
Westlinke in Südengland: Hier, ganz in der Nähe der berühmten Seven Sisters, arbeitet Pat Phillips als Psychotherapeutin und bekommt eines Tages Besuch von der Polizei.
Einer ihrer Patienten, Henry Clayton, hat sich mutmaßlich suizidiert, doch Pat kann das nicht glauben. Sie findet es viel wahrscheinlicher, dass ihn jemand die Klippen hinuntergestürzt hat. Da die Polizei weiterhin an einen Suizid glaubt, ermittelt Pat letztlich selbst.
Von Philippa Perry habe ich bereits Wie geht es Ihnen jetzt? gelesen, das mir gut gefallen hat, so dass ich neugierig auf ihren ersten Krimi war. Dieser Kriminalroman hat mir insgesamt gut gefallen, was bestimmt auch daran liegt, dass ich selbst Psychotherapeutin bin.
Die Geschichte um Pat und ihren toten Patienten ist unterhaltsam geschrieben und wurde sehr angenehm von Sonngard Dressler eingelesen. Dressler liest unaufgeregt und irgendwie mondän, was perfekt zu dieser Geschichte passt.
Alles in allem fand ich den Roman auch sehr cozy – er ist sehr atmosphärisch, vor allem dann, wenn man England bereits von Reisen kennt. Im Verlauf gibt es hier ein paar Längen, und ich bin immer mal mit meinen Gedanken abgeschweift, aber unterm Strich hat mir dieses Buch gut gefallen.
Philippa Perry: Die Therapeutin und ihre Mörder. Dr. Pat Philipps und der tote Klient. Übersetzung von Elke Link. Ungekürzte Lesung von Sonngard Dressler. Hörbuch Hamburg, 2026; 20,99 Euro.