Archiv der Kategorie: Tiere

Das sechste Sterben von Elizabeth Kolbert

„Noch nie zuvor hat eine Spezies so stark in das Leben auf der Erde eingegriffen“

Elizabeth Kolbert erzählt in ihrem Buch von den fünf großen Massenextinktionen, die sich im Oberordovizium, im Oberdevon, an der Perm-Trias-Grenze, am Ende der Trias und an der Kreide-Tertiär-Grenze zugetragen haben, sowie vom sechsten Massensterben, das sich derzeit ereignet und das – anders als die anderen fünf – nicht durch Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche etc. verursacht wurde, sondern für das der Homo sapiens verantwortlich ist. Das sechste Sterben von Elizabeth Kolbert weiterlesen

Die Seele der Tiere von Sabine Schwabenthan und Walter Schels

Nach einem Vorwort, in dem der Fotograf Walter Schels und die Autorin Sabine Schwabenthan kurz erläutern, welchen Bezug sie zu Tieren haben und welche Kindheitserlebnisse sie mit Tieren verbinden, werden 29 Tiere in Wort und Bild vorgestellt. Die Auswahl wird dominiert von Säugetieren, doch auch auf Vertreter der Fische, der Amphibien, der Reptilien, der Vögel und sogar der Spinnentiere wird detailliert eingegangen.   Die Seele der Tiere von Sabine Schwabenthan und Walter Schels weiterlesen

Die Letzten ihrer Art von Douglas Adams und Mark Carwardine

„Die Welt wäre ärmer, dunkler und einsamer ohne sie.“

Mit dem Aye-Aye fing alles an: Douglas Adams und der Zoologe Mark Carwardine machen sich auf den Weg nach Madagaskar, um die fast ausgestorbene Lemuren-Art auf der Insel aufzuspüren. Inspiriert durch diese Reise unternehmen die beiden drei Jahre später eine Reise zu den Komodowaranen. Die Letzten ihrer Art von Douglas Adams und Mark Carwardine weiterlesen

Der Atem der Welt von Carol Birch

„Der Tiger hatte magische Türen geöffnet.“

Der achtjährige Ich-Erzähler Jaffy Brown wächst in Armut und Elend in den Londoner Docklands auf. Eines Tages trifft er auf offener Straße auf einen entlaufenen Tiger – wodurch sich sein Leben völlig ändert. Er bekommt eine Anstellung bei Mr Jamrach, einem Naturforscher, Importeur exotischer Tiere und Besitzer des Tigers, und arbeitet in dessen Menagerie. Eines Tages heuert er schließlich auf dem Walfänger Lysander an und begibt sich auf eine große und ereignisreiche Reise.   Der Atem der Welt von Carol Birch weiterlesen

Verfressen, sauschnell, unkaputtbar. Das phantastische Leben der Kakerlaken von Hannes Sprado

„Kakerlaken sind dumm am Morgen und Genies am Abend.“

Das Interesse des Autors an Schaben beginnt in einem New Yorker Hotelzimmer und dem Besuch der Schabe Paula. Nach mehreren Tötungsversuchen gibt der Autor auf und gelangt zu der „Überzeugung, dass Paula es verdiente, mit dem Leben davonzukommen“. Verfressen, sauschnell, unkaputtbar. Das phantastische Leben der Kakerlaken von Hannes Sprado weiterlesen

Monatsthema „Tiere“ im Mai 2017

Schon als Kind war ich von Tieren fasziniert und habe viel darüber gelesen, was sie besonders macht, wie sie sich verhalten, was sie fressen, wo sie leben, wie sie sich im Laufe der Evolution (weiter-) entwickelt haben. Auch als Erwachsene finde ich das Thema spannend, kann mich für Tierbücher begeistern und über Tiere und ihre Fähigkeiten staunen. Monatsthema „Tiere“ im Mai 2017 weiterlesen

Das Seelenleben der Tiere von Peter Wohlleben (Hörbuch)

„Dabei sollen Tiere gar nicht vermenschlicht, sondern lediglich besser verstanden werden.“

Peter Wohlleben erzählt in seinem Buch Das Seelenleben der Tiere davon, wie sehr uns andere Tiere ähneln, zeigt aber auch Unterschiede zwischen Menschen und anderen Tieren auf. Dabei erwähnt er immer wieder kleine Anekdoten aus seinem eigenen Leben als Förster und als Haustierhalter, berichtet allerdings auch von wissenschaftlichen Erkenntnissen, so dass das Buch ebenso amüsant wie wissenschaftlich fundiert ist. Das Seelenleben der Tiere von Peter Wohlleben (Hörbuch) weiterlesen

Der Geschmack von Laub und Erde von Charles Foster

„Ich kaute, schleckte, würgte, schnupperte und tapste mich der Welt des Dachses entgegen. Manchmal hatte ich das Gefühl, ihr näher zu kommen, nur um dann festzustellen: Die Dünkelhaftigkeit dieses Gefühls implizierte, dass ich ihr ferner war denn je.“

Charles Foster hat versucht, wie ein Tier zu leben. Für dieses Experiment hat er sich fünf verschiedene Spezies ausgesucht, deren Verhalten, Ernährungsweise und Sinneswahrnehmung er am eigenen Leib untersuchen und erfahren möchte: Dachse in den Black Mountains von Wales, Fischotter im Exmoor, Füchse im Londoner East End, Rothirsche im Exmoor und in den schottischen Highlands sowie Mauersegler in der Luft zwischen Oxford und Zentralafrika. Der Geschmack von Laub und Erde von Charles Foster weiterlesen