„Ich hielt meine ewige Sorgerei für einen Fluch. Ich hatte noch nie jemanden dadurch gerettet.“
Frances Greenslade erzählt in Der Duft des Regens von der Kindheit und Jugend der beiden Schwestern Jenny und Maggie, die im Westen Kanadas aufwachsen. Maggie kommt nach ihrem Vater, macht sich viele Sorgen und ist geplagt von Ängsten. Als ihr Vater bei einem Unfall stirbt, weiß Maggie, dass ein Unglück selten allein kommt und erwartet die nächste Katastrophe. Nach mehreren Umzügen verlässt die Mutter ihre Kinder und gibt sie in die Obhut einer alten Freundin ihres verstorbenen Mannes. Maggie und Jenny versuchen nicht, die Mutter zu finden, doch werden bald von der Vergangenheit eingeholt. Der Duft des Regens von Frances Greenslade weiterlesen
„Enrique traute niemandem mehr. Mittlerweile war alles möglich in Peru. Einem Land, das er offenbar erst jetzt bis ins Innerste kennenlernte […]. Seit die Fotos in seine Hände gelangt waren, hatten sich ihm die Augen geöffnet vor einer Hölle, die noch schlimmer war als die Bomben des Leuchtenden Pfades und die Entführungen durch die Túpac Amarus.“
„Ich spürte, wie sich Hass in mir verhärtete, und es war schön, wie groß er war, wie rein und heftig.“
„Du bist verrückt. Was willst du eigentlich? Du kannst doch nicht jeden gottverdammten Büffel in diesem gottverdammten Land erlegen.“
„Die Zeit des Ruhms, sie ist vorbei.“
Das Hörbuch zu Elena Ferrantes Roman Die Geschichte eines neuen Namens knüpft direkt an das Ende des ersten Bandes Meine geniale Freundin an: Die 16-jährige Lila Cerullo hat Stefano Carracci, den Betreiber der Salumeria, geheiratet, aber bereits bei der Hochzeitsfeier erfährt Lila, das Stefano sie hintergangen und verraten hat. Die Ehe wird für Lila und Stefano zu einem Desaster voller Gewalt und mit unerfüllten Wünschen und Sehnsüchten auf beiden Seiten.
In diesem Post liste ich Belletristik auf, die in Indien spielt und/oder von indischen Autoren stammt.
Anhand der fiktiven Stadt Kittur erzählt Aravind Adiga vom Leben in Indien, von Traditionen, von den Zwängen und dem Durchbrechen des Kastensystems, von Vorurteilen, vom Konflikt zwischen Hindus und Muslims. Stellvertretend für den ganzen Subkontinent lässt er seine Protagonisten zu Wort kommen, die der Leser in manchmal kürzeren, manchmal längeren Episoden begleitet.
„Das war das Problem: Niemand rechnete mit der Möglichkeit des Zufalls…“
„Russland ist verloren. Sie haben es zugrunde gerichtet.“