Schlagwortarchiv: psychische Störungen

Aggressive und sexuelle Zwangsgedanken. Ein Therapieleitfaden von Thomas Hillebrand

„[…] diese Art von Zwangsgedanken suggerieren mit hoher emotionaler Intensität eine Bedrohung, die gar nicht existiert. Diese Menschen sind genau das NICHT, was sie befürchten, sondern sie sind Opfer komplexer kognitiver und emotionaler Fehlinterpretationen […].“ (Seite 9)

Thomas Hillebrand beschreibt initial die Merkmale aggressiver und sexueller Zwangsgedanken (z.B. Inhalte, Häufigkeit, Geschlechterverteilung, Abgrenzung zu normalen Intrusionen).

Danach geht er detailliert auf Ätiologiemodelle ein, stellt u.a. den kognitiv-behavioralen Ansatz, den metakognitiven Ansatz und den inferenzbasierten Ansatz vor.

Schließlich bietet Hillebrand einen Abriss diagnostischer Verfahren, bevor er ausführlich auf die Therapie aggressiver und sexueller Zwangsgedanken eingeht. Hierbei widmet er sich anfangs grundsätzlichen Aspekten der Behandlungsrationale, befasst sich mit Bewertungsfehlern und beschreibt das genaue Vorgehen bei einer Exposition in sensu und in vivo. Auch die Pharmakotherapie wird (kurz) erwähnt.

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Therapie-Tools Angststörungen von Silka Hagena und Malte Gebauer

„Angst hat dem Menschen in der Evolutionsgeschichte als Schutzmechanismus gedient. Sie führt in gefährlichen Situationen dazu, dass sich unsere Sinne schärfen, der Herzschlag sich erhöht und unser Körper seine Energiereserven auf die überlebensfördernde Funktionsebene fokussiert.“ (Seite 9)

Silka Hagena und Malte Gebauer fassen in ihrem Buch initial diagnostische Interventionen und Instrumentarien zusammen, setzen sich dann mit Zielklärung und Veränderungsmotivation auseinander, geben einen Überblick über Psychoedukation und Selbstbeobachtung, schreiben über Kontrollerleben und Angstbewältigung, stellen kognitive und emotionale Strategien in der Angstbewältigung vor, erklären Exposition zur Angstbewältigung und widmen sich zum Abschluss der Aufrechterhaltung und der Rückfallprophylaxe.

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Dinosaurier-Philosophie von James Stewart und K Roméy

„Einige der Comics in diesem Buch beschäftigen sich mit konkreten philosophischen Themen, aber allgemein liegt der Schwerpunkt auf Philosophie im Sinne von der eigenen Einstellung zum Leben und den eigenen Prinzipien.“ (Seite 5)

Das Buch ist gegliedert in die Abschnitte „Metaphysik“ (Existiere ich wirklich?), „Erkenntnistheorie“ (Was kann ich wissen?), „Philosophie des Geistes“ (Wie denke ich?), „Ethik“ (Wie soll ich leben?), „Politische Philosophie“ (Wie sollen wir leben?), „Ästhetik“ (Was ist Schönheit?) und „Freies Denken“ (Was ist Wahrheit?).

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Das Buch der Phobien und Manien. Eine Geschichte der Welt in 99 Obsessionen von Kate Summerscale

„Wir werden alle getrieben von unseren Ängsten und Sehnsüchten, und nicht selten sind wir sogar ihre Sklaven.“ (Seite 9)

Kate Summerscale hat in ihrem Buch allerhand Phobien und Manien zusammengetragen, z.B. Agoraphobie, Akrophobie, Arachnophobie, Blut-, Verletzungs- und Spritzenphobie, Emetophobie, Hydrophobie, Klaustrophobie, Kynophobie, Soziale Phobie, Thalassophobie und Xenophobie sowie Bibliomanie, Dämonomanie, Dermatillomanie, Egomanie, Kleptomanie, Megalomanie, Nymphomanie, Pyromanie und Trichotillomanie.

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Supervision. 75 Therapiekarten von Kathrin Ripper und Leonie Ripper

„Königsdisziplin der Psychotherapie“ (Seite 2)

Die Therapiekartenbox ist nach folgenden Modulen aufgeteilt:

Modul 1: Was ist Supervision? – Struktur und Rahmen
Modul 2: Lösungsorientierte Planung – Auftragsklärung, Ziele, Lösungen
Modul 3: Den Supervisionsfall einordnen – Problemanalyse, Ätiologie, Diagnostik
Modul 4: Aus dem Interventionspool schöpfen – Methoden und Modelle
Modul 5: Das Supervisionssetting nutzen – Prozess und Entwicklung

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Therapie-Tools Selbstbewusstsein von Bea Engelmann

„Selbstbewusstsein und Vertrauen in sich selbst zu haben, sind Grundsteine für eine gesunde Psyche.“ (Klappentext)

Bea Engelmann fasst in ihren Therapie-Tools die wichtigsten Aspekte von Selbstbewusstsein zusammen. Sie erklärt initial, was Selbstbewusstsein ist, wie gesundes Selbstbewusstsein aussieht und wodurch sich psychologisches Wohlbefinden auszeichnet.

Danach geht Engelmann auf die vier Komponenten des Selbstbewusstseins ein: Selbstwirksamkeit, Selbstverantwortung, Selbstakzeptanz und Selbstliebe.

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44 Psychologie-Tools für alle Gefühlslagen. Ängste auflösen, schwierige Gefühle bewältigen, Leichtigkeit und Stärke gewinnen von Vanessa Graf

„Deine Gefühle sind dein Kompass, im Inneren sowie im Außen.“ (Seite 12)

Vanessa Graf erklärt in ihrem Buch initial, was Gefühle sind, geht dann näher auf Strategien bei Angst, bei Wut und bei Trauer ein.

Auch Positive Psychologie, Ressourcen, Achtsamkeit und Selbstfürsorge werden thematisiert.

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Vom Leichtgewicht zum Gleichgewicht. Mit Magersucht leben von Eckhard Klein und Christiane Tilly (Herausgeber)

„Es ging nicht darum, attraktiver wirken zu wollen, sondern vielmehr darum, nicht fühlen, nicht denken und nicht weiter funktionieren zu müssen […].“ (Seite 7)

Vom Leichtgewicht zum Gleichgewicht beinhaltet 16 Erfahrungsberichte, in denen persönliche Geschichten rund um das Thema Anorexia nervosa, über den Weg in die Essstörung, über die Folgen der Essstörung und über den Weg aus der Essstörung erzählt werden.

Jede einzelne Geschichte beginnt mit einem Satz, mit dem die Schreibenden ihre Anorexia nervosa für sich persönlich definieren, und endet mit einer Aufzählung von Dingen, aus denen die Betroffenen Kraft schöpfen.

Außerdem gibt es im Buch Fachbeträge zu Recovery, Therapieansätzen und Ernährungsberatung.

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Komplexe Traumafolgestörungen. Diagnostik und Behandlung von Folgen schwerer Gewalt und Vernachlässigung von Martin Sack, Ulrich Sachsse und Julia Schellong (Herausgeber)

„Vielmehr sind viele Symptome der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung geeignet, Intrusionen und Übererregung suffizient zu verhindern. Sie bildet sich aus, um die belastende Symptomatik der Posttraumatischen Belastungsstörung mit Intrusionen, Flashbacks, Übererregung und Realitätsverlust möglichst weitgehend einzuschränken oder sogar zu verhindern.“ (Seite 21)

Komplexe Traumafolgestörungen setzt sich initial mit der Diagnostik auseinander (u.a. Neurobiologie komplexer Traumafolgestörungen, Grundlagen der Diagnostik, Diagnosestellung, Instrumente zur strukturierten Diagnostik, Differenzialdiagnostik und Komorbidität, gutachterliche Diagnostik, kultursensibles Vorgehen in der Diagnostik).

Darauf folgt der ausführlichste Teil des Buches, der sich mit der Therapie befasst (u.a. Rahmenbedingungen, Behandlungsvorbereitung, Grundstrategien in der psychotherapeutischen Behandlung, Therapiemethoden und Behandlungstechniken, Besonderheiten bei der Behandlung verschiedener Patientengruppen wie z.B. bei bestehendem Täterkontakt, bei Tätertrauma, Geflüchteten, Psychose und Sucht).

Der Abschnitt Gesellschaft thematisiert schließlich Genderaspekte, Gewalt und sexuellen Missbrauch in Institutionen und Schweigedilemma in der katholischen Kirche.

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Psychotherapie mit Trauernden. Grundlagen und therapeutische Praxis von Birgit Wagner

„Psychotherapie mit Trauernden wurde bis vor wenigen Jahren von Psychotherapeuten vor allem intuitiv durchgeführt, und die Therapien basierten selten auf evidenzbasierten Methoden.“ (Seite 9)

Nach theoretischen Grundlagen wie Formen der Trauer, Trauerprävalenz, Differenzialdiagnose, Diagnostik und Trauertheorien befasst sich Birgit Wagner mit dem aktuellen Forschungsstand der Trauertherapie (allgemeine Wirksamkeit von Trauerinterventionen, Wirksamkeit von Interventionen für Hinterbliebene nach einem Suizid, webbasierte Interventionen für Trauernde, Stepped-Care-Modell für Trauernde) und mit Traueranamnese (Todesumstände, Beziehung zur verstorbenen Person, Trauerverarbeitung).

Im umfangreichsten Kapitel des Buches stellt Wagner psychotherapeutische Verfahren vor (modulare Psychotherapie für Trauernde, Expositionsverfahren, kognitive Interventionen, Therapiemethoden zur Bearbeitung der Beziehung zur verstorbenen Person, Trauergruppen, Schwierigkeiten in der Therapie mit Trauernden).

Am Ende des Buches bietet Wagner ausführliche Fallbeispiele, z.B. therapeutische Arbeit nach dem Verlust eines Kindes, mit trauernden Geschwistern bzw. mit Schuldgefühlen nach einem Suizid.

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