Schlagwort-Archiv: psychische Störungen

DBT-Skills to go! 64 Übungskarten für jeden Tag. Erweitert um WISE MIND von Eva Knöpfler und Renate Alf

„Skills wirken kurzfristig und langfristig. Mit ihrer Hilfe können aktuelles Erleben und Verhalten etwas besser gesteuert werden. Sie können emotionale Verwundbarkeit reduzieren und die Sichtweise auf sich selbst und die Welt verbessern.“ (Seite 5)

Dieses Kartenset befasst sich mit den einzelnen Modulen des Skillstrainings: Einführung in das Skillstraining, Achtsamkeit, Stresstoleranz und Dissoziation, Umgang mit Gefühlen, zwischenmenschliche Fertigkeiten sowie mit allgemeinen Materialien (Werte, Verhaltensanalyse und Perspektivwechsel).

Das Booklet bietet kurz gefasste Informationen zur dialektisch-behavioralen Therapie, stellt die einzelnen Module etwas genauer vor und enthält zudem Informationen, wo man Rat und Hilfe bekommen kann.

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Der Patient, der mit der Stille sprach von Pablo Hagemeyer (Hörbuch)

„Neue Erfahrungen wirken tiefer als rationale Einsicht.“ (Track 16)

Der Psychiater Pablo Hagemeyer erzählt in seinem Buch unter anderem von einem Mann mit saisonaler Depression, von einem Paar mit Krankheitsängsten (die Frau) und mit Corona-Verleugnung (der Mann).

Als Leser bzw. Hörer kann man hier einiges über Depressionen, Suizidalität, Psychopharmaka, Wahn, Psychedelika und (immer wieder) über C. G. Jung lernen.

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Psychose von Joachim Küchenhoff

„Der erste Schritt führt von der Form psychotischer Produktion zum Inhalt und verbindet beide Aspekte. Nach dem Sinn in der Psychose zu fragen bedeutet, nicht nur eine Diagnose aus der ver-rückten Form des Erlebens zu extrahieren, sondern das, was der psychotisch kranke Mensch zu sagen hat, ernst zu nehmen, es an sich herankommen und sich davon berühren zu lassen.“ (Seite 10)

Joachim Küchenhoff befasst sich in seinem Buch zunächst mit der psychiatrischen Klassifikation und ihren Grenzen, mit psychotischen Störungen in der ICD-10 und mit dem Verstehen der Psychopathologie.

Danach geht er auf psychoanalytische Psychosetheorien ein, stellt ein psychodynamisches Faktorenmodell vor und beschreibt die psychotherapeutische Arbeit mit psychiatrischen Patienten.

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Therapie-Tools Pornografienutzungsstörung von Michael Krämer und Katrin Grümer

„Das vorliegende Buch soll Betroffene und Fachkräfte dabei unterstützen, Pornografiekonsum differenziert zu betrachten und in einen reflektierten Dialog einzutreten. Es ist ein Angebot, hinter das konsumierte Material zu blicken, Scham abzubauen und gesunde Wege zu finden, mit der eigenen Sexualität umzugehen. Es ist kein moralischer oder strafender Zeigefinger und verurteilt nicht die Betrachtung von Pornografie.“ (Seite 22)

Die Therapie-Tools Pornografienutzungsstörung fokussieren initial auf Anamnese und Exploration, gehen dann auf Motivation, Ziele und Rückfallprophylaxe ein. Im Anschluss bieten Michael Krämer und Katrin Grümer Informationen zu Verhaltensänderungen und zu Paar- und Angehörigenarbeit sowie ermöglichen am Ende eine Selbstreflexion.

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Umgang mit Psychopharmaka. Wirkungen, Nebenwirkungen und Alternativen von Nils Greve, Jan Dreher und Kerstin Riemenschneider

„Es gibt sehr unterschiedliche Behandlungsmethoden in der Psychiatrie, von denen die Behandlung mit Medikamenten nur eine Möglichkeit ist. In den letzten Jahren wurde die Bedeutung von ganzheitlichen Behandlungsplänen erkannt und immer häufiger umgesetzt. Ein wichtiger Baustein ist die Psychotherapie, ein weiterer der Einbezug der Familie und des persönlichen Umfeldes. Auch Sport, Ernährung und natürlich die Klärung von aktuellen Problemen wie Belastungen am Arbeitsplatz oder Beziehungsproblemen gehören zur Behandlung.“ (Seite 15)

In Umgang mit Psychopharmaka stellen die Autor:innen initial vor, wie man einen selbstbewussten Umgang mit Ärzten und Medikamenten erreichen kann. Hier wird auf den Arzt-Patient-Kontakt eingegangen, es werden praktische Tipps zur Handhabung von Medikamenten gegeben und nicht-medikamentöse Hilfen aufgelistet.

Danach setzen sich die Autor:innen mit unterschiedlichen Psychopharmaka-Gruppen auseinander: Antidepressiva, Phasenprophylaktika, Tranquilizer und Hypnotika, Antipsychotika, Medikamente zur Entgiftung und Abstinenzerhaltung, Medikamente gegen Aufmerksamkeitsstörungen.

Schließlich geben die Autor:innen Informationen für schwangere und stillende Mütter, für Psychopharmaka im Alter und zu Arzneimittelstudien und zur Schwierigkeit, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Ganz am Ende finden sich ein Glossar sowie nützliche Adressen und Literatur.

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Schematherapie. 75 Therapiekarten von Gitta Jacob und Andrea Hauer

„Die Schematherapie als wichtige aktuelle Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) richtet sich vor allem an Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und anderen chronischen psychischen Problemen. Insbesondere die Arbeit mit dem Schemamodus-Ansatz hat sich in Studien als hoch wirksam erwiesen und kann als ‚Kern‘ der schematherapeutischen Arbeit gesehen werden.“ (Seite 5)

Das Kartenset ist gegliedert in verschiedene Bereiche, die der Übersichtlichkeit halber zudem farbkodiert sind. Hier finden sich Informationen zu Schemamodi, zum Beispiel ungesunde Kindmodi, ungesunde Elternmodi, ungesunde Bewältigungsmodi sowie gesunde Modi, und es gibt Karten zum Thema Psychoedukation.

Die Karten zu störungsspezifischen Modusmodelle stellen zum Beispiel typische Modi der Borderline-Persönlichkeitsstörung, der narzisstischen Persönlichkeitsstörung und der paranoiden Persönlichkeitsstörung vor.

Weitere Karten befassen sich mit dem Umgang mit dysfunktionalen Modi, und schließlich enthält das Set auch Aktivitätskarten, die es ermöglichen, sich ganz konkret mit Ärger, Bedürfnissen und der Stärkung oder Schwächung ausgewählter Modi etc. auseinanderzusetzen.

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Einsamkeit. Warum sie uns alle betrifft von Maike Luhmann

„In der Covid-19-Pandemie lernten wir auf die harte Tour, wie wichtig andere Menschen für uns sind und wie wir unsere sozialen Kontakte auch unter widrigen Umständen aufrechterhalten können. Wir waren zwar allein. Aber wir taten alles dafür, nicht einsam zu werden.“ (Seite 9)

Maike Luhmann erzählt in ihrem Buch initial, was Einsamkeit überhaupt ist, beschreibt im Verlauf, wie man Einsamkeit misst, welchen Einfluss Freunde, Familie, Partner und Haustiere haben, wie verbreitet Einsamkeit in der Stadt versus auf dem Land, in kollektivistischen versus individualistischen Gesellschaften, in verschiedenen Altersgruppen etc. ist. Luhmann erzählt von Phubbing und FOMO, problemorientierten versus emotionsorientierten Bewältigungsstrategien, von Kosten der Einsamkeit und von Strategien gegen Einsamkeit sowie bietet eine Zukunftsversion.

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Das große Buch vom Schlaf. Die enorme Bedeutung des Schlafs von Matthew Walker (Hörbuch)

„Wer dauerhaft weniger als sechs oder sieben Stunden pro Nacht schläft, zerstört sein Immunsystem, sodass sich das Krebsrisiko mehr als verdoppelt. Die Schlafdauer hat maßgeblichen Einfluss darauf, ob ein Mensch an Alzheimer erkrankt oder nicht. Unzureichender Schlaf – selbst ein geringfügiger Mangel, der nur eine Woche andauert – beeinträchtigt den Blutzuckerspiegel so stark, dass sich eine Vorstufe eines Diabetes feststellen lässt. Verkürzter Schlaf erhöht die Wahrscheinlichkeit für verstopfte und spröde Arterien, was langfristig zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen und kongestiver Herzinsuffizienz führen kann.“ (Track 2)

Matthew Walker befasst sich im ersten Abschnitt seines Buches mit der Beeinflussung des Schlafrhythmus und mit der Veränderung des Schlafverhaltens im Laufe des Lebens.

Danach setzt er sich mit den Auswirkungen von Schlafmangel auf das Gehirn und auf den Körper auseinander.

Im dritten Abschnitt geht es um Träumen im REM-Schlaf sowie um Kreativität im Traum und Traumsteuerung.

Im vierten und letzten Kapitel beschreibt Walker Schlafstörungen und den Tod durch Schlafmangel, verschiedene Einflussfaktoren, die den Schlaf behindern, medikamentöse und therapeutische Behandlung sowie die Interaktion zwischen Schlaf und Gesellschaft.

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Ererbte Wunden heilen. Therapie der transgenerationalen Traumatisierung von Katharina Drexler

„Denn nur, was wir kennen, können wir erkennen. Und nur, was wir erkennen, können wir auch heilen.“ (Seite 9)

Katharina Drexler befasst sich in ihrem Buch initial mit dem bisherigen Wissen über ererbte Wunden, stellt danach die Charakteristika übertragener Traumata vor, schildert das von ihr entwickelte therapeutische Vorgehen.

Im Folgenden erklärt sie, wie die Verarbeitung ererbter Wunden in die Therapieplanung eingebunden werden kann, berichtet von ererbter Trauer, von Hilflosigkeit und Hilflosigkeit, erzählt mehrere Fallgeschichten.

Am Ende des Buches finden sich sechs Übungen, unter anderem eine Übung zum Wohlfühlort, die Tresorübung und eine außenorientierte 5-4-3-2-1-Übung.

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Schematherapie. Kontextuell – prozessbasiert – interpersonal von Eckhard Roediger und Matias Valente

„Die Schematherapie ist durch ihre Integrationsfähigkeit zu einer der wichtigsten psychotherapeutischen Konzeptionen geworden, die helfen wird, die einseitige Orientierung an dogmatischen Schulen zu überwinden.“ (Seite 7f, Geleitwort von Professor Ulrich Stangier)

Eckhard Roediger und Matias Valente beschreiben in ihrem Buch initial theoretische Grundlagen der Schematherapie, gehen näher auf Basisemotionen, Grundbedürfnisse und verschiedene Experimente und Theorien ein.

Danach bieten sie einen kurzen Abriss zur dritten Welle der Verhaltenstherapie. Im dritten Kapitel stellen sie Modelle der Schematherapie vor, beschreiben in Kapitel 4 die Therapieplanung und den Therapieprozess.

Im Folgenden setzen sie sich näher mit Beziehungsfeld und Techniken der Beziehungsgestaltung, mit komplexen Interventionen und Strategien für schwierige Therapiesituationen auseinander.

Am Ende bieten die beiden Autoren eine kurze Zusammenfassung spezieller Aspekte, zum Beispiel Einbeziehung von Partnerpersonen und Fortbildungsmöglichkeiten.

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