Schlagwort-Archive: Naturkunden

Esel. Ein Portrait (Naturkunden) von Jutta Person

„Der Esel bedeutet immer auch sein Gegenteil.“ (Seite 106)

„Seine Dummheit hat sich als Klugheit erwiesen. Sein Eigensinn ist trickreiche Eleganz. Als sanftmütiger König ist er unschlagbar. Er wertet, ohne großes Aufheben, alle Werte um.“ (Seite 118)

Jutta Person erzählt in ihrem Portrait von Tier-Mensch-Vergleichen und Physiognomie, Christentum und Kriegseseln, Rembrandts Gemälde Balaams Esel und Nick Cave, Maultier und Maulesel, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein und Johann Wolfgang von Goethe, Passivität und Sturheit, Friedrich Nietzsche und Shakespeares Sommernachtstraum.

Zudem finden sich im Buch 11 Portraits von unterschiedlichen Arten, Rassen und Hybriden.

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Tauben. Ein Portrait (Naturkunden) von Karin Schneider

„Mir waren Tauben nie unsympathisch, und irgendwann wollte ich mehr über diese Vögel wissen und herausfinden, warum sie eine so leidenschaftliche Abwehr hervorrufen. Immerhin war die Taube einst Botin der Liebe und des Friedens und Überbringerin wichtiger Nachrichten gewesen.“ (Seite 7)

Karin Schneider erzählt in ihrem Portrait von Taubenzug in Nordamerika („Es konnte vorkommen, dass drei Milliarden Wandertauben in einem Schwarm von 500 Kilometern Länge und 1600 Metern Breite vierzehn Stunden lang über einen Ort hinwegflogen.“, Seite 15) und Wandertauben-Gemetzel, Stadttauben und Singvögeln, Fruchttauben und Dodo, Kropfmilch und Bebrütung, Turteltauben und Jagd, Taubentürmen und Taubendung, Brieftauben und Tierquälerei, Friedenstaube und Kriegstaube, Noah und Ischtar, Aschenputtel und Aberglaube, Broken-Windows-Theorie und Taubenfüttern, Kryptokokkose und Trichomoniasis.

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Eulen. Ein Portrait von Desmond Morris

„In freier Wildbahn trifft man Eulen ausgesprochen selten; sie sind scheue nächtliche Jäger, ihr Flug ist lautlos. Wer es nicht darauf anlegt und mit Spezialausrüstung des Nachts auf Streifzug geht, wird kaum einmal eine erspähen.“ (Seite 7)

Desmond Morris erzählt in seinem Portrait von Chavet-Höhle und Mythologie, Münzen und Trinkschalen, Tod und Unheil, Heilkunst und Weisheit, Christentum und Antisemitismus, Fabeln des Aesop und Florence Nightingales Steinkauz, Hieronymus Bosch und Albrecht Dürer, Pablo Picasso und René Magritte, Augen und Halswirbeln, Ohren und Federkleid, Jagd und Gewölle, Balz und Brut.

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Füchse. Ein Portrait von Katrin Schumacher

„Der Fuchs schnürt. Er hat eine eigene Art, sich zu bewegen, die kein anderes Lebewesen mit ihm teilt. Dabei treten die Hinterpfoten über Kreuz in die Abdrücke der Vorderpfoten, links in rechts, rechts in links.“ (Seite 7)

Katrin Schumacher erzählt in ihrem Portrait von Mythen und Fabeln rund um Füchse, von Füchsen in der Stadt und im Wald, Fortpflanzung und Sozialsystem, Fuchsfleisch und Fuchshausapotheke, Jagd und Prellen, Tollwut und Fuchsbandwurm, Fuchsbau und Revier, Kürschner und Fuchsbalg, Leopold von Sacher-Masoch und Malerei.

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Krähen. Ein Portrait von Cord Riechelmann

„Die Kulturgeschichte der Menschen vollzieht sich unter der Beobachtung der Krähen.“ (Seite 8)

Cord Riechelmann hat in seinem Portrait eine Menge Wissen über Krähen/Rabenvögel zusammengetragen, erzählt von ihrem Verhältnis zu Sterbenden und dem Tod, über ihre Rolle in der Mythologie, von Brütern und Nicht-Brütern, Nebelkrähen in Kreuzberg, Kolkraben am Nordkap, Saatkrähen in Sankt Petersburg, Dschungelkrähen in Tokio, die ihre Nester mit zusammengeklauten Drahtkleiderbügeln verstärken, glücksbringenden Elsternpaaren in der Mongolei, Raben im Tower of London, Konrad Lorenz, Alfred Hitchcock und Äsop.

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