Schlagwortarchiv: psychische Störungen

Warum so wütend? von Ryan Martin

„Dieses Buch soll Ihnen zeigen, wie Sie mit wütenden Menschen produktiv und effektiv interagieren können.“ (Seite 20)

Ryan Martin erzählt in seinem Buch Warum so wütend? von Konditionierung und Modelllernen, Gen-Umwelt-Interaktionen, Denkstilen und kognitiver Triade, Rache und Erregungsübertragung, Atemübungen und Parasympathikus, Weinen und Sarkasmus, Kontaktabbruch und Feindseligkeit im Internet, Schuldgefühlen und Gaslighting.

Dabei ist sein Buch grob in zwei Teile gegliedert, wobei er im ersten Teil auf Wut an sich eingeht, damit man besser verstehen kann, wie Wut entsteht, welche Rolle Erziehung spielt und wie wütende Menschen die Welt sehen, und im zweiten Teil zehn Methoden vorstellt, um mit der Wut anderer besser umgehen zu können.

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Sexuelle Sucht (Fortschritte der Psychotherapie) von Rudolf Stark und Sina Wehrum-Osinsky

„Mit zunehmender Anerkennung von Verhaltenssüchten als psychische Erkrankungen gerät auch der Begriff der ‚sexuellen Sucht‘ verstärkt in das therapeutische Interesse, nachdem diese Thematik bisher hauptsächlich in den öffentlichen Medien behandelt wurde. Personen, die sich als ‚sexsüchtig‘ beschreiben, berichten vor allem über einen unkontrollierbaren Drang, verschiedensten sexuellen Aktivitäten nachzugehen […]. Neben einem starken Leidensdruck sind die geschilderten Symptome zudem häufig mit negativen Konsequenzen im privaten oder beruflichen Bereich verbunden.“ (Seite 1)

Rudolf Stark und Sina Wehrum-Osinsky beschäftigen sich mit ihrem Band Sexuelle Sucht aus der Reihe „Fortschritte der Psychotherapie“ zunächst mit der Beschreibung der Störung, zum Beispiel mit einer diagnostischen Einordnung, Erscheinungsformen bei Männern und Frauen, epidemiologischen Daten sowie Verlauf und Ritualen.

Danach gehen sie auf Störungstheorien und Störungsmodelle ein, geben einen kurzen Abriss von Diagnostik und Indikation und setzen sich schließlich etwas ausführlicher mit der Behandlung sexueller Sucht auseinander.

Am Ende bieten die beiden Autor:innen ein Fazit und einen Ausblick, geben weiterführende Literatur an.

Im Anhang findet sich ein Fragebogen sowie Auswertungshinweise zum Fragebogen. Das Buch enthält außerdem eine Kurzanleitung für die Exploration auf einer dem Buch beigelegten Karte.

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Zwangsland. Leben mit Ängsten, Unsicherheiten und Zweifeln von Ina Jahn (Hg.)

„Zwangsland ist ein hartes Land, schwarzwolkig, eintönig und kalt. Zermürbend sind die ewigen Schleifen der Gedanken und Handlungen, die ausgeführt werden müssen, wenn man erst einmal dieses Land betreten hat. Trotzdem bietet der Aufenthalt in diesem Land auch Schutz, Sicherheit und Abgrenzung.“ (Seite 16)

Dieses Buch, in dem Frauen und Männer, Erwachsene und Kinder, Betroffene und Angehörige zu Wort kommen, setzt sich mit verschiedenen Facetten von Zwangsstörungen auseinander, zum Beispiel Sammeln, Horten, Kontrollieren, Sortieren, Waschen, Trichotillomanie und Dermatillomanie. Dabei enthält das Buch Prosa-Texte, aber auch Gedichte sowie bildliche Auseinandersetzungen mit dem Thema Zwang.

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Stark durch krisenhafte Zeiten von Johanna Gerngroß

„Krisen gehören zum Leben und können jeden treffen. Dennoch kommen sie häufig überraschend und werden als bedrohlich erlebt. Sie sind typischerweise vorübergehend und bergen eine Chance zur Entwicklung und zum Wachstum. Dennoch sind sie meist mit Verlusten oder Kränkungen verbunden, stellen die bisherigen Werte und (Lebens-)Ziele infrage, erzeugen Angst und Hilflosigkeit und erfordern rasche Entscheidungen. Der betroffene Mensch erlebt sich als orientierungslos, ohnmächtig, hilflos, ohne Kontrolle, unter Druck.“ (Seite 11)

Johanna Gerngroß setzt sich in ihrem Buch initial mit Wissen über Krisen auseinander, erklärt, was psychosoziale Krisen überhaupt sind, welche Arten von psychosozialen Krisen es gibt, wie Dynamik und Verlauf von Krisen aussehen, wie es Menschen in Krisen geht, was Krisen von Traumata unterscheidet und beschreibt die Möglichkeit von persönlichem Wachstum nach Krisen.

In den nächsten Kapiteln setzt sie sich mit acht Wegen aus der Krise auseinander, mit Gesprächsführung in Krisen, mit dem, was Helfer beachten sollten, und geht schließlich auch auf das Thema Suizidalität und Suizid ein.

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Psychose und Gewalt von Ulrich Ertel, Günter Lempa, Thomas Müller, Alois Münch und Elisabeth Troje (Herausgeber)

„In der öffentlichen Wahrnehmung sind Geisteskrankheit, Psychosen und Gewalt nach wie vor untrennbar miteinander verbunden, und ein Großteil des mit Psychosen assoziierten Stigmas beruht wohl auf einer Kontamination mit Bedrohung und Gefährlichkeit.“ (Seite 7)

Die Herausgeber des Bandes Psychose und Gewalt fokussieren in ihrem Buch auf die Auseinandersetzung mit äußerer und innerer Gewalt bei Psychosen, auf den Mythos der gewaltfreien Psychiatrie, auf eine Reflexion über Hass, Aggression und Gewalt in der Psychiatrie, auf Macht und Gewalt in der psychiatrischen Behandlung, auf Unsagbares, Angst und Hass in der analytischen Psychosentherapie, auf den Umgang mit Aggressivität bei psychotischen Erkrankungen sowie auf Suizidalität.

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Why Psychosis Is Not So Crazy. A Road Map to Hope and Recovery for Families and Caregivers von Stijn Vanheule

„To get in touch with the world of a person experiencing psychosis, the first thing we need to do is to look beyond the simple conclusion that psychosis is strange.“ (Seite 2)

Stijn Vanheule befasst sich in seinem Buch initial damit, dass Psychosen mentale Krisen sind, geht danach näher auf diskrete psychotische Erlebnisse ein, beschreibt Charakteristiken einer manifesten Psychose, setzt sich mit Triggern von psychotischen Episoden und mit der Behandlung von Psychosen auseinander.

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Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie bei Zwangsstörungen. Das Behandlungsmanual von Fabrizio Didonna

„Zunächst lehrt das Programm die Patienten, ihre eigenen Sinneserfahrungen zu validieren, indem es ihnen beibringt, Achtsamkeit auf die Empfindungen selbst zu richten – sie zu fokussieren.“ (Seite 8)

Achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie bei Zwangsstörungen setzt sich zunächst damit auseinander, was eine Zwangsstörung ist, wie eine achtsamkeitsbasierte Herangehensweise an Zwangsstörungen gelingen kann, stellt den Kerngedanken, die Struktur und Grundprinzipien des Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT)-Programms für Zwangsstörungen vor und bietet eine Vorbereitung auf die Durchführung von MBCT bei Zwangsstörungen.

Im zweiten und ausführlicheren Teil des Buches stellt Fabrizio Didonna das MBCT-Programm für Zwangsstörungen vor, geht auf die einzelnen Sitzungen ein und vermittelt Inhalte so detailliert, dass man anhand des Buches direkt das MBCT-Programm für Zwangsstörungen umsetzen kann.

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Tiefenpsychologie auf der eigenen Couch. Das Begleitbuch für Therapie und persönliche Entwicklung von Jens Winkler

„Dein Weg zu dir selbst kann schmerzhaft sein und tief gehen, doch er birgt auch viel Freude. Es ist dein einzigartiger Weg und nur du kannst ihn gehen. Du wirst entdecken, dass du dich verändern kannst. Du kannst wieder freier atmen. Aber er bedeutet auch Arbeit und kostet Mut.“ (Seite 16)

Jens Winkler erzählt in seinem Buch zunächst, was Psychotherapie überhaupt ist, stellt dabei die verschiedenen Therapieschulen vor, geht dann näher auf Diagnosen, Krankheit und Gesundheit ein, thematisiert hilfreiche Konzepte und Stigmata.

Danach beschreibt er, wie eine Psychotherapie gelingen kann, geht auf Persönlichkeitsentwicklung und Psychodynamik ein und bietet einen besseren Umgang mit Gefühlen und Gedanken. Im letzten Kapitel setzt er sich mit Spiritualität und Achtsamkeit auseinander.

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Psychopharmaka reduzieren und absetzen. Praxiskonzepte für Fachkräfte, Betroffene, Angehörige von Peter Lehmann und Craig Newnes (Hg.)

„Klar ist, für die Behandelnden sollte gelten: Wer ansetzt, muss auch absetzen können.“ (Seite 13)

Dieses Buch enthält Texte verschiedener Autoren, die sich zum Beispiel mit Gründen für das Absetzen oder die Reduktion von Psychopharmaka auseinandersetzen, die zweifelhafte prophylaktische Wirkung von Neuroleptika und Antidepressiva behandeln, die Prädiktoren für erfolgreiches Absetzen von Psychopharmaka vorstellen.

Zudem setzen sich die Autor:innen im Buch mit einer möglichen Abhängigkeit von Antidepressiva und Neuroleptika auseinander, stellen professionelle Strategien und Konzepte vor, gehen näher auf hyperbolisches Ausschleichen von Antidepressiva, Ausschleichstreifen zum hyperbolischen Absetzen von Psychopharmaka, den Umgang mit Rebound-Effekten beim Absetzen von Psychopharmaka und das Absetzen beziehungsweise Reduzieren von Psychopharmaka-Kombinationen ein.

Am Ende des Buches liefern die Autor:innen zudem Strategien und Konzepte der Selbsthilfe und der unterstützten Selbsthilfe, zum Beispiel Angehörigenunterstützung, Peer-Unterstützung und Online-Plattformen.

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Wie Psychopathen denken von Christopher Berry-Dee

„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ (Zitat von Friedrich Nietzsche. Seite 9)

Christopher Berry-Dee erzählt in seinem Buch von Psychopathie und aggressivem Narzissmus, berichtet zum Beispiel über Harold Shipman, Oscar Pistorius, Kenneth Allen MacDuff und Kenneth Alessio Bianchi.

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