und macht dabei echte Drecksarbeit. Er ist dort tätig, wo wir Mitteleuropäer lieber nicht hinsehen, wo wir lieber konsumieren, ohne zu wissen, wie unsere Produkte hergestellt und verarbeitet werden.

Stremmel gewährt dem Leser Einblicke in eine indische Färberei, in Sandraub auf den Kapverden, in Regenwaldabholzung in Paraguay, in eine Rosenfarm in Kenia, in Baumwollproduktion am Aralsee, in Gewächshäuser in Andalusien, in Kaffeeplantagen in Kolumbien etc.

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Das Buch der Nacht von Bernd Brunner

„Unsere ganze Geschichte ist bloß Geschichte des wachenden Menschen; an die Geschichte des schlafenden hat noch niemand gedacht.“ (Seite 7, Zitat von Georg Christoph Lichtenberg)

Bernd Brunner hat viel Wissenswertes über die Nacht zusammengetragen, und beim Lesen habe ich mich gewundert (und gefreut), wie viele Facetten er hier anspricht und wie wundervoll seine Auswahl ist.

Er schreibt u.a. über Universum und Dunkelheit, Stille und Wüste, Schlafwagenreise und Grandhotels, Schlafdauer und Schlaflosigkeit, Kreativität und Einsamkeit, Somnambulismus und Pavor nocturnus, Träume und 1001 Nacht, Grottensalamander und Champignons, Fledermäuse und Eulen, Nachtschattengewächse und Straßenlaternen, Nachtwandern und Nachtbaden, Astronomie und Fotografie, Teufel und Hexen, Vampire und Irrlichter, Malerei und Film, Mittsommernacht und Polarlichter, Leuchttürme und Lichtverschmutzung.

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Was Sie schon immer über Bücher und ihre Autoren wissen wollten. Von Elena Ferrante bis Leo Tolstoi von Erin McCarthy (Herausgeber)

„Eine einzigartige Inspirationsquelle für alle Buchliebhaber“ (Klappentext)

Was Sie schon immer über Bücher und ihre Autoren wissen wollten stellt ganz unterschiedliche Autoren vor und vermittelt Wissen über sie, ihr Werk und ihr Leben. Mit dabei sind z.B. Klassiker wie George Orwell, Fjodor Dostojewski und Mary Shelley sowie Gegenwartsautoren wie Jhumpa Lahiri, Elena Ferrante und Khaled Hosseini. Es finden sich sowohl Nobelpreisträger als auch Autoren von Unterhaltungsliteratur.

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Grund von Sylvia Wage

„[…] niemand kehrt als der zurück, der er einst war, wenn er in einen Brunnen hinabgestiegen ist.“ (Seite 8)

Der Vater der Ich-Erzählerin ist tot: Er liegt abgemagert, in Feinrippunterhemd und Jogginghose in einem Loch im Keller seines eigenen Hauses.

Bereits als Kind hat die Ich-Erzählerin damit begonnen, ein dreieinhalb Meter tiefes Loch zu graben, das sie einen Brunnen nennt, auch wenn dieser nie Wasser enthielt.

Zwanzig Jahre lang fristete der Vater sein Dasein auf dem Grund des Lochs, zwanzig Jahre lang wurde er von seiner Tochter über einen Flaschenzug mit Essen versorgt und am Leben gehalten.

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Gullivers Reisen von Jonathan Swift

„Man befürchtete, ich würde mich losreißen oder meine Ernährung würde sehr kostspielig werden und eine Hungersnot zur Folge haben. Einige Male beschlossen sie, mich verhungern zu lassen oder mir wenigstens vergiftete Pfeile ins Gesicht und auf die Hände zu schießen, denn das würde mich gar bald hinüberbefördern. Andererseits aber erwogen sie, dass der Gestank eines solchen Leichnams in der Hauptstadt eine Pest hervorrufen könnte, die sich wahrscheinlich über das ganze Königreich ausbreiten würde.“ (Seite 21)

Nach einem Medizinstudium in Leiden, einer Tätigkeit als Schiffsarzt, einem Aufenthalt in London und der Heirat mit Mary Burton heuert Lemuel Gulliver auf einem Schiff an und bereist Ost- und Westindien.

Auf einer Reise in die Südsee gerät er in einen Sturm, und während der Rest der Schiffsmannschaft stirbt, schafft Gulliver es, sich an Land zu retten.

Er schläft vor Erschöpfung ein, und als er nach einem tiefen Schlaf erwacht, bemerkt er, dass er gefesselt ist und dass er in einem Land gestrandet ist, in dem die Bewohner alle winzig sind.

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