Schlagwort-Archive: Reise

Im Land der kaputten Uhren. Mein marokkanischer Roadtrip von Miriam Spies

„Vorne im Bus hing eine Digitaluhr, die mich schmunzeln ließ: 14:02 Uhr. Wozu gibt es in Marokko eigentlich Uhren, wenn die sowieso alle falsch gehen?“ (Seite 37)

Miriam Spies entflieht dem deutschen Winter und macht sich mit wenig Geld, kaum Gepäck und ohne viel Geplane auf den Weg nach und durch Marokko.

In Im Land der kaputten Uhren erzählt sie von Islam und König Mohammed VI, Alkohol und Drogen, Taschentuchimperium und Toiletten, Katzen und Schlafmangel, Medina und Feilschen, Rollenverteilung und Polygamie, Flüchtlingen und Enklaven, Chefchaouen und Königsstädten, Minaretten und Roquia, Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft.

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Gebrauchsanweisung für Slowenien von Aleš Šteger

„ein Moment magischer, aber auch tragischer Schönheit“ (Seite 128)

Aleš Šteger erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Slowenien von Dialekten und Dual, Hrepenenje-Gefühl und Heuharfen, Auto und Bahn, Katholizismus und sozialistischem Gleichheitsglaube, Schnupfen und Kryptowährung, Karneval und Sicherheit, Weinanbau und Alkoholismus, Feuersalamanderschnaps und Buchweizenwodka, Kunst und Kultur, Tito und Krieg, Braunbären und Wäldern, Bergliebe und Karawanken, Bora und Karst, Höhlen von Postojna und Škocjan, Piran und Adria, Ljubljana und Erdbeben, Maribor und Lokalpatriotismus.

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Rollkofferterroristen. Die selbstironische Abrechnung eines Berliner Airbnb-Gastgebers von Jens Brambusch

„Damit hat Airbnb seine Unschuld aus den Anfangstagen endgültig verloren und sein Image als raffgieriger Treiber der Gentrifizierung geschärft.“ (Seite 37)

Jens Brambusch erzählt in Rollkofferterroristen von der Geschichte von Airbnb und von seiner eigenen Lebensgeschichte, von Top-Positionen und Bewertungen, von schönen und schlimmen Begegnungen, von lustigen und tragischen Erfahrungen.

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Gebrauchsanweisung fürs Zugreisen von Jaroslav Rudiš

„Meine Freunde hatten zu Hause Platten von The Cure, Depeche Mode oder The Smiths, teuer erstanden und aus dem Westen eingeschmuggelt, und ich besaß eine LP mit Dampflokgeräuschen […].“ (Seite 22)

Schon als Kind wollte Jaroslav Rudiš Lokführer werden, doch als Brillenträger hatte er bei den Tschechischen Staatsbahnen keine Chance, und sein Traum platzte wie eine Seifenblase.

Seine Leidenschaft für Züge und Zugreisen hat Rudiš trotzdem nicht verloren, und so reist er kreuz und quer durch Europa, um seiner Liebe zur Eisenbahn zu frönen.

In seiner Gebrauchsanweisung fürs Zugfahren erzählt Rudiš von Bohumil Hrabal und Antonín Dvořák, Brüssel-Central und Venezia Santa Lucia, Kursbüchern und Schnellstrecken, finnischem Eisenbahnlied und Brillenschlange, Speisewagen und Bahnhofsimbiss, Gotthardbahn und Triest.

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Gebrauchsanweisung für Spanien von Paul Ingendaay

„Dieses Buch handelt von Verwunderungen und Verzauberungen, von Rätseln und Klischees. Alle vier sind sich über Jahrzehnte hinweg erstaunlich gleich geblieben. Nur das Land, auf das sie sich beziehen, Spanien, hat sich stark verändert. Wie kann es sein, dass manche Dinge sich wandeln, andere dagegen ewig währen?“ (Seite 9)

Paul Ingendaay erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Spanien von Bevölkerungsdichte und Regenmenge, Benidorm und Bikini, Unterbrechen in Gesprächen und Wangenküssen, Du und Sie, Essen und Trinken, Heirat und Wohnungssuche, Spanischem Bürgerkrieg und Franco-Diktatur, Don Quijote und Kindergeburtstagen, Machismo und Geschlechterrollen, Osterwoche und Sevilla, Stierkampf und Pamplona, Katholizismus und Fußballbegeisterung, Tourismus und Migration, Amnestie und Demokratie, Federico García Lorca und Massengräbern, Straßenverkehr und Unfalltoten, ETA und Baskenland, Extremadura und Andalusien, Sagrada Familia und Antoni Gaudí, Katalonien und Nationalgefühl, Mauren und Briten.

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Gebrauchsanweisung für Bayern von Bruno Jonas

„Sie haben bestimmt schon von den märchenhaft schönen Schlössern König Ludwigs II. gehört, von Neuschwanstein, Linderhof, Herrenchiemsee, vom grünen Hügel in Bayreuth und von Richard Wagner. Möglicherweise haben Sie sogar schon einmal eine Oper von Wagner erleben dürfen und sich gefragt, ob das wirklich so lange dauern muss? Ich kann Sie beruhigen, nicht alles dauert in Bayern so lange wie eine Wagner-Oper, wenngleich auch vieles seine Zeit braucht.“ (Seite 12)

Bruno Jonas erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Bayern von Grundgesetz und CSU, Fußball und Franz Beckenbauer, Bayerischem Wald und Böhmerwald, Hofbräuhaus und Oktoberfest, Sintflut und Völkerwanderung, Hirschlederhose und Dirndl, Märchenkönig Ludwig II. und Richard Wagner, SPD und AfD, Liebe und Glaube, Fronleichnam und Kruzifix, Granteln und Stimmungsschwankungen, Wirtschaftskriminalität und Zuwanderungsgesetz, Alkoholkonsum und Suizid.

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Wilde Stille von Raynor Winn

„Es ist nicht einfach, eine Gabelung im Lebensweg zu erkennen, und noch schwieriger, sich bewusst für eine Abzweigung zu entscheiden. Doch manchmal kann man im Rückspiegel einen flüchtigen Blick darauf erhaschen. Im Ergebnis ändert sich nichts, aber wenn man eine gewisse Strecke zurückgelegt hat und die Straßenkarte ausgebreitet vor einem liegt, ist es möglich, auf die Stelle zu deuten und zu sagen: Ja, hier sind wir abgebogen.“ (Seite 141f)

Raynor Winn und ihr Mann Moth haben sich nach ihrer über 1000 km langen Wanderung, über die sie in Der Salzpfad erzählt, in Polruan niedergelassen. Sie sehnt sich nach dem Unterwegssein, nach dem besonderen Geruch ihres Zelts und dem vertrauten Gefühl im Zelt, und sie denkt zurück an die Wanderung auf dem South West Coast Path, die sie – nachdem sie und Moth alles verloren haben und er eine infauste Diagnose bekommen hat – gemeinsam unternommen haben.

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Gebrauchsanweisung für Mexiko von Peter Burghardt

„Das simple Motto: Plata o plomo. Mit drei Wörtern ist alles gesagt. Silber oder Blei. Geld oder Kugel. Wir kaufen dich, oder wir töten dich.“ (Seite 167)

Peter Burghardt erzählt in seiner Gebrauchsanweisung für Mexiko von Höflichkeit und Sicherheit, Kolonialismus und Malinchismo, Maya und Azteken, Spanisch und Minderheitensprachen, Fluchen und Verkleinerungsformen, Carlos Fuentes und Octavio Paz, Weltkulturerbe und Weltnaturerbe, Erdbeben und Wirbelstürmen, Ciudad de México und Gentrifizierung, Mumien und la muerte, Frida Kahlo und Diego Rivera, Chili und Schokolade, Tequila und Mezcal, Ciudad Juárez und El Paso, El Chapo und Drogenkrieg, Katholizismus und Aberglaube, Drehorgel und Chavela Vargas, Telenovelas und Alejandro González Iñárritu. Gebrauchsanweisung für Mexiko von Peter Burghardt weiterlesen

Fettnäpfchenführer Mexiko. Vom guten Ton im Land der Mariachi von Sara Mehlmer und Büb Käzmann

„Laut, bunt und voller Leben“ (Seite 12)

Büb Käzmann und Sara Mehlmer erzählen in ihrem Fettnäpfchenführer Mexiko von den Fallstricken, in die man in Mexiko geraten und wie man es besser machen kann.

Sie thematisieren am Beispiel von Lily und ihrem Patenonkel Anton z.B. Busfahrten und Klimaanlagen, Machismo und Marianismo, Schulpflicht und Analphabetenrate, Taxi und colonia, Kakerlaken und Mülltrennung, Metro und Taschendiebe, Pyramiden und día de los muertos, Montezuma und Durchfall, Fliegende Männer und Heiler, Azteken und Pocken, Katholizismus und Sexualität, Hernán Cortés und Miguel Hidalgo, muchacha und Schmiergeld, spanisches Spanisch und mexikanisches Spanisch, Mais und Kakao, Geschäftsbeziehungen und Höflichkeit, Schildkröten und Moskitos, Drogenkrieg und Stierkampf, Raubkopien und Straßenhändler, Mezcal und Tequila.

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Die schönsten Städte Europas. Eine akustische Reise von Amsterdam bis Zürich von Till Ottlitz (Hörbuch)

„zu den inspirierendsten, spannendsten und schönsten Städten Europas“ (Klappentext)

Die CD-Box beinhaltet Reisereportagen über Städte in (fast) ganz Europa: Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, Tallinn, Moskau, Sankt Petersburg, Breslau, Krakau, Budapest, Dubrovnik, Sarajevo, Genf, Wien, Prag, Istanbul, Athen, Rom, Madrid, Sevilla, Barcelona, Porto, Paris, Lyon, Amsterdam und London.

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