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Zwischen ihnen von Richard Ford

„Glücklicher konnte das Leben für mich nicht sein.“

In Zwischen ihnen erzählt Richard Ford von seinen Eltern Parker Ford und Edna Akin, die sich Ende der 1920er Jahre kennenlernten und bis zur Geburt ihres einzigen Kindes Richard ein Nomadenleben führten und quer durch die Südstaaten der USA zogen.

Die Geburt Richards führt zum Sesshaftwerden der Familie in Jackson, Mississippi, wobei Parker unter der Woche nach wie vor als Handlungsreisender unterwegs war und nur das Wochenende mit seiner Familie verbrachte.

Mit seinem schmalen Büchlein Zwischen ihnen, das in klarer, schnörkelloser, anspruchsvoller Sprache geschrieben ist, hat Ford seinen Eltern ein Denkmal gesetzt, und obwohl es ein sehr persönliches Buch ist, ist es meiner Meinung nach ebenso universell und allgemeingültig. Zwischen ihnen von Richard Ford weiterlesen

Kanada von Richard Ford

„[…] das war seine Art, mir ins Gedächtnis zu rufen, dass, egal was das eigene Leben zu beweisen scheint, egal für wen man sich hält, was man sich auf die Fahnen schreibt, woraus man Lebenskraft zieht oder worauf man stolz ist – dass alles Mögliche passieren kann, mit allen möglichen Folgen.“

Der Roman Kanada erzählt vom Leben des Ich-Erzählers Dell in den USA und in Kanada. Dell wächst zusammen mit seiner Zwillingsschwester Berner bei seinen Eltern in den USA auf. Seine Kindheit ist geprägt von zahlreichen Ortswechseln und einer damit verbundenen Entwurzelung, in Dells Jugend hält der Vater sich und seine Familie mit wechselnden Jobs am Rande der Kriminalität über Wasser. Als sein Vater schließlich seine Schulden nicht bezahlen kann, entschließt er sich, eine Bank zu überfallen. Nach der Verhaftung seines Vaters wird Dell nach Kanada gebracht und baut sich dort ein neues Leben auf. Kanada von Richard Ford weiterlesen