
„Wenn er allein wäre, nur mit uns, dann würde es in seinem Leben nur noch einen Trost geben, nämlich die Bücher. Was aber, wenn er beide verlöre, seine Frau und seine Bücher?“ (Seite 43)
Monika Helfers Vater ist ein Bücherfreund: „Er liebte seine Bücher mehr als die Menschen, denn die konnten ihm Böses antun. Die Bücher niemals und nie.“ (Seite 7)
Helfer erzählt in ihrer Geschichte von ihrem Vater, der als 17-Jähriger im Krieg ein Bein verliert, dann seine Ehefrau kennenlernt und heiratet und schließlich ein Kriegsopfererholungsheim in den Bergen leitet. Dort richtet er mit Hilfe eines dankbaren Professors, der seinen kriegsbeschädigten Sohn ins Heim geschickt hat, eine große Bibliothek ein.
Doch eines Tages kommt ein Brief, dass sich das Heim nicht mehr rentiere, geschlossen werden müsse und dass die Bücher abgeholt werden.
Der Bücherfreund. Erzählung von Monika Helfer und Kat Menschik weiterlesen








