„Aber das Leiden ist totalitär: Es eliminiert alles, was nicht in sein System passt.“
Der Ich-Erzähler Eddy Bellegueule verbringt seine Kindheit und Jugend in einem Dorf in der Picardie. Er wächst inmitten von Gewalt, Alkoholismus, Trostlosigkeit und Armut auf und wird aufgrund seiner femininen Züge, seines mädchenhaften Tonfalls, seines Ganges und seiner Körperhaltung von Mitschülern verprügelt und verspottet, von seinem Vater beschimpft. Seine einzige Hoffnung ist das Verlassen des Dorfes, das Aufbrechen in ein neues Leben, eine Flucht aus der Enge der ihm bekannten Welt. Das Ende von Eddy von Édouard Louis weiterlesen
In diesem Post liste ich Bücher auf, die den Leser nach Südfrankreich versetzen, so dass man in Gedanken in die Provence reisen, sich Appetit auf eigene Reisen machen oder Erinnerungen an Südfrankreich-Urlaube auffrischen kann.
„[…] le principal de ce pays c’est que vous l’aimez“
„Paris ne finit jamais.“
„Ich war noch ein kleiner Junge, vielleicht sieben oder acht Jahre alt, da erzählte mir mein Vater von einem Land, in dem immer die Sonne scheint: Brasilien. […] Ein Land mit 8000 Kilometern Küste, in dem Sommer ist, wenn es bei uns schneit, wo tropische Früchte von den Bäumen fallen und man von morgens bis abends Fußball am Strand spielt – welchen besseren Ort konnte es eigentlich geben?“
„Weil ich in Ihr Herz eine Leidenschaft brachte, die noch nicht darin war: die der Rache.“
„Die Angst steht den Menschen im Gesicht geschrieben. Man wartet darauf, dass die Revolution die Stadt erobert.“
„Eine magische Szenerie – augenblicklich verstand man, warum große Schriftsteller und Maler […] verrückt nach diesem Fleckchen Erde gewesen waren.“