
„Die afrikanische Nacht kann einem Angst machen. Weil man sich in ihr so unbedeutend fühlt wie selten sonst auf der Welt. Doch sie ist auch einer der wenigen Momente, in denen der sonst so fremde Kontinent seine Arme öffnet und jeden darin aufnimmt.“ (Seite 186)
Die Journalistin Kristina Maroldt begleitet ihren Freund Max nach Kapstadt, wo ihm eine Korrespondentenstelle angeboten wurde und wo die beiden ein ganzes Jahr verbringen.
In Ein Jahr in Südafrika erzählt Maroldt von Minibus-Taxi und Verkehrstoten, Morden und Vergewaltigungen, ANC und Apartheid, Equality Court und Rassismus, Coon Carnival und Cape Flats, Gangs und Tik, Haaren und Mode, Xhosas und Zulus, Nyanga und Transkei, HIV und antiretroviraler Therapie, Rugby und Football, Buren und Campen, Halbmarathon und Picknick, Autodiebstahl und Lässigkeit, Johannesburg und Kapstadt, Nadine Gordimer und Nelson Mandela, Korruption und Wahrheits- und Versöhnungskommission, Sangoma und Stammesrecht, Ubuntu und Sterkfontain Caves. Ein Jahr in Südafrika. Reise in den Alltag von Kristina Maroldt weiterlesen
„Wenn ein Schiff sinkt, erzeugt es einen Strudel an der Meeresoberfläche, der alles, was lose in der Umgebung treibt – Planken, Rettungsflöße, Überlebende – hinter sich her unter Wasser reißt.“ (Seite 67)
„Er war allein in der Finsternis, und ein einziger Gedanke erfüllte ihn: Hier werde ich sterben.“

„Seit dreißig Jahren reise ich um die Welt, von den Gletschern im hohen Norden bis zu den Eismassen am Südende unteres Planeten, von den heißen Wüsten zu den feuchten Urwäldern am Äquator, von abgelegenen Inseln im Südpazifik zu Europas Metropolen. Ich habe sicherlich nicht alles, aber wohl schon sehr viel von der Erde gesehen. Seit 1988 habe ich alle Länder besucht und mehr als 1000 von weltweit insgesamt 1285 Provinzen.“ (Seite 12)
„Mögen sie euch an ferne Orte entführen. Mögen sie euch Lebensweisen näherbringen, die ihr so nie für möglich gehalten hättet. Mögen sie euch inspirieren und zum Staunen bringen. Und Mut machen, euch selbst und die Welt kennenzulernen.“ (Seite 15)
„Nirgendwo sonst haben Superlative und Wunder eine so kurze Halbwertszeit.“
„No worries, mate.“